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Lsd On Cia, Sisters Of Mercy - Tour 2016 in Hamburg, Docks am 15.03.2016

Ein Schatten seiner selbst, diese Sisters Of Mercy!
Nichts passte an dieser Vorstellung von der -für mich nunmehr- „sogenannten Kultband" Sisters Of Mercy am gestrigen Abend im Docks. Obwohl, vielleicht doch ein wenig: die Deutschkenntnisse von Andrew waren mal wieder hervorragend und hätte es die Vorband nicht gegeben, dann dürfte man den Tag als wahrlich -komplett misslungen- abstempeln.

Ein derartiger Auftritt von Sisters Of Mercy ist nämlich nicht der Rede wert. Langweilig, nur nebelig, obendrein ein Soundbrei und eine Spielzeit von gerade mal 85 Minuten. Und das von einer Band, die als Kult gilt und die Fans von damals (immer noch!) anzieht, schließlich war der Auftritt in den Docks ausverkauft(!). Sicherlich versteht man es, dass eine Band der Goth-Wave-Szene die Bühne „vollkommen“ einnebeln lässt und die Songs überwiegend monoton klingen, deswegen geht man (oder zumindest einige!) ja auch hin. Aber muss dann die Tonabmischung so schlecht sein? Kann eine Stimme nicht wirklich auch mal hörbar sein bzw. gut gesungen sein? Ist es zu viel verlangt, wenn man erwartet, dass eine Band sich ins Zeug legt, um das Publikum mit einzubeziehen – Stichwort: Stageacting?!?

-die Bilder der vernebelten Show-

Eine wahrlich belanglose Vorstellung, ohne Elan und dazu mit miserabler Tonabmischung. Obendrein war die Stimme miserabel, angefangen bei einen der Megahits „More“ und wer es nicht spätestens beim „Temple of Love“ gemerkt hat, dem war nicht mehr zu helfen. Den Mann an den Reglern-PC-Keyboard hat man die gesamte „Show“ über nicht zu Gesicht bekommen und bei den beiden Gitarristen als auch Andrew hatte man zwischen den fast pausenlosen Nebelmaschineneinsätzen ab und an mal einen Blick erhaschen dürfen. Wozu also diese Bühnen-Konstruktion oder gar Lichteffekte? Es hat so einigen im Publikum nicht gepasst, denn: ausgestreckte Mittelfinger, Pfiffe und Lachkrämpfe waren nicht zu übersehen oder zu überhören.

Sisters Of Mercy: Langweilig & sinnlos zugleich! Regelrecht eine Beleidigung jedes Fans, der für so etwas Zeit und Geld opfert. „No more“ – Mr. Andrew Eldritch! Kult hin, Kult her, so etwas haben wir, die Fans, die ihn eben zu diesem Kult gemacht haben, nicht verdient.
Soviel zum Headliner des Abends.

Zuvor durfte nämlich eine Band eröffnen. Was für ein Glück, dass der gleiche Veranstalter die Idee hatte die jungen Burschen von LSD On CIA auf diese Tour einzulassen. Würden diese jungen Alternative-Prog-Chaos-Metal-Rocker nicht ihre knappe halbe Stunde auf der Bühne so energiegeladen genutzt haben, wäre der Abend eben ein komplettes Desaster gewesen. So hat man sich im Vorfeld der gewissen Kultband davon überzeugen können wie viel Power, Freude und Leidenschaft eine Band auf der Bühne vollbringen -und auf das Publikum übertragen- kann. Die beiden Dänen (voc/git. + drums) und der Pole am Bass haben mächtig die Sau rausgelassen. Sie agierten hervorragend, keineswegs wie bloß eine junge, unerfahrene Band und schon gar nicht als „nur“ ein reiner Support. No fear, pure energy!
LSD On CIA haben trotz des eher „älteren“ (reinen) Wave-Goth-Publikums die Meute überzeugen können. Tobender Applaus nach fast jedem Stück, ob es für die heftigeren Attacken der Indie-Alternative-Kracher war oder die etwas düsteren Passagen bei einem „Inner Animal“ oder „Driver“ (letzterer extra für diese Tour auf die Setlist gesetzt worden, aufgrund des Wave-Gothic-ausgerichteten Publikums – und das ist auch gut so; ein tolles Stück).

…die tollen Bilder der Show von LSD On CIA gibt es direkt auf: https://www.facebook.com/metalglory.de/


Ja, LSD On CIA sind genremässig eher unpassend für den Headliner, aber sie haben ihre Chance genutzt und sich womöglich von ihrer besten Seite gezeigt – für diesen kurzen Spielraum. Hier steckt noch Elan drin, der Hunger nach der schweißtreibenden Bühnenperformance. Das Licht, der Sound und die Begeisterung stimmten einfach. Eine wahrlich großartige Liveband, die leider nicht mehr als gut 25 Minuten Spielzeit hatte. Für mich steht fest: von LSD On CIA wird man noch lange was hören, wenn sie nicht schon längst die Nachfolger von Topacts á la Muse, (alten) Placebo, Dredg und Co. sind.
geschrieben am 16.03.2016   von Arturek
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