Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
http://metalglory.de/reviews.php?nr=22414
Koritni "Welcome To The Crossroads"
Reviewtext: So richtig klappen wollte es bisher nicht für die Jungs aus Down Under um Bandboss und Namensgeber Lex Koritni. Das soll sich nun mit dem dritten Album ändern und so hat sich die Band diesmal, mit ein paar Gästen versehen, aufgetan, ein neues Werk unters hungrige Rockvolk zu werfen.
Auf „Welcome To The Crossroads” bewegt sich die Band auf dem bereits auf den Vorgängern eingeschlagenen Pfaden und macht damit eigentlich alles richtig. Keine Kompromisse, keine Richtungswechsel um die breite Masse zu erreichen, einfach nur purer Rock & Roll. Als Gäste wirken Jeff Scott Soto, Jeff Waters (Annihilator) und Rusty Brown (Electric Mary) mit und geben den Songs eine kleine internationale Prise mehr mit auf den Weg. Von treibenden Songs, wie dem Titeltrack bis zu getrageneren Bluesnummern wie „Sometimes“ deckt das Album alle Auswüchse des australischen Rock & Rolls ab. Als Pate dürfen neben AC/DC diesmal natürlich auch wieder The Angels gelten, die eine ähnliche trockene Art haben und sich hier geradezu als Referenz anbieten.
Wer auf erdigen Rock aus Australien steht, kann hier bedenkenlos zugreifen.
Fazit: Im Vergleich zum Vorgänger, haben die Jungs eine kleine Schippe drauf gelegt, ohne aber ihre Wurzeln zu verleugnen.