Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=2064
<b>Death Before Disco "Partybullet" </b>
<b>Reviewtext:</b>Die belgische Antwort auf Bands wie Eighteen Visions, Last Prophets, 3 Doors Down
und Konsorten. Angepriesen mit den Schlagworten der Zeit 'Metalcore, Emocore und Hardcore', das sind DEATH BEFORE DISCO. Und um nicht in der Masser unterzugehen haben sie noch ein bißchen Jazz, Funk und Alternive Rock dazugemixt. Geholfen hat es aber nix. Sorry.
Dabei rausgekommen ist eine Alternativ Rock Scheibe mit zwei bis drei harten Riffs und einem Sänger der ab und an mal den 'Wutbolzen' rausläßt und dabei eher wie ein trotziges Kind rüberkommt. Einzig und allein Track 5 (Like serpico) kann etwas begeistern, da der Refrain sehr eingängig ist und Track 6 (Kiss, kill, lolita) der den 'härtesten' Track darstellt, aber leider in der Mitte mit komplett überflüssigen Jazz/Funk Gedudel den Hörgenuß unweigerlich nach unten zieht.
Der Rest der Scheibe ist 100% austauchbarer Pop/Rock der einige harte Riffs aufweisen kann und somit wohl genau den Nerv der Zeit bzw. den Trend trifft. Wenn sich ihr Label reinhängt und schnell ein Video dreht, kann man DEATH BEFORE DISCO sicher noch schnell bei MTViva unterbringen.
Angenfangen mit einem überflüssigem Intro, geht es dann lustig mit 5 Tracks weiter um schnell ein reines Jazz-Instrumental (1:18min.) dem geneigtem Hörer reinzuwürgen, gefolgt von weiteren
5 Tracks die den anderen in nichts nachstehn. Aber die ganze Chose hat dann noch kein Ende gefunden, denn die Digitalanzeige läuft weiter bis 66, denn da haben sie noch eine Akustiknummer raufgepackt wie sie langweiliger nicht sein kann.
An den Instrumenten mögen sich die Herren ja auskennen,die Produktion ist glasklar und trotzdem dudelt es komplett belanglos aus den Boxen.
Mit Debutalben wie dem von HAND TO HAND können Death Before Disco niemals mithalten.