Operatika (USA) "Dreamworld" MCD
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Ob dieser Bandname einer Metal-Kapelle würdig ist, sei dahingestellt. Auf der anderen Seite lässt er in Hinblick auf die stilistische Orientierung der Amis nur wenige Fragen, die dann durch Blick auf das Line-Up und das Bandfoto beantwortet werden. Eine gewisse Restunsicherheit bleibt eigentlich nur, ob die Band sich nun mehr an der Gothic-Schiene, mehr am Power-Metal oder (sehr unwahrscheinlich) an einer ganz rauen Variante im Sinne der frühen Paradise Lost orientiert. Operatika haben sich für das ganz Naheliegende entschieden. In einem Feldversuch habe ich die CD ein paar Kollegen vorgespielt und als nie veröffentlichte, ältere Aufnahmen von Nightwish untergejubelt. Zugegeben: Die Kollegen sind nicht die größten Fans der Finnen, ließen sich aber hervorragend aufs Glatteis führen. Operatika sind also die Band, die Nightwish in jeder Hinsicht am ähnlichsten klingt – angefangen beim Gesang, über die Gitarrenarbeit bis hin zu den Melodiefolgen. Auch qualitativ kann man nur voll des Lobes sein. Das Material hat für diese junge Band schon mächtig Potential. Alleine die Tatsache, dass Operatika mit „Gladiator“ in Geschwindigkeitsregionen vordringen, die Nightwish verschlossen blieben und dem Tempo von Dragonforce oder Heavenblast ebenbürtig sind zeigt, dass es die Amis sehr gut verstehen auch innerhalb der engen Grenzen noch eigene Akzente zu setzten. In Hinblick auf die ungewisse Zukunft der Tarja-losen Finnen braucht dem Fan nicht Angst zu sein. Der potentielle Thronfolger ist mit Operatika gefunden (wenn sie denn auch auf Albumlänge so abräumen.) Sehr stark und unbedingt empfehlenswert.
Tracklist:
Dreamworld
Gladiator
The Storm
The Calling
Line-Up:
Slava Popova – voc
Bill Visser – guit
Yuri Liakhovitch – drum
Anna Dok – keys, piano ohne Wertung von LEX (am 26.01.2006)
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musikalischer Background des Verfassers True-und Power-Metal, Viking/Pagan/Folk-Metal, Osteuropa und Exoten in jeglicher Form, Genreübergreifendes, auch mal Thrash oder Death und Black in melodischer Ausprägung sowie ein wenig Gothic und Punk.
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