Das Originalreview mit Cover, Bandinfos, Links sowie eine Druck- und Versandversion ist hier nachzulesen:
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Lost Moon "King Of Dogs"
Reviewtext: Eine Italienische Sparversion von Mordred, allerdings gänzlich ohne Funk Einflüsse, dafür mit einem deftigen Schuss Stoner und Space Rock, tischen uns Lost Moon auf. Metal sucht man auf dieser CD oftmals vergebens. Stattdessen wird der vom ersten Akkord an abgeneigte Kritiker mit Tönen konfrontiert, die er in seinem Leben eigentlich nie hören wollte. Seltsame Riffs ohne Eier, schwer greifbare Töne aus dem Bass, die so ein cooles Instrument gar nicht erzeugen können dürfte, und eine grauenvoll abgemischte Snare sind Dinge, die in meinen Ohren weh tun. Keine Ahnung, wer so eine Grütze hört. Aber die, die es tun, tragen mit Sicherheit keine Kutte. Bei „Going To Neptune“ kann ich endlich so etwas wie Groove ausmachen. Und so langsam begreife ich, warum ich diese CD bekommen habe. Denn so ein bisschen doomig ist das Ganze ja schon. Und dieser Song gefällt mir sogar. Wahrscheinlich, weil die ersten beiden Stücke ein kompletter Reinfall waren. Auch das Pothead-mäßige „Floating high“ kommt ganz gut. Und sonst? Die Psychedelic Vibes von „Until The Stars Are Falling Down“ biedern sich mächtig bei Alice In Chains an, aber sind nicht annährend fett genug, um auf deren Augenhöhe zu stehen. Der Titelsong versprüht irgendwie Big City Flair, ist dem Quartett jedoch mehrere Nummern zu groß. Und auch das durchgeknallte „L.H. 2000“ reißt es nicht raus. Die Scheibe ist allenfalls etwas für Space Rocker. Oder für wen auch immer.