Mercury Falling (Deutschland) "Pantarhei" CD
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Pantarhei heißt „alles fließt“ – und da bin ich doch immer für. Solange das Bier aus dem Fass in meinen Krug und dann durch meine Kehle fließt, ist meine Welt in Ordnung. Doch irgendwie habe ich das Gefühl, dieses Fließen ist nicht so ganz das, was die Band Mercury Falling mit ihrem neuen Album unter das Volk bringen will. Egal, das Teil gefällt mir trotzdem.
Es ist schon seltsam. Eigentlich braucht es doch so wenig, um eine gute CD zu basteln. Kompaktes Songwriting, solides handwerkliches Können, ein ausdrucksstarker Sänger und eine ansehnliche Sammlung griffiger Melodien reichen durchaus. Das hat jedenfalls dieser Fünfer im Gepäck. Und es funktioniert.
Die Musiker selbst haben Vergangenheit, sind teilweise studiert und als Lehrer in diesem Metier unterwegs. Natürlich muss ich auch erwähnen, dass Tastenmann und Hauptsongwriter Daniel auf Edguy’s „Theater of Salvation“ zu hören ist. Drummer Fussel hat die LA Musik Academy hinter sich und die anderen Instrumentalisten die Uni Gießen. Dabei haben die dort nicht einmal einen anständigen Fußballverein.
Der Musik von Mercury Falling hat es nicht geschadet. Die fünf bieten traditionellen Heavy Metal mit leichtem Hard Rock Einschlag und sind einfach richtig geil. Nach einem Intro geht es mit „pandoras box“ zwar recht zügig, aber dennoch wenig begeisternd los. Das tendenziell eher melancholische „of poets and madmen“ zeigt erstmals diese für diese Band typischen Gesangsmelodien und gibt dem herausragenden Sänger Michael Pabst den nötigen Spielraum. Es folgen einige klassische Hits wie das schwer schleppende, sehr eingängige „lies“ oder das opulente und enorm ambitionierte „silent tomb“. Schön auch, dass mit „take away my pain“ eine Ballade dabei ist, die dieses Prädikat wirklich verdient. Und nicht nur bei dem bombastischen „another world“ kommt mir der Vergleich mit den seichteren Stücken von Savatage in den Sinn.
Alles, was diesem Album fehlt, ist ein wirklich druckvoller Sound und hier und da mal ein prächtiges Gitarrensolo. Wollen wir aber nicht allzu lang das Haar in der Suppe suchen. Fans, die auf zeitlosen, melodieorientierten Metal stehen, Savatages „Handful of rain“ gern hören und Queensryche zu ihren Faves zählen, sollten unbedingt 13 Euro investieren. Kontakt über die Bandhomepage. 8.5 Punkte von Christian (am 09.03.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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