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Statistik für November 2012
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Statistik und Mediadaten



 
 
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M´era Luna Festival 2012 in Hildesheim am 11.-12.08.12
Galerie M´era Luna Festival 2012 zum Livereview anschauen!


Machen wir uns doch nichts vor. Bei einem Open Air kommt man immer wieder zwangsweise auf das Wetter zu sprechen. Und beim diesjährigen M´era Luna Festival in Hildesheim hatte die Sonne die Oberhand. Im Gegensatz zu den üblichen Festivals in deutschen Gebieten in diesem Jahr. Der kurze Sommer in 2012 hat sozusagen etwas übrig für die „Schwarze Szene“! Und das ist auch gut so….teilweise zumindest. Schließlich kann eine bestimmte Musikrichtung bzw. Band nicht wirklich ihre volle Wirkung erzeugen, wenn zu den düsteren, depressiven Sounds die Sonne knallt und man sich am liebsten im Freibad befinden würde. Aber was würden wir nur machen, wenn wir nichts zu meckern hätten?:-)

Ja, M´era Luna hatte es auch 2012 in sich. Nicht nur die „bunte“ Mischung an Bands, auch das Nebenprogramm hatte einiges zu bieten. Ob nun die Modenschauen, die begeistert im Disco-Hangar aufgenommen worden sind, auch die umgestellten Wege zu den altbewährten als auch einigen neuen Shops wurden gut besucht. Des Weiteren hat sich der Mittelaltermarkt auf dem Zeltgelände erweitert und hat somit ordentlich für Leib und Wohl gesorgt. Die langen Schlangen beim Autogramm-Zelt hatten auch dieses Jahr dafür gesorgt, dass man nicht so schnell zwischen Hauptbühne und Hangar „durchflutschen“ konnte.

Auch die Lesungen und natürlich Disco-Abende sorgten für gewisse Abwechslung. Dies soll alles heißen, es ist nicht nur die Musik auf der Hauptbühne, die die Leute zu einem derartigen Festival zieht. Und es waren auch dieses Jahr mehr als 20.000!
Manko? Ja, das gibt es und zwar in der Bandauswahl für 2012. Doch dieses Problem haben ja alle Festivals. Denn mag ein Aufgebot so bunt sein, wie sonst was und eben beim diesjährigen M´era Luna (auch wenn natürlich hier der schwarze/düstere Stil vorherrscht), so spielen doch so gut wie alle zwei Jahre fast die gleichen Bands. Zumindest die großen Acts. Oder die großen Festivals tauschen sich einfach jedes Jahr aus, was die Bandauswahl anbelangt. Dies bringt einen zum Nachdenken: Haben wir wirklich so wenige Co-/ und Headliner? Wäre es nicht eher angebracht mal den etwas kleineren Bands mehr Zeit und vor allen Dingen andere, spätere Spielzeiten zu gewähren? Nichts desto trotz, darf man nicht vergessen, dass gerade hier auch für die Newcomer und eben kleinen Bands die Möglichkeit besteht sich einem größeren Publikum zu präsentieren. Und auch wenn dieses Jahr ebenfalls Bands auf der Hauptbühne als auch im Hangar wie u.a. Lahannya, Eklipse, Heimataerde oder Officers und Noisuf-X ihre Chance durchaus genutzt haben. Gute Stimmung war allemal vorhanden.

11.08.2012 –Samstag-
Roterfeld hatten es wie Megaherz ein wenig mit der Hitze zu kämpfen. Doch könnten ihre Musikstile nicht unterschiedlicher sein, beide Combos wurden abgefeiert. So richtig heiß wurden allen als Letzte Instanz die Hauptbühne betreten hatten. Man hatte den Eindruck, dass dies der erste Hauptact des Tages wäre. Die Band präsentierte sich bester Laune und bot neben ihren älteren Tracks auch was Neues zum bald erscheinenden Werk „Ewig“. Doch damit nicht genug, schließlich wurde die Bühne für die guten, alten Zeiten geräumt und zwar Diary Of Dreams.



Abgefeiert in den 1990er Jahren, hat die Truppe sich nichts davon anmerken lassen, dass sie trotz zahlreicher Alben in den letzten Jahren, irgendwie nicht so wirklich zu hören/sehen gewesen ist. Adrian Hates hat sich wirklich mächtig ins Zeug gelegt und auch der Sound ging in Ordnung, also ein gelungener Auftritt, den das Publikum auch würdigte. In der Zwischenzeit gab es im Hangar auch einen sehens- und hörenswerten Auftritt von In Strict Confidence, bei dem man merkte, dass diese Combo mit Sicherheit nächstes Jahr einen Platz auf der Hauptbühne erhalten sollte.
Doch gegen 19:30 wurde der „Nebel“ ausgefahren und Carl McCoy betrat – wie immer – als Letzter seiner Band Fields Of The Nephilim die Bühne. Man merkte sofort, dass hier jahrelange Liveerfahrung das gewisse Etwas ausmacht.
Doch mag die Songauswahl als auch der Sound und eben der Blick als auch das „Fremde“ eines Frontmanns so cool sein, diese Band wirkt nicht so wirklich im hellen Sonnenschein. Die äußerst düstere und depressive Stimmung kommt eben nicht voll zur Geltung, wenn die Sonne knallt wie sau. Ja, dies ist eine der Bands, die eigentlich viel später auf die Bühne sollte.


Doch viel Zeit bliebt einem nicht sich darüber zu ärgern, schließlich spielte danach im Hangar De/Vision, die ihre Zeit gut ausgenutzt haben und etliche Fans zu begeistern wussten. Der Dauergast beim M´era Luna Subway To Sally hat sich präsentiert wir so oft und vor allen Dingen auf den diesjährigen Festivals. Schön freundlich zum Publikum, Ablenkung mit der Feuershow und eben cooler, passender Mittelalter-Rock-Musik. Ja, das kommt beim Publikum an und sie mischen eben mit. Der große Sonntags-Headliner aus dem Jahr 2010 durfte nun auch 2012 ran, diesmal am Samstag. Dies bedeutet, Placebo dürfen ihre fast 80minütige Show zum etwas späteren Abend vorführen. Und sie sind die Stars des Festivals. Professionell, Rockstar-like, mit großer Bühnenshow, mal wieder, aber trotzdem mit dem gewissen Hang und Bezug zum groß aufgefahrenen Publikum. Ob es nun stilistisch wirklich so passt, sei mal dahingestellt, es zählt, dass Bands wie diese eben auch für die „bunte“ Mischung sorgen. Aber wirklich neu, war das Ganze nun auch wieder nicht.





12.08.2012 –Sonntag-
Der echte Knaller kam mit den Dauergästen (warum auch nicht:-)) des Festivals Lacrimas Profundere in der Mittagszeit auf die Hauptbühne. Es waren 40 geniale Minuten mit ihren zahlreichen Hits der letzten Zeit. Auch ein so gut wie nie gespieltes Stück „No Matter Where You Shoot Me“ hat sich in der Setlist verirrt. Und das ist auch gut so. Gänsehaut-Feeling pur, einfach der Hammer und eben das gewisse Etwas einer sonst sehr rockigen Show. Die Band präsentierte sich mal wieder spielfreudig und publikumsnah. Auch bei der anschließenden Autogrammstunde war der „Run“ auf die begehrten Fotos mit der Band enorm. Man hatte man wieder einen Beweis dafür, dass diese Band viel zu viel zu früh gespielt hatte. Warum eine Band wie u.a. Faun, die sicherlich ihre Stücke gut vorgetragen haben, aber eben keine gewisse Stimmung erzeugen, erst danach auf die Hauptbühne gelangen, ist mir schleierhaft. Dies gilt auch für Welle:Erdball, die mit ihrer Show begeistern konnten, aber es eben musikalisch eben nicht für den gewissen Effekt sorgen konnte. Dies soll jedoch bedeuten: heiße Show, wie immer, aber vielleicht auch hier die falsche Spielzeit? Der warme Sommertag war nämlich auch am Sonntag zugegen.


In der Zwischenzeit hatten sich nämlich Bands wie Down Below und die auch schon 2011 vertretenen The Beauty Of Gemina als auch Amduscia im gut besuchten Hangar präsentiert. Sowohl die rockigen Sounds (Down Below) als auch die etwas melancholische (TBOG) Art hatten für gute Unterhaltung sorgen können. Und gerade bei den erstgenannten war der „Publikumsjoker“ zu spüren.


Schandmaul sind auch gute alte Bekannte des Festivals, die auch schon zu anderen Zeiten auf der Bühne gespielt haben. Doch dieses Jahr gab es nicht nur einigen neue Songs, sondern auch gleich zwei neue Damen auf der Bühne. Diese sind jedoch nur eine Vertretung gewesen, für die beiden Damen, die sich nun in „Elternzeit“ befinden, wie Thomas Lindner freudestrahlend mitgeteilt hatte. Die „Ersatzdamen“ scheinen sich dennoch wohl zu fühlen. Auch gegen 17 Uhr kann also eine Truppe ordentlich für gute Stimmung sorgen und die Fans begeistern als auch mitreißen.
Die härteren Sounds folgten dann erst mit KMFDM im Hangar als auch mit einer typisch „machomässig“ coolen Show vom Checker und seiner Truppe Eisbrecher, die sich wirklich mächtig, ja eigentlich gewohnt ins Szene gesetzt haben und zahlreiche Songs ihres neuen Albums präsentiert haben.



Das 13. M´era Luna Festival ist also Geschichte. Doch 2013 geht es natürlich weiter - der VVK startete bereits am 13.08.2012 mit einer auf 666 limitierten Wildcard-Ticket-Aktion – und wie es nun aktuelle heißt, sind diese fast vergriffen.
Die Vorfreude ist also mal wieder groß, auch wenn die jetzt schon bestätigten Bands wie ASP, Front 242 und The Crüxshadows keine Mega-Überraschungen darstellen (man merke, alle Jahre wieder). Jedoch darf man sicherlich auf coole & neue Bühnenshows dieser Vertreter hoffen. Und ich gehe jede Wette ein, dass Bands wie Lord of teh Lost, Mono Inc., The 69 Eyes, Blutengel, VNV Nation, In Extremo, als auch Unheilig (Headliner?) usw. auch dann vertreten sein werden. Natürlich nur meine persönliche Behauptung, schlimm wäre es ja trotzdem nicht. Auch wenn ich es jedes Jahr immer wieder aufs Neue zum Schluss anmerken lasse, will ich die „Tradition“ nicht brechen: wie wäre es dann mal mit eben Bands wie The Cure, Him, Marilyn Manson, Rammstein oder gar Depeche Mode – auch wenn für letztgenannte der Platz beim Flughafen knapp werden würde!




Die gesamte Galerie des Wochenendes gibt es natürlich wie immer hier:
http://metalglory.de/galerie.php?gal_nr=370



Alle weiteren, aktuellen Informationen gibt es wie immer direkt auf der Seite des Festivals unter
M´era Luna Festival!


geschrieben am 24.08.2012   von Arturek
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