Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
http://www.metalglory.de/reviews.php?nr=16454
Another Kind of Death "Sleepless every night"
Reviewtext: Also Noisecore aus Spanien ist mir bis jetzt auch noch nicht untergekommen. Und je öfter ich mir ANOTHER KIND OF DEATH reinziehe, desto bewußter wird mir warum das so ist.
Nach einem vollen Album und einer 3-Way Split (mit Moho, Moksha und Adrift) kommt nur das neue Album ’Sleepless every night’.
Es wird zwar fett gerühmt damit das sie die einzige Band Spaniens sind die diesem Stil fröhnt, aber das macht es unterm Strich auch nicht mehr fett.
Die Produktion geht für die Art von Mucke voll und ganz in Ordnung, da gibt es eh nix zum meckern. Dafür fehlt es bei den 10 Eigenkomposition einfach an Würze, Pepp und Schliff.
Die Vocals sind super agro und mit Hingabe wird die Seele aus dem Leib geschriehen.
Hier und da gibt es klassische Hardcore-Element, zwischendurch blitzt Stoner Rock durch (z.B. Car crash), aber das Groß der Tracks bewegt sich irgendwo im Fahrwasser von Größen wie EyeHateGod, ABC Diablo oder alten Soilent Green ohne deren Intensität zu erreichen.
Wildes weltuntergangs Riff-Getöse, Moshparts und Breakdowns ’en Mass und wütende Vocals. Die Zutaten stimmen für ein anständiges Noise/Sludge Core Album, nur der Feinschliff fehlt an allen Ecken und Enden.
Zu eintönig schrammeln sich die Jungs durch die 10 Songs als das auch nur ein einziger ansatzweise im Gedächtnis bleiben würde.
Fans der oben genannten üblichen Verdächtigen können ja mal ein Ohr reinhängen, dem Rest würd ich empfehlen die Kohle lieber wo anders zu investieren.
Anspieltipp: Alcohol & Glitter, Car crash