Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
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Kingdom Of Sorrow "Kingdom Of Sorrow"
Reviewtext: Als im Jahre 2005 das Gerücht aufkam Jamey Jasta (Hatebreed) und Kirk Windstein (Down, Crowbar) würden an einem Projekt mit Namen KINGDOM OF SORROW werkeln, verbreitet sich diese Nachricht blitzschnell und vor allem die Erwartung an solch eine Kollaboration waren immens hoch. Nun ist es soweit und das selbstbetitelte Debüt-Album kommt nach dreijähriger Arbeit über Relapse-Records auf den Markt.
Die Band wird von Steve Gibb (Crowbar) am Bass und Derek Kerswell (Seemless) an den Drums vervollständigt. Zurecht kann man von einer „Supergroup“ sprechen, zumindest was die Bandmitglieder angeht.
Musikalisch bieten Jasta, Windstein, Gibb und Kerswell eine mächtige groovende, rockende und moshende Packung Hardcore. Angesiedelt im Umkreis von Hatebreed und Crowbar, kann man auch andere Merkmale hören. So zum Beispiel Bands wie Black Label Society (`Hear this prayer for her´) oder aber Down (fast durchgehend).
Die brachialen und schnellen Songs werden keinen überraschen, sie klingen zu sehr nach dem, was man sonst von den Hauptkapellen der Gründer hört: brachiale Hardcore-Bretter, Moshparts und Breakdowns, dazu Jastas geniale Hardcore-Stimme.
Das Gute und Geniale an „Kingdom of Sorrow“ ist aber die andere Seite der Medaille. Die ruhige und „verletzliche“ Seite. Songs wie `Piece it all black together´ und `With unspoken Words´ walzen in gemächlichen Tempo dahin, klingen mehr nach Doom und Stoner Rock als nach Hardcore. Jasta stimme hingegen passt sich perfekt an und singt gefühlvoll.
„Kingdom of Sorrow“ ließ mich anfangs skeptisch aufhorchen. Eine weitere Supergroup? Nur mal ein anderes Genre? Klingt sehr nach einer Band, die genauso klingt wie die Hauptkapellen der Mitglieder. Aber zum Glück ist dies bei KINGDOM OF SORROW weit gefehlt. Sie schaffen es es einen vor den Kopf zu stoßen und zwar auf eine positive Art und Weise. Hardcore- Brachialität und gefühlvolle Rock- Sounds, dies ist die Mischung dieses Projekt- Debüts. Für Hardcore- Fans ein wahres muss, aber auch für Fans von Down und Black Label Society. Sonst hört es euch doch einfach einmal an.
Anspieltipps: `Hear this prayer for her´, `Free The Fallen´, `Lead the Ghost Astray´, `Begging for the truth´
Diskographie:
Kingdom Of Sorrow – 2008
Line-Up:
James Jasta – Vocals
Kirk Windstein – Guitar
Steve Gibb – Bass
Derek Kerswell – Drums
myspace.com/kingdomofsorrow