XXX Den vergangenen Zeiten zugewandte Musik XXX Corvus Corax
Covus Corax (http://www.corvuscorax.de/)
(Der folgende Abschnitt ist eine Zusammenfassung der ausführlichen Biographie, die Corvus Corax auf Ihrer Homepage veröffentlicht haben.)
Der Kolkrabe war Namensgebern der wohl bekanntesten Mittelalterband, deren Geschichte 1989 kurz nach dem Mauerfall beginnt. Castus, das bis heute einzige verbliebene Gründungsmitglied gründet mit Venustus das Duo „Corvus Corax“.
Das Duo schloss sich dann mit Zumpfkopule, der Gruppe von Meister Selbfried zur Congregatio zusammen. Sie spielten nicht nur auf Straßen und Märkten, sondern tauchten auch auf den ersten Festivals auf. Schon 1991 machten sich die drei auf nach Japan. Die Idee großer Präsentation mittelalterlicher Spielmannskunst nahm immer mehr Gestalt an und so ließen Corvus Corax Markthäuser bauen und engagierten Handwerker. Im September gab es die erste eigene Veranstaltung in Zusammenarbeit mit einem Ritterturnier auf dem Schützenhof in Spandau. Kurz darauf zum Burgfest auf der Zitadelle in Berlin erweiterten sie Ihr Kulturprogramm auf dem eigenen Markt noch erheblich. Diese Veranstaltungen wurden für Jahre eine feste Institution für die Berliner Corvus Corax Fans
Die Erfahrungen der Herbstspektakel machten ihnen klar, dass sie sich vergrößern mussten: Da drei Musikanten zu leise für einen ganzen Markt sind, wurde 1992 Brandan angeworben.
So waren es vier Dudelsackspieler, von denen immer einer ausfiel, der die Trommel schlagen musste. Im August stieß Donar von Avignon hinzu. Im selben Monat wurde das Filmporträt der Gruppe gedreht: „Mittelalter jetzt“. Nach der Saison `95 zog sich Venustus aus der Musik zurück. Gleichzeitg brach auch Pullarius Furzillo (Teufel’s Puppenspielergruppe) auseinander und Teufel wurde Mitglied bei den Raben.
Die ersten Gedanken über musikalische Veränderung manifestierten sich im April 1996 in der Single „Tanzwut“ und gleichnamigem elektronischen Side-Projekt der Berliner.
Ende Juni war Venustus wieder voll dabei. Bei sommerlichen Temperaturen und Sonnenschein erlebten über eine Million Leute bei den Hessentagen Corvus Corax.
In Stadthagen - zum Ende der Saison - kündigte Donar seinen Abschied an.
1997 begann mit Meister Selbfried mit Haaren und ohne festen Trommler, der im Sommer mit Jagbird gefunden wurde...
Im April 1998 ging es wieder nach Ungarn zum Mediawave Festival in Györ. Es wurde das vorerst das letzte Konzert mit Jagbird. Für ihn kam Hatz. Es folgte die erste Club-Tour, bisher spielten Corvus Corax bisher doch nur bei mittelalterlichen Festen und von Konzerten in Burghöfen oder historischen Sälen. Jetzt verabschiedete sich Donar, der immer wieder aushalf, endgültig. Auf der Weihnachtstour trommelte wieder Jagbird, dazu Hatz und als Dritter im Bunde „Herr Pöttner“.
Die 99er - Corvus Corax Saison begann unmittelbar im Anschluss an die Tanzwut-CD-Veröffentlichungs-Tour. Neu in der Band war Jean, der als Dritter in der Trommlerriege seinen Einstand gab.
Im Winter 2000 lernten die Spielmannsleute auch Ottomar Rodolphe Vlad Dracula Prinz Kretzulesco - Erbe des legendären Graf Dracula kennen. Jener singt auf "Mille Anni Passi Sunt" auf Rumänisch – der Muttersprache Draculas.
Im Sommer 2001 spielten Corvus Corax auf einem Metal-Festival in Wiesen/Österreich und konnten sich mit ihren Dudelsäcken zwischen Bands wie Judas Priest, Atrocity und Holy Moses durchsetzen. Im Herbst verlässt Jagbird die Band, zur Weihnachtstour kommt Harmann der Drescher dazu und Strahli, der dann in der nächsten Zeit Jean ablöst.
Auf dem Wäscherschloss findet in diesem Jahr das erste Fanclubtreffen statt.
Auf viele Anfragen von anderen Bands, Musikern und DJs ensteht "Corvus Corax In Electronica".
Strahli erklärt zu Ostern 2002, dass er seine Solokarriere weiter vorantreiben will - Patrick der Kalauer übernimmt seine Stelle an der Davul und der Pauke. Auch Brandan hat nach fast 10 Jahren bei Corvus Corax vor, eigene Wege zu gehen. Eines seiner Projekte hört auf den Namen Cultus Ferox.
Diskografie:
Seikilos (2002)
In Electronica - Remixe
Corvus Corax erzählen Märchen aus alter Zeit
Mille Anni Passi Sunt (2000)
MM (2000 )
Viator (1998)
Live (1998)
Tanzwut (1996)
Tritonus (1995)
Inter Deum Et Diabolum Semper Musica Est (1993)
Congregatio (1991)
Ante Casu Peccati (1989)
Tempi Antiquii (1988-1992)
geschrieben am 05.05.2004 von Lex
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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