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 A.O.K. (Deutschland) "Kinderlieder frei ab 18" CD

A.O.K. - Kinderlieder frei ab 18 CD  


Label: Locomotive Music  (21 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 43:00
Musikstil: Diverse/Stilübergreifend   (844 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Nothingcore
Homepage: http://www.aok-band.de
Weitere Links: http://www.locomotivemusic.com


Weitere Infos zu A.O.K.:
REVIEWS:
A.O.K. Dreilochbegehbar Und Herrenrundentauglich
A.O.K. Kinderlieder Frei Ab 18
Mehr über A.O.K. in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Hmmm ... ich kann mich noch gut an diverse Arschbomben-Verleihungen einer Band aus Frankfurt namens A.O.K. Ende der 80er Jahre erinnern.
A.O.K.- Anal oder Kot ? – das war schon damals immer die Frage ... – Inzwischen deutlich reifer – darauf werden wir noch zu sprechen kommen – „hat man in den vergangenen Jahren gelernt die Instrumente zu beherrschen“. Naja, das stimmt wenigstens über weite Teile der CD schon mal. Der Sound ist auch nicht zu bemäkeln und somit kommen wir zum künstlerischen Wert dieser Veröffentlichung:
Fangen wir mit dem Cover an, welches zwei mit Kettensäge und Hackebeilchen ausgestattete und von Junk-Food aufgedunsene Jugendliche zeigt, die gerade die Biene Maja geköpft haben ... nun ja, die Songtitel sind auch sehr lustig – ‚Gartenzwerg des Todes’, ‚Marilyn Männchen’ und ‚Brombeerhagel 2003’ mögen hier als Beispiel dienen.
Hiermit könnte man es bewenden lassen und die Scheibe kopfschüttelnd irgendeinem 15-Jährigen schenken. Dann würde einem aber ein kleines Juwel entgehen .. jawoll, ich stehe dazu – ich habe diese CD in mein schwarzes Herz geschlossen !
Die Texte sind allesamt nämlich wirklich lustig, durchdacht und bisweilen sogar sozialkritisch bzw. selbstironisch (-> ‚Superstars’, ‚Mir scheint die Sonne aus dem Arsch’: „Sieben mal wirst du das Arschloch sein – doch beim achten Mal kommt hinten raus der helle Schein“).
Natürlich wird geklaut, was das Zeug hält (‚Butzemannslayer’: ‚Raining Blood’ einmal anders ...) und sich sämtlicher Klischees bedient, welche irgendwie einen Hinhörer oder Lacher ergeben. Spätestens bei dem Stück ‚Volxmusik fürn Arsch’ kommt aber wirkliche Freude auf. Gekonnt wird hier mit deutlicher ORIGINAL BUAM-, KNORKATOR- und ONKEL TOM-Attitüde unter Verwendung einschlägiger Blasmusik-‚Riffs’ die sogenannte ‚Volkstümliche Musik’, welche regelmäßig zur besten Sendezeit das Abendprogramm verpestet, durch den Kakao gezogen.
Daß die Burschen allesamt große SLAYER-Fans sein müssen, zieht sich wie ein roter Faden durch das Album und daß A.O.K. auch schon METALLICA gehört haben, demonstrieren sie mit dem genialsten ‚Whiplash’-Cover, das ich jemals gehört habe (‚Wischmob’).
Hörspielpassagen und von Kleinkindern eingesungene Liedpassagen – manchmal wird man an die genialen Onkel Hotte-CDs des mittlerweile zum Schurkensender-Moderator verkommenen Oliver Kalkofe erinnert – runden den Gesamteindruck wohltuend ab.
‚Ein Männlein spannt im Walde’ – ich habe beim ersten Anhören Tränen gelacht ...
‚R.E.T.’ – Rappt euch tot – das Stück spricht mir aus der Seele ...
Ansonsten – bei aller Klauerei, welche aber immer zweckdienlich ist ;-) – ist Abwechslung pur angesagt. Vom Punk hin zum Hardcore, über den Grindcore bis hin zum Thrash und Death Metal sind sämtliche Stilelemente vertreten, welche wir alle lieben.
Der Abspann erinnert ein wenig an MUNDSTUHL, womit sich der Kreis hin zum typisch hessischen Humor schließt.
Die CD ist beim spanischen Label ‚Locomotive Music’ erschienen; ein wenig seltsam ist das schon, wenn man auf der Rückseite der Promo „Fasching in Hanau“ und „Uso Promocional“ nebeneinander zu lesen bekommt.
Da die CD wirklich Spaß macht und sich ausgezeichnet für bierselige Metal-Abende mit alten Kumpels eignet und auch nach einigen Durchläufen nicht langweilig wird, gibt es neun Punkte. Das Teil müßte man in der Fernsehwerbung als „die Partyscheibe 2004“ anpreisen und hätte damit endlich mal recht ...


Tracklist:
1. Gartenzwerg des Todes / Adalbert
2. Butzemannslayer
3. Der Knüppel aus dem Sack 2003
4. Superstars
5. Geht der Peter Nüsse schütteln
6. The Small Bitchbock
7. Volxmusik fürn Arsch
8. Scream Bloody Tor 2003
9. Wischmob
10. Brutalo Kasper
11. SM Hänschen
12. Marilyn Männchen
13. Brombeerhagel 2003
14. R.E.T.
15. Fasching in Hanau (2000 x schneller)
16. Keiner lacht ohne Hoden
17. Fünf gegen einen
18. Mir scheint die Sonne aus dem Arsch

Line-Up:
Jochen Graf – Vocals
Peter Bernd – Vocals, Guitar
Roland Jakob – Guitar
Gerald Fend – Bass
Stefan Zimmerling - Drums

 
9.0 Punkte von WARMASTER (am 29.03.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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5. FLESHCRAWL "Structures Of Death"
6. FLESHLESS "To Kill For Skin"
X   Alltime-Klassix Top6
1. SLAYER "Reign In Blood"
2. BOLT THROWER "Warmaster"
3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
4. BATHORY "Blood Fire Death"
5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"

[ Seit dem 29.03.04 wurde der Artikel 9110 mal gelesen ]
 
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