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Tribute To Peter Panka - Jane!!! in Capitol, Hannover am 23.11.2007
Galerie JANE im Capitol, 23.11.07 zum Livereview anschauen!

"Peter Panka ist tot, lang lebe Peter Panka´s JANE!!!"

Nachdem ich diesen Bericht nun fertig hatte, wurde mir klar, dass es eigentlich nicht notwendig ist so viel zu verfassen. Es hätte lediglich gereicht zu sagen: „Das war ein besonderes Erlebnis, welches einem nie wieder so geboten wird! Es war/ist und bleibt einmalig, also warum viele Worte verlieren!“. Doch auf der anderen Seite habe ich nun schon so viel zu erzählen und will euch alle auch daran teil haben lassen. Von daher… viel Spaß beim Lesen.


Was wurde nicht alles vor der Show spekuliert und geschrieben. Doch eine der vielen wichtigen Frage war „Wie wird doch ein Heavy/Hard Rocker wie Firtz Randow (ex-Saxon, ex-Victory, ex-Epitaph) einen wie Peter Panka in seiner Band ersetzen können“? Doch es ist doch ganz klar, einen solchen Mann kann und will man auch nicht ersetzen. Doch gespannt war man schon darauf, wie der „neue“ Sound so klingen würde.
In Peter Pankas Wohnzimmer sozusagen, dem Capitol, wurde nun am 23.11.07 auf seinen eigenen Wunsch die JANE Tour zwar nicht begonnen und auch nicht beendet, aber dafür speziell mit einem besonderen Auftritt zelebriert.

In einem zwar nicht ausverkauften, aber allemal gut gefüllten Capitol ging es so gut wie pünktlich um 20.15 Uhr mit dem bekannten Intro á la „All my friends" und einer Lasershow los. Werner Nadolny, Charly Maucher, Klaus Walz (mit sehr langen Haaren!), Fritz Randow und Arndt Schulz!
Bereits zu Anfang beim allerersten Song „Tomorrow", der nach dem besagten Intro und einer netten Begrüßung durch Klaus folgte, war der powergeladene, klar rockigere Schlagzeugsound nicht zu überhören – gar nicht zu übersehen. Fritz kopiert nicht Peters Sound, er fügt seine harte Art mit in die „altbewährten" Sounds der Krautrocker hinein. Eins ist klar: Peter wird schon wissen warum er gerade ihn für diesen Job vorgeschlagen hat. In diesem Zusammenhang möchte ich auf die beiden Interviews mit Fritz und Klaus aus dem Megascene Nov. 07 verweisen (siehe:
ttp://www.regional-themenguide.de/service/sms/hannover-stadt-und-region/tipps__infos/magascene_aktuell/interviews .



Was nun folgte wurde ein Megaspektakel für etwas mehr als drei Stunden.

Was mich jedoch anfangs etwas enttäuschte war das Publikum an sich. Klar, der Alterdurchschnitt war an diesem Abend bestimmt wie der von den Jungs auf der Bühne selbst, aber hej, so viel Spaß gab es doch damals bestimmt auch?! Irgendwie wirkte der überwiegende Teil zurückhaltend, ja bloß „Genusssüchtig“ und eben nicht ausflippend und mitsingend. Aber was will man machen. Zum Schluss hat sich der eine oder andere doch etwas lockerer verhalten.

Nach „Tomorrow", „Fire" und einem von der neusten Scheibe „Much too much" wurde der erste Gast des Abends auf die Bühne gebeten. Es handelte sich dabei um Wolfgang Kranz, der u.a. beim Album „Between Heaven and Hell" mitmischte und nun den Song "Rest of my life" mit den Jungs zum besten gab. Dabei sollte erwähnt werden, dass Wolfgang seinen alten Verstärker benutzte und den ominösen „roten Umhang“ trug. Selbst der Anschluss der Gitarre an die alte Amp erlockte eine Story aus dem Proberaum der damaligen Ära, die Charly sofort kund gab. Es folgten dann noch zwei Songs der HARLIS-Ära. Etwas rockiger als Jane, aber dann irgendwie genau so psychedelisch. Ein instrumentaler Track mit dem einfallsreichen Titel „Bells from Bothfeld" hatte ebenfalls noch eine besondere Geschichte zu folge. Dabei soll sich Wolfgang im damaligen Proberaum sehr verletzt haben…

Jane war erneut dran. Mit keinem geringeren als einen der besten Songs ging es weiter. „Daytime“ vom Debütalbum aus dem Jahre 1972. Nach diesen wundervollen Minuten wurde dann Jon Symon und Dete Klamann mit seinen Begleitern/-rinen auf die Bühne gebeten. Es war die Zeit für das Rockballett WARLOCK (- es hat nichts mit Doro zu tun!!!), welches in den 80ern von u.a. Peter Panka ins Leben gerufen wurde. Klaus teilte dem Publikum auch gern mit, dass Peter sehr stolz auf dieses „andere" Musikerlebnis gewesen ist und damit auch vor 100.000 Fans aufgetreten war. Auch wenn es keine typischen Jane-Songs sind, so haben die beiden Frauen, die aufgrund ihres „jungen“ Aussehens bestimmt nicht zur Originalformation dazugehörten, ok. „Morgan La Fey" mit Werner am Saxophon wurde tatsächlich sehr gut vom Publikum aufgenommen. Kurze Danksagungen folgten und schon ging es mit einem weiteren Projekt weiter. „Reset King" wurde mit dem sog. „Schotten" am Bass präsentiert. Danach war wieder Jane Zeit mit einem „Windows" Medley. Als Klaus Harnisch mit einer Frontfrau, der Jutta Weinhold (Zed Yago, Jutta Weinhold Band), dazu stießen, ging es mit der Ära „Peace & Freedom" weiter. Diese absolut gewaltige Stimme, die schon durch Klaus Walz angekündigt und gelobt worden ist, war der Hammer. Jutta hat auch eine andere Version von „Words" präsentiert, die den ein oder anderen doch zum Nachdenken gebracht haben könnte. Herrlich.

Jane erneut zusammen und die Tracks „Fire, Water, Earth & Air" und „Wind“. Diese Band hat es tatsächlich drauf. Genial umgesetzt, mit einem coolen Sound und passendem Licht. Zudem hat sich der "neue" Gitarrist Arndt Schulz, der auch noch die meisten Vocalparts von Peter Panka nun übernommen hat, sehr gut in der Band Jane integriert. Arndt passt wirklich gut in diese Truppe und bereicht diese ebenfalls.
Dann ist die Zeit für Martin Hesse am Bass gekommen. Dieser hat schon allein durch sein Kostüme für Furore gesorgt. Dabei muss man schon nicht mal seine Art des Spielens und Auftretens erwähnen oder gar die englischen Ansagen. Wobei letzteres er sich für meine Begriffe allemal hätte sparen können, es ist nun mal Hannover und nicht London o.ä.! Aber nun, sein Zusammenspiel mit Werner, Klaus und Fritz passte trotzdem und es waren ebenfalls einige der Höhepunkte des Abends.
Nach „River" folgte ein brachiales Drumsolo von Fritz Randow, einfach bombastisch und perfekt. Doch damit nicht genug, die nächste Überraschung ließ nicht auf sich warten.
Bernd „Nossi“ Noske von Birth Control, ja der „Gamma Ray"-Mann, gab sich die Ehre und legte sein berühmtes Drumsolo auf einem zweiten Drumkit hin. Nach der Hälfte des Drumsolosstieg Fritz noch mit ein und fertig ist ein besonderer Doppel-Drumsolo Auftritt zu Ehren von Peter Panka. Spätestens jetzt hat er sich im Himmel neben Jimi Hendrix, Janis Joplin und Jim Morrison so einiges anhören müssen, was er doch für fähige Leute gekannt hat. Genial!

Danach gab es auch mal einen Songs vom Reunion Album „Shine on“ und zwar „Honestly“, welcher zwar echt wieder cool und lässig präsentiert wurde, jedoch nicht den gewissen Effekt beim Publikum hinterlassen konnte, wie es eben die alten Songs immer wieder tun.
Mit dem nächsten Kracher „Out in the Rain" war dann wieder alles in Lot. Der zunächst als letzte Track angekündigte Song „Hangman" wurde mit ellenlangen Arrangements präsentiert, bei dem auch das Publikum mitbeteiligt wurde. So kann man eine Kommunikation mit den Fans am besten aufbauen. Und auch wenn es immer wieder schön ist die Band vorgestellt zu bekommen, hier und jetzt hätte jeder im Publikum wohl die Namen im Schlaf auswendig aufrufen können.

Die erste Zugabe, ein Oberhammersong vom „Lady" Album „So, so long", bei dem dann alle Musiker des heutigen Abend auf die Bühne kamen, mitgesungen haben und gar Rosen in die Menge warfen. Tobender Applaus und ein Mitsingen der Fans war nun mehr die Folge. Mit einer weiteren Zugabe eines der neueren Songs „Welcome to the club" wurde dann die knapp 190minütige Show zu „Grabe" getragen. Doch wie es scheint und allen Fans lieb wäre, ist noch lange nicht Ende im Gelände. So denke ich zumindest, was die Aktivitäten dieser Band angehen.

Jane zeigte sich wie eine genial eingespielte Truppe, mit powergeladenen Drums, einem wuchtigen Bass und eben der unverwechselbaren Stimmen sowie knalligen Gitarrenriffs. Nein, es war diesmal nicht wie mit Peter Panka zusammen und genau das ist das gute daran. Wie schon oben erwähnt, diesen Mann kann und will man nicht kopieren oder ersetzen. Aber ich denke, ohne diesen Meister je persönlich kennen gelernt zu haben (leider), er wäre stolz auf ein solche eingespieltes Team gewesen.

Vor meinem persönlichen Fazit überlasse ich noch einen Mitstreiter und Fan zu Worte kommen, der auch so einiges auf den Punkt bringt, leg los Christoph:
„Ich habe das ganz genau so empfunden wie Du auch. Das Konzert hatte absolut nichts mit "Altherren-Rock" oder dergleichen zu tun. Was wir hier gesehen haben, dürfte, auch aufgrund der ganzen Gäste, so niemals wiederholbar sein. Unglaublich auch, wie schnell doch satte drei Stunden vergangen sind, ohne dass Langeweile aufkam... ich freue mich jetzt schon auf die DVD, die an diesem Abend mitgeschnitten wurde. …wie gesagt, ein denkwürdiges Ereignis, wobei ich mir wünschen würde, dass es noch mehr Bands geben würde, die solch eine Spiellaune und -freude an den Tag legen…“


Fazit: “All my friends cool again easy!!!” Ich freue mich auch jetzt schon auf die Live-CD und DVD dieser einmaligen und einzigartigen Show, die zu Ehren von einem der coolsten und besonderen Musiker aus Hannover an diesem Abend vollzogen worden ist. Wer dies nicht miterlebt hat oder durfte, dem fehlt etwas in seinem Leben.
JANE macht bitte weiter, so lange es auch nur geht.


Mein besonderer Dank für einen besonderen Abend, ein Erlebnis geht an Jane, Peter Pankas Songs und Peter „Fargo“ Knorn.


Mehr über Jane @
http://www.jane-music.com


Bilder, wie immer in der Galerie!!!








geschrieben am 29.11.2007   von Arturek
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