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Lsd On Cia "Hedonistische Himmelskörper Eben!"
Das Alternative-Prog-Rock-Trio Mikkel (voc.), Troels (dr.) und Piotr (bass) von LSD ON CIA hatte die Gelegenheit nutzen können, um sich wesentlich besser LIVE zu präsentieren, als jene Band, die sie „supporten“ durften (siehe Livebericht). Ein völlig anderer Stil als Sisters Of Mercy, dafür mit eben ordentlich Dampf im Kessel, obendrein cool agierend, leidenschaftlich und überzeugend - on stage-. Daher musste ich die Zeit auch nutzen, um die Band bei uns endlich vorzustellen!
Weitere Infos zu LSD On CIA:
REVIEWS:
LSD On CIA Celestial Bodies
INTERVIEWS:
LSD On CIA - Hedonistische Himmelskörper Eben!

…einige unserer Leser werden womöglich noch kein Album von euch im Schrank stehen haben. Erzählt doch mal einleitend wer ihr seid und womit die Zuhörer bei LSD On CIA es zu tun haben, unabhängig davon, was man vielleicht auf eurer Website, FNB usw. schon zu lesen bekommen hat?
Troels (T): Als erstes wäre zu erwähnen, dass wir schon einige Zeit zusammen spielen. Soll heißen, bevor überhaupt etwas von uns als Veröffentlichung erschienen ist. Wir haben uns wirklich schon seit einigen Jahren live austoben dürfen. Angefangen haben wir mit zahlreichen Tourneen, überwiegend in Osteuropa, mit wirklich verrückten Orten & abgedrehten Locations, wie u.a. in Ungern oder Albanien, als auch natürlich Polen. Soll heißen, wir haben sehr viele verschiedene Dinge bei den Proben und on stage ausprobiert, bevor wir überhaupt an die Ideen rangegangen sind, um ein Album oder irgendetwas veröffentlichen zu wollen. Mikkel (M): Wir haben auch das erste Album drei Mal aufgenommen, immer wieder verändert, bevor es nun veröffentlicht werden durfte, weil es uns erst dann wirklich gepasst hat. Es ist daher ein wirklich langer Prozess gewesen, bis wir so gewachsen sind, wie wir heute auftreten und wie die Alben eben klingen. Piotr (P): Doch was uns eben zusammengebracht hat, war die Bekanntschaft aus dem Musikstudium. Und das nunmehr seit knapp sechseinhalb Jahren. (M): Zumal Piotr zunächst als Gitarrist angefangen hat, um dann auf Bass umzusteigen, weil ich die Gitarre und den Gesang übernommen hatte. (P)…hart zu sagen, ob es mir schwerfiel damit umzugehen, aber sie haben mich eben gezwungen:-). Ja, ich hasse den Bass und ich musste es einfach tun, hatte keine andere Wahl…:-)!

…und wie kam es zu dem eher ungewöhnlichen Namen, den man kaum so auch immer wieder lauthals herausschreien wird bei den Konzerten?! Vor allen Dingen ungewöhnlich im Bezug auf die Bedeutung & Entstehung! Seid ihr die ganze Zeit nur drauf und habt Kontakte zu den Agenten?!:-)
(P) …ja, wir nehmen LSD und träumen ständig über CIA: -) na ja, nicht wirklich; wir verkaufen dabei natürlich LSD, nein….ich bin ja auch Dorgendealer, von daher passt der Name… nein, auch nicht… zumindest ist das meine Version der Story zum Bandnamen, …zumal ich als Dealer sowieso nichts nötig habe und das nur aus Spaß hier mitgestalte, weil ich alles schon besitze…
Na ja, wenn das so ist, dann säßen wir wohl nicht jetzt hier zusammen und würden über die Songs sprechen. Eher in einer Villa mit Pool und Bardamen oder?:-)
(P)…wenn Du Dich umschaust, dann siehst Du den fetten Nightliner draußen, der uns rumfährt von Club zu Club und wir uns dann in den besten Hotels ausruhen dürfen, natürlich samt Mädels, Drogen usw.:-)

Für mich habt ihr beim Album sehr viele verschiedene Stile miteinander verbinden können und lasst daher wenig Raum, um es einem zu erklärenden leicht zu machen. Eine Art Alternative-Nu-Metal und Prog-Nu-Post-Rock-Sache würde ich meinen, gewisser, gesunder Mix aus Riverside, Soulfly, 30 Seconds To Mars und Dredg. Wie wichtig ist euch das Denken in Schubladen, die nun mal leider heute nicht wegzudenken sind & wie wichtig ist euch diese Meinung von Fans und Presse, im Allgemeinen:
(M) Es zählt nur die Musik, definitiv. Jeder einzelne Mensch hat seine eigene Vorstellung wie es klingt oder wie ähnlich etwas zum anderen klingen mag. Hängt auch damit zusammen, wie man aufgewachsen ist, welche Sachen man eben hörte oder hört, wie die jeweilige Musikrichtung auf einen wirkt, was man dabei empfindet. Und das eben bei jedem Menschen unterschiedlich. Einerseits ist es uns schon gewissermaßen egal was andere sagen, da wir das machen was wir wollen, aber natürlich zählt andererseits durchaus die Meinung anderer. Es ist wichtig für uns Feedback zu erhalten. (P) Es ist egal welches Genres wir bedienen oder so, Hauptsache die Identität der Band ist vorhanden aus welcher Richtung auch immer. Wenn wir uns davon abhängig machen wollen würden, dies so zu gestalten, wie uns andere sehen wollen, dann ginge die eigene Kreativität flöten. (T) Wir haben das Glück, dass wir bei einem Label sind, welches uns auch diese Freiräume bietet und nicht vorschreibt macht dies mal so oder so. (M) Ja, artistic freedom, play around, whatever! (P) Aber es ist auch sehr nett die Reviews zu lesen oder Reaktionen nach den Shows zu erhalten, was einige so alles heraushören. Interessant was da so alles zu Tage kommt, da wir oft nicht diese Vergleichsbands kennen, die bei uns in einem Atemzug mit genannt werden. Wir denken über diese Dinge ja nicht nach, um so oder so klingen zu wollen oder gar müssen. Oft werden eben Vergleiche herangezogen, die wir selbst nicht kennen, daher ist es sehr interessant wie unsere Songs andere berührt und was sie damit in Verbindung bringen.

Wie würdet ihr euren Stil selbst nun bezeichnen, wenn ihr es müsstet? Schließlich ist man heutzutage leider oft verpflichtet etwas zu kategorisieren, um es auch an den Mann bringen zu wollen? !
(P) Prog-Futuristic-Nu-Metal with Opera & Classical Eleements!:-) (T) …ich würde eher sagen, dass es „Hedonistic Music“ ist. Weniger mit dem eigentlichen Musikausdruck zu tun, aber es fühlt sich ebenso an wie „Hedonistic Rock“; eine heaviness mit way of life! Wenn viele uns in die Metalrichtung von der Bezeichnung her drängen wollen, dann könnte ich dazu gar nichts sagen, da ich mich kaum mit Bands aus dem Genre auskenne, daher kann ich auch nicht unsere Musik diesem Genre zuordnen. Es ist wirklich schwer zu sagen, wenn man es in eine Schublade packen müsste; ansonsten vielleicht noch Rock with beautyful melodies, Melodic, Punk with the nice production. (P)Pure Punk Funk; ach weißt Du, schreibt einfach was Du willst, hör dir die Show an und dann mach wie Du meinst…:-).
Na ja, unabhängig von der Show, wenn ich euch verkaufen müsste, dann würde ich euch dem Alternative-Post-Rock zuordnen!
(M, T und P) Sehr schön, ja, damit könnten wir sehr gut leben, kommt dem sehr nahe, durchaus!

Meine Favoriten des Albums wären Songs wie “Driver”, “Lava Lamps” (cooler Funky-Basspart!) sowie “Inner Animal” & “Fall in Place” – weil eben in diesen Songs diese Vielfalt ganz deutlich wird. Einerseits das gewisse ruhigere Gefilde, bevor dann eben der Ausbruch des puren Rock hereinbricht. Könnt ihr uns etwas mehr über die einzelnen Songs erzählen, auch vielleicht über das Songwriting?!
(M)“Inner Animal“ entstand in der Phase als ich nach Kopenhagen gezogen war, wo wir mittlerweile nun alle auch wohnen. Ein Zeitabschnitt, bei dem man einiges zu überdenken hatte, wo die Leute eben völlig durchdrehen. (T) Gerade auch bei diesem Song gibt es den gewissen Part von Hedonismus, Du machst egal was auch immer, was einen eben interessiert, aber niemand sonst nimmt davon etwas wahr. Man hasst sich in den frühen Morgenstunden, weil man wieder abends gesoffen hatte, aber dann geht es wieder so weiter, einem mal sehr gut und dann ist man wieder voll im Eimer. Man lässt es auch auf sich einwirken. Irgendwo herrscht hier eine Balance zwischen dem Chaos und der Kontrolle. Wo wir nun doch bei der Frage nach unserem Bandnamen auch wieder wäre – um sie endlich auch zu beantworten. LSD ON CIA: LSD der chaotische Part und CIA der kontrollierte Part des System; follolw this path, get a job usw.

…dann schließt sich ja der Kreis mit der letzten Frage. Ich würde nämlich noch einmal auf eure Livepräsenz eingehen wollen. Dass es euch wichtiger ist LIVE zu spielen, als etwas aufzunehmen habt ihr schon die Jahre bewiesen, wie eben erwähnt. Aber wie kommt eurer Stil eben bei den Shows als Support von eben der Dark-Rock-“80er-Ikone“ Sisters Of Mercy? Wie kam es zu dieser Konstellation überhaupt und welche Reaktionen habt ihr bis dato erfahren?!
(T) Die Tour wurde durch FKP Scorpio gebucht, da sie uns schon bereits durch andere Shows kannten; es scheint ihnen unser Sound gepasst zu haben, um eben auch in diesem Genre als Opener etwas zeigen zu dürfen. (M) Wir selbst fühlen uns sehr wohl bei der Tour, es läuft eben richtig gut. Wie wir sehen können, sind auch viele in den vorderen Reihen bei unserem Auftritt, aber wenn sie vom Outfit her sicher zunächst nur wegen Sisters da sind. Sie scheinen zumindest zunächst überrascht über den Sound zu sein, aber dennoch auch sehr interessiert; als ob es eben so neu klingt was sie da hören. Aber wir bauen auch, wegen den unterschiedlichen Stilen auch mal Songs mit ein, die nicht nur sehr rockig sind, sondern auch mal die ruhigeren Parts beinhalten, wie u.a. „Driver“. Diese Atmosphäre solcher Songs funktioniert dann durchaus, die Fans von Sisters Of Mercy nehmen es zumindest gut auf. Auch nach dem Gig, wenn ein paar Reaktionen kommen, dann sind diese durchweg positiv. (P)…und einige kaufen ein paar Merchandiseartikel, man quatscht ein wenig… (T) Ja, stimmt schon, aber die Leute gehen auch oft nicht irgendwie voll ab oder so. Man merkt auch deren Konzentration, dass es eben doch was anderes ist, als sie vor einer Band wie Sisters erwartet hätten. Sie hören gezielt zu, scheinen auch nicht gelangweilt zu sein, da sie ihre Blicke nicht von der Bühne nehmen, very nice. Wir selbst mögen eben auch solche Konstellationen, solche Dinge auszuprobieren. Wir sind definitiv mehr eine Liveband, als alles andere, wir lieben es auf der Bühne zu sein.

Alles Gute für die Zukunft, samt eurem aktuellen Werk „Celestial Bodies". Bis demnächst, wenn ihr wieder hier im Lande on the road seid! Live sollte man LSD ON CIA nämlich nicht verpassen!

Die Bilder der Liveshow aus Hamburg sind online auf: https://www.facebook.com/metalglory.de/
geführt am 12.04.2016   von Arturek
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