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XXX   Heavy Metal in Rußland   XXX
Shadow Host



Blind Guardian, dieser Name geht mir sofort durch den Kopf, als ich das Fantasy-Cover mit Drachen auf der '97er Debüt-CD der Moskauer Shadow Host sehe. Auch der Titel "Twilight Legend" weckt bei mir Assoziationen zu "Tales from the twilight World". Kaum ist die CD im Player, schallt mir auch schon Hansi Kürschs Stimme entgegen, der anscheinend mit seinem russischen Namen Sergeij Kayumov heißt. Und wirklich alles an dieser Scheibe ist Blind Guardian: Musik, Gesang, Chöre. Und wie der Titel vermuten läßt, auch aus der noch guten '90er Phase von "Tales…", als sich Blind Guardian noch nicht mit Bombast zu ungunsten von eingängigen Melodien und Refrains zugemüllt hatten. Die russische Antwort ist eingängiger, melodiöser Power/Speed pur. Shadow Host produzieren genau 0% Neues, sind ein 100% Klon, aber wenn die Originale sich von Scheibe zu Scheibe verschlechtern, ist es schön, wenn es eine frische Truppe gibt, die den Geist ohne Italo-Bombast fortschreibt.
Zwei Jahre später liegt mit der Mini-CD "Downfall" der Nachfolger vor, der sich songwriterisch in den Gefilden von "Imagination from the other Side" bewegt. Diese CD habe ich spaßeshalber einem BG-Fanatiker als angebliches neues Demo (da die CD leider soundtechnisch nicht das Gelbe vom Ei ist) seiner Lieblingsgruppe vorgespielt… und er hat es mir geglaubt und mich neidisch gefragt, wie ich daran gekommen bin. Um so erstaunter war er, als ich ihm die CD gezeigt habe.
Drei Jahre später liegt das zweite vollständige Album "Neverland" vor mir und läßt mich vor Entzückung aufspringen. Anstatt sanfter zu werden, haben Shadow Host an Geschwindigkeit zugelegt. Die Stimmungselemente, die Blind Guardian durch Bombast erzeugt, überlassen Shadow Host den Gitarren. Somit wirkt "Neverland" wie eine Symbiose zwischen Blind Guardian und Helloween. Davon, daß letzterer Vergleich nicht ganz falsch ist, zeugt der Bonus-Track der CD. Man covert "Twilight of the Gods" von eben jenen Kürbisköpfen. Auch gesanglich hat sich Sergeij weiterentwickelt, bemüht sich um eine gewisse Eigenständigkeit und klingt variabler, je nachdem, welche Stimmung der jeweilige Song verlangt. Von melancholisch über kraftvoll bis hin zu Screams, jeden Bereich deckt er mittlerweile ab. Somit ist dies vom ersten bis zum letzten Lied ein geniales Album voll von Melodie und Power, das Ihr Euch unbedingt sichern solltet.

1994 Into the Dark MC
1994 Nothing left behind MC
1996 Beyond the Line MC
1997 Twilight Legend CD
1999 Downfall MCD
2002 Neverland CD

geschrieben am 29.04.2004   von Børge
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