Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
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Black Hawk "Straight To Hell"
Reviewtext:
BLACK HAWK tummeln sich seit fast dreißig Jahren in der Szene. So richtig aus dem Quark sind sie in den Achtzigern mit vier Demos und einer EP nicht. Erst in den letzten fünf Jahren gab es drei gute Alben zu vermelden. Mit dem hier vorliegenden „Straight To Hell“ geht’s in die vierte Runde.
Mit "Straight To Hell" legen BLACK HAWK ein Album vor, das geprägt ist von Old-School-Metal nach Teutonen Machart. Accept klingeln gewaltig durch, und die Prise alter Grave Digger Ergüsse fehlt auch nicht. Alles klingt schön kräftig und geht geschmeidig ins Ohr. BLACK HAWK schaffen es problemlos jedes der zwölf Stücke mit einer ordentlichen Hookline zu versehen. Alles kommt zackig auf den Punkt und kann mit gutem Songwriting punkten. Da man auch genügend Abwechslung bietet ist hier alles im Lot.
BLACK HAWK liefern hier ein in sich geschlossen wirkendes Stück Stahl ab, das von stampfenden Midtemponummern bis hin zu treibenden Up-Tempo Geschossen mit eingängigen Refrains eigentlich alles bietet was das Metaller Herz begehrt. Selbst die Saxon Hymne Crusader interpretieren die Schleswig Holsteiner sehr treffsicher. Lediglich Sänger Udo Bethke sein raues semimelodisches Organ kann mit der Musikalischen Klasse nicht ganz mithalten. Nicht falsch verstehen, der Mann ist ein ordentlicher Vocalist, aber ihm fehlt es etwas an Eigenständigkeit. Er wird sicher der Stein des Anstoßes werden, denn musikalisch ist hier wirklich schwer ein Haar in der Suppe zu finden.
Man merkt das die Herren die Musik leben und nicht berechnend runterzocken. Das Album hat Charme und Authentizität. Auch wenn man mit den genannten Referenzen nicht auf Augenhöhe agiert: BLACK HAWK haben mit Straight To Hell" trotzdem ein ordentliches Stück Traditionsstahl abgeliefert das im Underground sicher seine Anhänger finden wird.
<b> Anspieltipps:</b> Guardians Of The Night, Bad pussy
<b> Fazit: </b> Gut gemachter, traditioneller Teutonenstahl im Accept Fahrwasser.
<b>Homepage:</b>
http://www.black-hawk-music.de/
<b>Myspace:</b>
http://www.myspace.com/blackhawkmetal
<b> Line-Up</b>:
Udo Bethke - Vocals
Thorsten "Thor" Bettge - Guitars
Wolfgang "Wolle" Tewes - Guitars
Michael "Zottel" Wieckenberg - Bass
Niko Schaper - Drums
<b> Discography</b>:
First Attack - EP, 1989
Twentyfive - Full-length, 2005
Dragonride - Full-length, 2007
The Invasion - Full-length, 2008
Straight To Hell - Full-length, 2010