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Torsten Gebhardt (künstler) "„etwas Mehr Anstand Und Moral Würde Uns Allen Gut Zu Gesicht Stehen.“"
In der Reihe “Künstler die die Welt braucht” habe ich dieses Mal ein paar Fragen an Torsten Gebhardt gesendet. Vom 8. Mai bis zum 5. Juni diesen Jahres wird einer der für mich beeindruckendsten Künstler unserer Tage erneut in der Berliner Galerie theARTer einige seiner Werke ausstellen. Lest und staunt über Malerei und Skulptur eines Geschichtenerzählers mit dem Privileg eines Freidenkers. Denn: „Etwas mehr Anstand und Moral würde uns allen gut zu Gesicht stehen.“
Weitere Infos zu Torsten Gebhardt (Künstler):
REVIEWS:
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INTERVIEWS:
Torsten Gebhardt (Künstler) -
Torsten Gebhardt (Künstler) - „etwas Mehr Anstand Und Moral Würde Uns Allen Gut Zu Gesicht Stehen.“

Torsten, vom 8. Mai bis zum 5. Juni wirst du zum zweiten Male (und dieses Mal solo) in Berlins Galerie theARTer einige deiner Werke ausstellen. Mit dabei sein werden diesmal einige deiner Skulpturen. Werden die zum ersten Mal ausgestellt?¨

Ja, das ist eine Premiere. Ich denke mal es ist an der Zeit einige Figuren mal an die Öffentlichkeit zu lassen. Bei dieser Ausstellung ist es möglich diese gut im Kontext zu den Bildern zu stellen und sie fügen sich gut in das Konzept ein.


Soweit ich informiert bin entstand deine erste Skulptur erst 2005. Warum so relativ spät?
Wie alles in meiner Kunst ist auch dies ein Prozess. Mir war die Malerei immer näher als alles Andere. Aber es kam der Punkt des Ausprobierens neuer Möglichkeiten. So schrieb ich Gedichte, gestaltete digitale Arbeiten und 2005 hatte ich eine Idee zu einer Geschichte und ich überlegte wie ich diese wohl umsetzen könnte und mich faszinierte der Gedanke ins dreidimensionale zu gehen. So entstand meine erste Skulptur. Die Arbeit daran fand ich so berauschend, das weitere folgten. Heute bilden die Skulpturen einen nicht wegzudenkenden Teil meiner Kunst und es werden in meiner Zeit sicher noch die ein oder anderen das Licht dieser Welt erblicken.
[BILD9]

Wie würdest du selbst deine Skulpturen beschreiben?
Dazu müsste man etwas differenzieren. Die Skulpturen unterliegen gewissen Thematiken. Dort gibt es Dämonen, die meinen Hang zur Mythologie offenbaren. Oder die Serie „Identität ungeboren“. Eine Reihe von Geschöpfen die ich nach einem Besuch im medizinhistorischen Museum Berlin anfertigte. Die Skulptur namens „Inlastris“ die den Einstieg zur Geschichte „Die verlorene Generation“ bildet. Also alles unterschiedliche Geschichten. Letztendlich sind es wohl alles Kreaturen denen man nicht jeden Tag begegnen möchte, da sie für das allgemeine menschliche Auge eher abstoßend wirken. Aber ich liebe sie. Es sind halt meine Kinder.


Aber kommen wir auf deine gemalten Werke zu sprechen. Sie werden sicher wieder den Schwerpunkt der Ausstellung bilden?
Ja, denn ich sehe mich in erster Linie als Geschichtenerzähler und ich sehe im Moment in der Malerei die größten Möglichkeiten. Ich sage im Moment, da man nie weiß wohin die Wege gehen. Aber die Malerei bedeutet mir sehr viel und ich versuche damit den Betrachter in eine für ihn fremde Welt zu entführen, sein Bewusstsein zu wecken um ihn anschließend auf die Suche nach Antworten zu schicken. Die Malerei ist für mich das perfekte Medium und so wird es eine Mischung aus älteren wie auch neuen Gemälden zu sehen geben.


Die Ausstellung trägt den Titel „Mechanismus Leben II“. Was meinst du mit „Mechanismus Leben“?
Der Titel der Ausstellung bezieht sich auf das Gemälde „ Mechanismus Leben“. Dieses ist ein sehr wichtiges und persönliches Kunstwerk von mir und umschreibt in seiner apokalyptischen Weise die Mechanismen des menschlichen Daseins. Ich sehe dieses Bild als Quelle für mein künstlerisches Schaffen aus der viele andere Geschichten hervorgegangen sind. Es lag daher nahe, meine Ausstellung so zu benennen. Da ich aber schon eine Ausstellung mit diesem Titel hatte, aber sehr unglücklich mit deren Umsetzung war, kommt nun „Mechanismus Leben II“ in einer Galerie die mir die Möglichkeiten gibt einen großen Teil meiner Vorstellungen umzusetzen, worüber ich sehr froh bin.


Auch dieses Mal wird die Vernissage sicher wieder ein Highlight werden, so wird sie dieses Mal z.B. musikalisch von Sascha Mersch am Klavier begleitet werden. Was kannst/möchtest du sonst noch verraten.
Erst mal möchte ich sagen dass ich sehr froh darüber bin, das Sascha Mersch auf meiner Vernissage spielen wird. Ich schätze ihn als Künstler sehr. Da für mich eine Vernissage immer etwas ganz besonderes darstellt, werde ich auch dieses mal wieder versuchen meiner Kunst einen entsprechenden Rahmen zu verleihen. Über das Konzept dieser Ausstellung bis hin zur Musik, Licht und Videoinstallation. Ich möchte hier nicht allzu sehr ins Detail gehen, aber ich denke der Besucher wird für diese Zeit etwas nicht Alltägliches erleben, vorausgesetzt er lässt sich darauf ein.


Einer deiner Aussprüche lautet: „Ich wandere zwischen den Welten und um nicht verrückt zu werden, mache ich Kunst.“ Zwischen welchen Welten wanderst du?
Wie alles in meiner Kunst muss man auch diese Aussage als Ganzes verstehen. Ich beschäftige mich viel mit Geschichte, Gegenwart und Zukunft und die daraus gewonnenen Erkenntnisse können das Hirn schon dass ein oder andere mal überlasten. Dazu kommen die ganz realen und manchmal auch banal anmutenden Dinge mit denen wir uns alle tagtäglich beschäftigen müssen. Die Traum- und Fantasiewelten tun ihr übriges. Das sind all diese Welten in denen ich mich tagtäglich bewege und um dabei eben nicht verrückt zu werden, mache ich Kunst.


Was hat dich dazu bewegt den oft schweren Weg des Künstlers zu gehen?
Eine gute Frage. Ich habe mir das ehrlich gesagt nicht ausgesucht. Ich komme weder aus einer Künstlerfamilie noch habe ich irgendwelche Ausbildungen in dieser Richtung. Ich denke mal es ist so eine Art Bestimmung, wie jeder Mensch irgendwie seine Aufgabe hat und irgendwann ist der Zeitpunkt erreicht, wo es einfach kein zurück mehr gibt. Es kann schon oft ein schwerer Weg sein, das stimmt. Aber es hat durchaus seine Vorzüge, da man dadurch mehr Möglichkeiten hat die Welt mit anderen Augen zu betrachten und in meinem Fall kann ich durchaus behaupten, dass ich das tue und dadurch das Privileg eines Freidenkers für mich geltend machen kann. Und das ist es Wert.

Gibt es Vorbilder an denen du dich orientierst? Künstler die dich besonders bewegen?
Vorbilder eher nicht und orientiert ist vielleicht das falsche Wort. Inspirieren trifft es eher. Natürlich lasse ich mich auch mal inspirieren wie wir Künstler das alle tun. Es gibt so eine Vielfalt an Künstlern aus verschiedenen Epochen und Richtungen die alle in Ihrer Art einzigartig sind und wo man dann auch geistige Nahrung bekommt um diese in die eigene Kunst mit einfließen zu lassen. Künstler die mich besonders bewegen gibt es natürlich auch. Es ist nicht immer Ihr Werk sondern eher die Geschichte dahinter. Um mal exemplarisch zwei zu nennen. Vincent van Gogh. Man kann zu seinen Bildern stehen wie man will, aber die Geschichte hinter diesem Mann bewegt mich. So wie seine Werke sind, war auch sein Leben, voller Kraft und Leidenschaft bis hin zur Selbstaufgabe. Théodore Géricault, der mit dem Gemälde „Das Floss der Medusa“ gewagt hat den Leuten seiner Zeit den Spiegel vorzuhalten. Wenn man die Geschichte hinter diesem Gemälde kennt, dann weiß man was es bedeutet, für seine Kunst sprichwörtlich „über Leichen“ zu gehen.


Unter dem Punkt „Malerei“ auf deiner Homepage kann man sechs verschieden Galerien unterteilt in verschiedene Kategorien ( Circulus Vitiosus, In dubio pro reo?, Menschenfeind, Stille, Augenblicke) betrachten. Allen gemein ist meines Erachtens eine unübersehbare Kritik am Menschen und seinem Umgang mit Leben, Tod, aber auch seinem Glauben und seinen Hoffnungen.
Das ist richtig. Meine Arbeiten stellen zum Teil eine dunkle und morbide Welt dar, aber nicht ohne Hoffnung. Man muss verstehen lernen, dass all diese schlechten Dinge dazugehören. Ich gehe sogar soweit und behaupte dass diese Dinge notwendig sind für die Evolution. Wir alle kennen die Bilder vom Schlaraffenland, selbstzufriedene Menschen mit dicken Leibern. Um dies mal Sinnbildlich zu sehen. Wenn es allen gut geht, werden wir faul. Wenn wir faul werden, verdummen wir. Das liegt in der Natur der Sache. Aber Dinge wie Hass, Gier, Neid und Macht sind Antriebselemente. Obwohl ich mir der Sache bewusst bin, wehre ich mich dagegen, da das Leben ein so unschätzbares und wertvolles Gut darstellt und wenn der Mensch es schaffen sollte im Einklang mit der Natur und natürlich mit sich selbst zu leben, gebe ich ihm eine reale Chance etwas Wertvolles zu hinterlassen. Ansonsten dreht sich die Erde weiter und niemand wird sich an uns erinnern. Grund genug auch für mich, den Finger auf Mutter Erdes blutende Wunde zu legen, damit die Sache nicht außer Kontrolle gerät. Letztendlich sollte jeder für sich mal in sein eigenes Leben schauen. Etwas mehr Anstand und Moral würde uns allen gut zu Gesicht stehen. Darin besteht die Hoffnung. Aber ich bin kein Moralapostel oder Weltverbesserer, ich zeige nur meine Sicht der Dinge. Ob diese immer richtig sind, kann ich nicht beurteilen, ob sich Menschen davon was annehmen, nicht ermessen.


Auch deine eigene Meinung zum religiösen Glauben an sich scheint oft durch. Siehst du das genauso? Was bedeutet Glaube(n) für dich?
Religionen sind nun mal unzertrennlich mit der Menschheit verwachsen und der Glaube daher ein nicht weg zu denkendes Element. Ich benutze dies als Metapher gern in meinen Bildern. Ich als Atheist bin frei im Geist und kann mit dieser Thematik problemlos umgehen. Den Glauben an sich sehe ich als Segen und Fluch zu gleich. Segen, da er vielen Menschen einen Halt gibt und Fluch, wir wissen alle was Glauben anrichten kann. Denn man sagt, es gibt gerade so viel Glauben auf dieser Welt um sich zu hassen, aber nicht um sich zu lieben. Wenn du mich persönlich fragst, was Glaube(n) für mich bedeutet, kann ich nur sagen, dass er sehr wichtig ist für mich. Nicht auf religiöser Ebene. Aber Glaube heißt auch Hoffnung und ein Mensch ohne Hoffnung ist tot. Dum Spiro, Spero!


Die meisten deiner Arbeiten sind sehr düster und schwer, bergen in sich einen großen Ärger und Unverständnis gegenüber dem Menschen und seinem Tun. Ist der Mensch letzten Endes deine Quelle der Inspiration?
Absolut. Aus ihm ergießt sich eine unerschöpfliche Quelle an Inspirationen. Ich sehe im Menschen im Grunde ein geniales Wesen. Vielen ist das gar nicht bewusst, wie komplex der menschliche Organismus ist, oder nehmen diesen als selbstverständlich hin. Andererseits ist der Mensch so voller Gegensätze an Gefühlen. Dies ist einmalig in der Natur, bis jetzt. Allerdings sehe ich in ihm im allgemeinen kein gutes Lebewesen, aber ein notwendiges um all die Strukturen zu legen für Kommendes. Aber auch mir fällt es manchmal schwer darin einen Sinn zu erkennen, denn so genial das menschliche Wesen auch ist, es begleiten ihn doch absurde Denkstrukturen.


Besonders schwer wiegt deine Serienmörder – Serie „Menschenfeind“. In beeindruckenden Einzelporträts zeigst du von Haarmann, über Manson bis hin zu Bundy einige der „berühmtesten“ Serienmörder der Geschichte, eingebettet in ihre Taten. (Weshalb diese Mühe/die Beschäftigung mit diesem Thema?)
Wie du schon richtig sagst, handelt es sich hierbei um ein Thema. Wenn man solche Dinge angeht sollte man sich schon damit beschäftigen. Es ist ein sehr heikles Thema, wo man aufpassen muss nicht missverstanden zu werden. Ich habe sehr viel gelesen über diese Menschen und deren Taten und wollte mit Hilfe meiner Malerei den Dingen ein Gesicht geben. Es gibt keine Rechtfertigung für deren tun, aber es ist meiner Meinung nach im Versagen der jeweiligen Gesellschaft begründet. Denn diese Menschen wird es immer geben, zu jeder Zeit, an jedem beliebigen Ort. Es liegt auch da wieder an uns, dies zu erkennen. Schau dieses unglaubliche Verbrechen jetzt in Winnenden. Ist das eine Tat die man einfach mal so macht? Nein, dafür gab es sicherlich viele Anzeichen. Aber keiner wollte davon was wissen. Wie dem auch sei, es war eine Epoche in meinem künstlerischen Prozess und ich zitiere dazu mal Friedrich Nietzsche „Wenn du nur lang genug in den Abgrund schaust, schaut der Abgrund auch in dich hinein“. So wurde es langsam Zeit, mich wieder anderen Dingen zuzuwenden.


Auf der anderen Seite gibt es da noch deine Kinderporträts. Wer einmal in den Genuss gekommen ist Werken aus deiner Serie „Stille Emotionen“ gegenüber zu stehen weiß deine Detailgenauigkeit und vor allem dein Gelingen zu schätzen mit dem du es schaffst eben jene stillen Emotionen einzufangen und auf Leinwand wiederzugeben. Besonders die Größe der Arbeiten von 195 x 150 cm lässt diese verstecken Gemütsbewegungen noch intensiver wirken. Wie lief denn die Arbeit mit deinen „kleinen Modellen“? (oder hast du aus deinen Erinnerungen gemalt?)
Erst mal möchte ich sagen, dass mir diese Serie sehr am Herzen liegt. Es ist eine Art Endlosprojekt wo im laufe der Zeit immer mal wieder neue Gesichter dazu kommen werden. Ich sehe im kindlichen Wesen eine absolute Ehrlichkeit aber gerade diese kleinen stillen Emotionen nehmen wir kaum war. Deshalb auch die Größe und da es in dieser Serie einzig und allein um den Ausdruck geht, dieser sollte eindringlich sein, griff ich auf Fotografien zurück. Da es sich ja um kleine Kinder handelt wäre es auch unmöglich sie stundenlang an einen Platz zu fesseln, das würde nicht funktionieren. Aber sie waren ganz begeistert sich in dieser Größe entstehen zu sehen.


Dein Monumentalwerk „Die trügerische Ewigkeit des Seins“ mit den beachtlichen Maßen von 350 x 250 cm gliedert sich in sechs Teile. Ist es zugleich dein Hauptwerk? Kannst/möchtest du (vll jemandem der diese Arbeit nicht kennt) erklären was du versuchst wiederzugeben?
Hauptwerk in diesem Sinne vielleicht, das ich ein komplettes Jahr damit verbracht habe. Ansonsten ist dies ein weiterer Schritt zu vielleicht noch größeren Dingen. „ Die trügerische Ewigkeit des Seins“ behandelt die Etappen des Lebens. Geburt, Leben und Tod, ein in sich geschlossener Prozess. Aber über einzelne Bilder zu reden, mag ich nicht so gerne. Denn der Betrachter sollte schon seine eigenen Schlüsse ziehen und seiner Phantasie freien Lauf lassen. Denn nur so entwickelt ein Kunstwerk seine Bedeutung. Dieses Gemälde wird übrigens nicht in der aktuellen Ausstellung zu sehen sein, da es in den vergangenen Ausstellungen hing und ich nun mal anderen Bildern den Vorzug gebe.


Du scheinst ja an Kreativität nur so überzuschäumen und fertigst neben deinen Malereien und Skulpturen auch digitale Arbeiten und CD Cover für die ein und andere Metal Band an. Zu nennen wären da z.B. Macabre, Fear Factory und Concept of God.
Ja das sind Möglichkeiten die sich über die eigene Kunst hinaus ergeben. Ich finde das fantastisch, da ich auch gerne mit anderen Künstlern zusammenarbeite. Ob ich vor Kreativität nur so überschäume kann ich nicht beurteilen. Ich weiß nur, dass alles auch ein Stück harte Arbeit ist. Die Menschen da draußen sehen meist nur das fertige Produkt und wissen einfach nicht, wie viel Fleiß, Disziplin aber auch ein Stück weit exzessiver Lebensart dahintersteckt. Es gibt Tage da ist man absolut leer und dann wieder Tage, da sprudelt es aus einem heraus. Das alles irgendwie zu bündeln ist nicht immer ein einfacher Prozess.



Das aktuelle Album von Concept of God „Visions“ basiert auf einer deiner Arbeiten die den Titel „Vor den Toren der Stadt“ trägt. Wie kam der Kontakt zustande, bzw. was war zuerst da, dein Bild, oder gar die Vorstellungen der Band?

Das Gemälde „Vor den Toren der Stadt“ basiert auf das COG Artwork. Ein guter Freund von mir stellte den Kontakt her, da er Steve Moseley (Solitude Aeturnus, Concept of God) persönlich kennt. Die Band war auf der Suche nach einem Artwork und meine Arbeiten gefielen ihnen. Sie gaben mir eine sehr grobe Vorstellung. Ich gestaltete das Artwork und schrieb eine kleine Geschichte dazu. Es gefiel Ihnen sehr und sie ließen das Artwork sofort als eigenständiges Kunstwerk von mir stehen. Ich muss dazu sagen, dass dies nicht die Regel ist. Viele Bands oder Labels reden immer wieder hinein. Wenn man Pech hat, bleibt nur identitätsloser Mist zurück. Ich hatte bisher immer das Glück, mich am Ende damit identifizieren zu können und im Fall von Concept of God entstand letztendlich, bis auf ihr Logo, mein eigenes Kunstwerk. Eben meine Sicht eines göttlichen Konzeptes. So war für mich damals schon klar, ein großformatiges Gemälde zu malen, das sicherlich darauf basiert aber am Ende eine völlig andere Bedeutung bekam.


In deinen Trailern arbeitest du meist mit Vitali Geyer (ebenfalls Künstler) zusammen. Ihr habt auch im vergangenen Jahr die Gemeinschaftsausstellung „Kunst kann verändern“ in der Galerie theARTer zusammen gestaltet. Gibt es ein gemeinsam gestaltetes Werk? (Du hast bereits mit dem Künstler Michael Reitzuch ein gemeinschaftliches Werk auf die Beine gestellt.)
Ich bin sehr froh darüber mit Künstlern wie V.Geyer oder M.Reitzuch zusammen arbeiten zu können. Vitali Geyer hat meine Vorstellungen perfekt in dem Trailer umgesetzt. Eine Zusammenarbeit mit Ihm ist sehr professionell. Ein gemeinschaftliches Werk gibt es allerdings nicht, noch nicht. Uns fehlt einfach auch die Zeit. Aber es gibt Ideen für ein gemeinschaftliches Filmprojekt und ich hoffe dass wir es schaffen, das irgendwann mal umzusetzen. Das Gemeinschaftswerk „Begegnung“ mit M.Reitzuch stellt für mich etwas ganz besonderes da. Immerhin reden wir hier über ein Werk das in einem Zeitraum von 4 Jahren entstand und das wir uns gegenseitig immer wieder zuschickten. Das war eine sehr inspirierende Zeit. Das Gemälde wird auf alle Fälle in der Ausstellung zu sehen sein.


Und zuletzt die Frage nach deinen zukünftigen Projekten. Gibt es schon Pläne für eine neue Serie, oder neue Projekte?
Da zitiere ich mich mal selbst. „Ich sehe mein künstlerisches Dasein als eine Art kreative Reise, auf der man rastet, um wundervolle Dinge zu erleben. Und wer weiß, wo mich diese Reise noch überall hinführen wird.“




Die Ausstellung "Mechanismus Leben II" von Torste Gebhardt findet vom 8. Mai bis 5. Juni 2009 in der Berliner Galerie theARTer statt.
Galerie theARTer
Hagenstrasse 56
10365 Berlin

http://www.torstengebhardt.com/
http://www.myspace.com/torstengebhardt

http://www.thearter.de/
http://www.myspace.com/theartergallery

geführt am 30.03.2009   von Steffi
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