Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
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Urfaust "Der Freiwillige Bettler"
Reviewtext: Die Niederländer URFAUST bestehen noch gar nicht so lange als Band. 2003 gründete man sich und machte zuerst Ambient Musik, wandelte sich doch recht schnell und trieb in die Bereiche des Black Metal ab. Mit „Der Freiwillige Bettler“ ist nun das neue Studioalbum URFAUSTs zu haben.
Wenn es um Eigenständigkeit und Einzigartigkeit geht, stehen URFAUST ganz klar an erster Stelle der europäischen Black Metal Szene. Was die beiden Masterminds auf ihren Veröffentlichungen zelebrieren ist schwarze und dunkle Tonkunst erster Klasse! Auch auf ihrem neuen Werk „Der Freiwillige Bettler“ zelebrieren die Niederländer ihr ganz eigenes Süppchen. Allen voran steht die außergewöhnliche Stimme von IX, der mit seinem hypnotischen Gesang, das absolute Wiedererkennungsmerkmal von URFAUST bildet. Der an Mönchsgesang erinnernde Tonfall des Sängers ist fast schon das Grundgerüst für den außergewöhnlichen Undergrounderfolg der Band.
Auf ihrem neuen Album werden alle Trademarks der Band zelebriert und kein Fan dürfte enttäuscht sein. Doch Vorsicht sei geboten für Neulinge: Es braucht seine Zeit, um sich an die ungewöhnliche Musik zu gewöhnen. Wer allerdings The Devil’s Blood oder Drudkh zu seinen Favoriten zählt, dürfte auch hier Spaß mit haben!
Auch „Der Freiwillige Bettler“ zeigt, dass URFAUST ein absolutes Unikat sind und musikalisch unerreichbar sind. Man möge hoffen, dass die beiden Niederländer ihren Undergroundstatus halten werden und nicht in den Sog des Mainstreams gesogen werden, der schon so einige Bands versaut hat!