Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=18753
Nightmare "Insurrection"
Reviewtext: Wenn ich das nächste Mal frankophob behaupte, die Franzosen könnten keinen Heavy Metal spielen, möge mir bitte jemand mit einer Nightmare CD sanfte Schläge auf den Hinterkopf geben, um mein Denkvermögen zu erhöhen. Denn nachdem mich vor knapp zwei Jahren „Genetic Disorder“ durchaus überzeugen konnte, steht das neueste Werk „Insurrection“ dem in nichts nach. Geboten wird erstklassiger Power Metal, der erneut Freunde von Iced Earth und Konsorten ansprechen dürfte. Allein wegen des Gesangs liegt zudem der Vergleich zu Evergrey nahe – allerdings sollte man sämtliche Prog Elemente der Schweden streichen und klassischen Power Metal und ein wenig Bombast dazu packen. Dann landet man in etwa bei „Insurrection“. Der Gesang reiht sich ein bei Tom Englund, Nils Patrik Johansson, Tony Martin oder auch Jorn Lande (der ganz frühe) ein. In dieser Reihe ist Jo Amore sicherlich der Schwächste. Dennoch können sich seine Vocals sehr gut hören lassen.
Die Songs funktionieren klasse und kommen sehr gut auf den Punkt. Der mitreißende Opener und das pompös balladeske „Target For Revenge“ gehören zu den Highlights. „Legions Of The Rising Sun“ kommt schön skandinavisch catchy daher, während „Angels Of Glass“ sogar Maiden-Einflüsse zeigt. Und während sich „Cosa Nostra“ bombastisch gibt, knallen Nummern wie der Titelsong, „The Gospel Of Judas“ und „Three Miles Island“ heftig.
Für Abwechslung ist also gesorgt. Da auch das technische Können der Akteure und die Produktion sicher im grünen Bereich liegen, wird dieses Album wärmstens empfohlen.