Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
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Kopek "White Collar Lies"
Reviewtext: Das aus Irland stammende Duo(<i>mittlerweile sind es laut Homepage ein Trio</i>) Kopek bietet eingängigen Gitarren Rock/Pop , welcher gleichermaßen Melodie und Härte zu bieten hat. Das markante Organ von Sänger/Gitarrist Dan Jordan gibt dem Ganzen dabei noch einen großen Wiedererkennungswert. "White Collar Lies" ist das Debüt der beiden Dubliner; auf dem sich neben dem, bereits auf dem "Saw 3D - Soundtrack" vorgestellten "Love Is Dead", 11 weitere sehr gefällige Nummern befinden. Das Duo versteht es gekonnt den Hörer mitzureißen und wartet dabei mit einer ausgewogenen Mischung aus Härte und Emotion auf. Die Emotionale Seite wird dabei hauptsächlich vom rauen, manchmal fast weinerlichen Gesang Dan´s geprägt.
Stücke wie das bereits erwähnte "Love Is Dead" oder die für mich eingängigste Nummer "Running Scared" haben großes Hitpotential und lassen schon mal den Finger zur Repeat Taste zucken. Ersterer weiß vor allem durch die Gitarrenarbeit und den klasse Groove zu überzeugen. "Running Scared" lebt hingegen hauptsächlich von der Melodie und dem Gesang. Den Titelgeber "White Collar Lies" kann man getrost als eine Mischung aus den beiden eben genannten Songs bezeichnen und ist ebenfalls eines der Highlights der Platte. Aber die Jungs können auch richtig balladesk klingen, was die ganz ruhige, Album abschließende Nummer "Sin City" eindrucksvoll beweist. Ein sehr emotionales Stück, welches dem einen oder anderen "Sensibelchen" sicher schon mal eine Träne in die Augen treiben könnte. Die Einflüsse in der Kopekschen Musik sind sehr mannigfaltig. Hier gibt es schon mal leichtes Blues Feeling oder einen Southern Rock Touch und an manchen Stellen kommen Erinnerungen an frühe U2 hoch. Auch das ich beim Hören des Albums immer wieder an andere Größen, mit ähnlicher musikalischer Ausrichtung, erinnert werde schadet dem Musikgenuss keineswegs. Denn auch wenn hier immer mal wieder Placebo, Coldplay, Snow Patrol oder Muse durch mein Hirn geistern, kann man Kopek in keiner Sekunde als Kopie sehen. Die beiden Protagonisten Dan Jordan und Brad Kinsella verstehen es nämlich die Elemente der Genannten zu einem eigenen Konstrukt zu vereinen und ihre persönliche Note hinzuzufügen. Musikalisch und Gesanglich können beide mit diesem Album wirklich überzeugen und auch was die Produktion angeht, kann man sehr zufrieden sein.
<b>Fazit:</b> Mit "White Collar Lies" geben Kopek einen Einstand nach Maß. Songs mit eingängigen Melodien, markanten emotionalen Gesang und einem gewissen Grad an Härte, aber dennoch mit viel Gefühl, machen die Platte mit zum Besten was momentan im Gitarren Rock/Pop zu hören ist. Die Jungs haben nur ein Problem. Nämlich das sie sich selbst die Latten ganz, ganz weit nach oben gelegt haben. Aber gut, dieses Luxusproblem hätten Manche sicher sehr gern

<b>9/10 Punkte</b>
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<b>Anspieltipp:</b> Love Is Dead, White Collar Lies, Running Scared, Sin City
<b>Kopek im www:</b>
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<b>Diskographie:</b>
White Collar Lies - 2012
<b>Lineup:</b>
Daniel Jordan - Vocals, Guitars
Brad Kinsella - Bass