Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=
<b>Compact Justice? "Stand Up In Your Nomansland" </b>
<b>Reviewtext:</b>Die kompakte Gerechtigkeit. Hä? Nun ja, gerecht ist es nicht, dass wenn man die Stereoanlage einschaltet und von diesem Sven, der sich der Sänger der Band nennt, einmal niedergeschrieen wird, ohne, dass die Musik bzw. das Lied richtig begonnen hat. Danach dreht man mal leiser und macht sich einen Eindruck von der CD. Eigentlich will man sich diesen Scheiss ja gar nicht anhören, aber leider Gottes versucht man zu verstehen, was der Sänger da mit seiner eintönigen Stimme ins Mikrofon grölt. Tatsächlich ist es so, dass er immer in der gleichen Stimmlage singt und auch immer in der gleichen Lautstärke. Faszinierend, dass man so was überhaupt auf CD bringen darf.
Die Drums klingen leider auch viel zu leise und bei der Gitarre wird man das Gefühl nicht los, dass sie vorher nicht richtig gestimmt wurde. Demo-Aufnahme oder Debüt CD? Bitte sagt es uns!
Doch eine Lanze muss ich für die vier Jungs brechen: Bei den Songtexten haben sie sich manchmal richtig Mühe gegeben. Zwar versteht man sie beim Gesang nicht, aber man kann sie ja in dem Matrix inspiriertem Booklet nachlesen. „Lining Letters“ hat da schon was lyrisch Gutes. Aber um einen guten Song zu nennen, müsste man lügen. Die CD kann man sich in einem Stück anhören und es fällt einem bei Gott nicht auf, dass das ganze sieben Lieder waren! Naja, allein, dass es nur sieben Lieder sind, ist ja schon eine Schande.
Wer mit diesem Punk.-Rock-Hardcore Gemisch was anfangen kann, solle es mir bitte sagen. Vielleicht wird aus Compact Justice? ja irgendwann mal eine gute Band. Dann hoffentlich mit einem besseren Namen. (Und bitte ohne Fragezeichen!)