Vorbericht Swordbrothers 4 in JUZ Andernach am 16.09.2006
Euro-Metal aus Frankreich, Schweden, Holland und unseren heimatlichen Gefilden trifft auf klassischen und kultigen US-Metal. Keine Frage: Der vierte Kampf der Swordbrothers klotzt statt kleckert und verspricht mit einigen Deutschland-Debüts wieder etwas Besonderes zu werden.
Entgegen der bisherigen Tradition mit einem hochkarätigen deutschen Newcomer zu starten, fangen diesmal die Franzosen Phenix an. Spätestens seit dem fulminanten Auftreten von Lonewolf beim SBII, dürfte jedem Zweifler klar sein, dass in Frankreich verdammt guter Metal geschmiedet wird. Traditionell und mit einem Hauch von Bruce Dickinson versprechen Phenix einen heißen Start.
Die zweite Band kommt aus einem Land, das im letzten Jahrhundert berüchtigt war für seinen starken Bands: Es gibt eine Dutch Metal Attack von Influence , die auch das erste Mal in Deutschland auf der Bühne stehen und von den zahlreichen Fans bestimmt zu Höchstleistungen gepeitscht werden können.
Die werden Stormrider auf jeden Fall bringen, denn die Herner rollen mit einem Fanbus an. Logisch, wer mit einer solch knackigen Mischung aus Teutonen-Stahl und US-Metal aufwarten kann, hat sich die Fans verdient und wird mit Sicherheit neue hinzugewinnen.
Weil eben so schön der Übergang von Euroland zu Amiland-Metal eingeleitet wurde, dürfen die jungen Burschen von Ravage als nächstes die Bretter beackern und mit ihrem US-Stahl der etwas ungewöhnlicheren Art beweisen, dass die Energie ihres aktuellen Albums „Spectral Rider“ auch auf der Bühne entfesselt werden kann.
Mit Ram nimmt die Schwedenfraktion Platz fünf in der running order ein. Von den Nordländern gibt es traditionellen, puren Metal voller Energie und Kraft. Die Bretter werden brennen.
Feurig geht es bekannterweise auch bei den deutschen Underground-Helden Solemnity zu. Nicht nur die drei starken Alben, sondern auch die ausgefallene Bühnenshow müssten dafür sorgen, dass Solemnity zur besten Spielzeit alles abräumen.
Über die beiden Headliner Deadly Blessing und Attacker muss man eigentlich nicht viel sagen. Das sind Legenden des US-Metal und das Festival vielleicht eine nie wiederkehrende Gelegenheit dieses infernale Duo innerhalb von 3 Stunden bewundern zu dürfen.
Karten gibt es überraschenderweise noch genug. Also jetzt nicht lange zögern und für läppische 16 €uro bei http://www.swordbrothers.de/ zuschlagen. Wie sehen uns im JUZ in Andernach!
geschrieben am 06.09.2006 von Lex
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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