218 Besucher Online
 
Mai
Visits: 213.892 PIs: 1.075.818
Statistik und Mediadaten



 
 
Reviews (9393) alphabetisch:         0..9 A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

 Veni Domine (Schweden) "23:59" CD

Veni Domine - 23:59 CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: MCM Music  (4 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 6.3.2006   (1293 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:54
Musikstil: Doom Metal   (273 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Power Doom
Homepage: http://www.venidomine.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

Um selbst abzustimmen bitte einloggen!


Weitere Infos zu Veni Domine:
REVIEWS:
Veni Domine 23:59
Veni Domine Tongues
Mehr über Veni Domine in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Veni Domine existieren bereits seit 1987 und sind von mir bisher aus unerfindlichen Gründen ignoriert worden. Seit ihrem Debüt „Fall Babylon fall“ aus dem Jahr 1992 haben sie insgesamt vier Alben veröffentlicht und stehen nun mit ihrem fünften vor der Tür. „23:59“ ist vordergründig betrachtet ein Doom Metal Album. Lässt man sich aber auf diese Scheibe ein, so entdeckt man schweren, düsteren Power Meta, der in jeder Faser seines Dasein einzigartig ist. Diese Scheibe, dessen gewaltige Intensität den Hörer von der ersten bis zur letzten Minute zu fesseln vermag, ist verflucht stark gelungen. Veni Domine verbinden kraftstrotzende Energie mit filigraner Spieltechnik und der unergründlichen Macht verhängnisvoller Schwere, die langsamer und zugleich melodischer Musik innewohnt. Habt Acht, Metaller dieser Welt. Hier steigert sich eine Band in einen ihrer Karrierehöhepunkte. Selten habe ich eine derart geniale Verbindung aus so unterschiedlichen Musikrichtungen vernommen. Den Schweden gelingt es, Doom Metal, progressiven Melodic Metal und Power Metal in einem ganz persönlichen Stil zu verarbeiten. Ja, verdammt, das ist möglich. Diese Worte entstammen keiner anfänglichen Euphorie. „23:59“ hat inzwischen so einige Durchläufe in meinen diversen Playern hinter sich. Ich liebe jede einzelne dieser Metal Spielarten. Veni Domine verbinden sie miteinander und bringen so jede einzelne von ihnen in eine neue Zeit, die für Fans des anspruchsvollen, rifforientierten und melodiebetonten Heavy Metals kaum rosiger sein könnte. Eine Wertung ist hier beinahe eine Beleidigung. Aber nur beinahe. Insbesondere der zähe Beginn der Scheibe will mir so gar nicht behagen. Es braucht schon bis zum ersten Refrain von „Shine“, bis sich meine Glückshormone regen. Und so richtig werden die erst ab dem dritten Song in Wallung gebracht. „Shine“ ist mir noch zu simpel und kämpft mit einer sehr zugeknöpften Strophe. Erst bei dem getragenen „Patience, receive“ entfaltet die Band ihre wahre Größe, die sich vor allen Dingen in den stets mächtigen und alles erdrückenden Refrains zeigt. Mit „Electric heaven“ folgt ein etwas sperriger Power Metal Song mit einem schönen Refrain. „Valley of the visions“ reißt dafür von der aller ersten Sekunde an mit. So muss es sich anhören, wenn Candlemass das Doom aus dem Epic Doom Metal streichen würden. Einfach grandios, mächtig, bedrohlich und mit einem sehnsüchtigen Refrain ausgestattet hat mich dieser Song schlicht und einfach weggeblasen. „Living sequence“ erschafft eine Atmosphäre, die nur sehr schwer nachvollziehbar ist. Stellt euch einen verdammt düsteren Science Fiction Film vor, für den eine enorm talentierte US Metal Band mit schwedischen Einflüssen den Soundtrack geschrieben hat. Geht so etwas? Es geht. Die lange Kette der Höhepunkte wird von dem verzweifelten „Burdens“ fortgesetzt, das sich Gemüter mit Hang zu Depressionen lieber nicht im Dunkeln anhören sollten. Obwohl sich die eindrucksvollen Gesangslinien im jeweils zweiten Teil des Hauptparts in solchen Lichtverhältnissen sicher am besten entfalten. In „Die another day“ setzt die Gitarre zunächst Akzente, bevor sie sich mit den alles dominierenden atmosphärischen Soundkaskaden der Musik von Veni Domine und dem überragenden Gesang von Fredrik Sjöholm nach einer schlüssigen Bridge in einem gewaltigen Refrain vereinigt. Dieser Song ist ohne Frage ein weiterer Anspieltipp. „Brothers“ wirkt dagegen bis auf einen erneut großartigen, Pink Floyd artigen Refrain etwas zerfahren. Bei „Hyper sober nature“ denke ich an Nevermore auf Doom und Drogen, bis das epochale „The frozen“ einen mehr als würdigen Abschluss bildet. Was für ein Album. An diesem Werk werde ich „Operation Mindcrime II“ messen.
 
9.0 Punkte von Christian (am 28.02.2006)
 
Deine Meinung ist gefragt:
Druckversion des Artikels:
Artikel an Kumpel versenden:

Deine Meinung zu dem Review:

benachrichtigt mich, wenn auf meinen Beitrag eine Antwort geschrieben wurde.
 
Du musst angemeldet und eingeloggt sein, um Deine Meinung zu dem Review zu posten!
Noch kein Account bei Metalglory?! - Anmelden!


musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
X   Aktuelle Top6
1. Iron Maiden "The Final Frontier"
2. Blind Guardian "At The Edhe Of Time"
3. Grand Magus "Hammer Of The North"
4. A Tortured Soul "Lucifer's Fate"
5. Nevermore "The Obsidian Conspiracy"
6. Mael Mordha "Manannán"
X   Alltime-Klassix Top6
1. Manowar "Into glory ride"
2. Doomsword "Let battle commence"
3. Slayer "Reign in blood"
4. Iron Maiden "7th Son Of A 7th Son"
5. Black Sabbath "Mob Rules"
6. Candlemass "Tales of creation"

[ Seit dem 28.02.06 wurde der Artikel 3010 mal gelesen ]
 
Einloggen bei myGlory
  Benutzername:
  Passwort:
Auto-Login
  Noch kein Account?! Anmelden!
Die aktuelle Umfrage:
Welchen Metal-Stil favorisierst Du?
  Black Metal
  Death Metal
  Gothic (Metal)
  Doom Metal
  Hard Rock
  Hauptsache Core
  Nu Metal
  Power Metal
  Progressive (Metal)
  Thrash Metal
Um selbst abzustimmen bitte einloggen!
Die neuesten Reviews:
Atrocity Feat. Yasmin Krull After The Storm
Terry Brock Diamond Blue
Horn Of The Rhino Weight Of Coronation
Leonard Cohen Songs From The Road
Detente Decline
Swashbuckle Crime Always Pays
Dawn of Ashes Genocide Chapters
Kataklysm Heavens Venom
The Man - Eating Tree Vine
The Absence Enemy Unbound
Die neuesten Interviews:
Tauthr - 05.09.2010
Darkseed - 21.08.2010
IRON MAIDEN - 17.08.2010
Blind Guardian - 13.08.2010
Mooncry - 01.08.2010
Die neuesten Artikel:
KONZERTERLEBNISSE - 12.08.2010
Peter Steele - ein Rückblick auf sein musikalisches Vermächtnis - 21.04.2010
Peter Steele - ein Blick auf sein musikalsches Schaffen - 21.04.2010
KATZENJAMMER-SPECIAL - 25.03.2010
- 01.02.2009
Pre-Listening zur neuen Slipknot. Wie klingt "All Hope Is Gone"? - 28.07.2008
Die neuesten Live-Berichte:
Adam Green - 06.09.2010
With Full Force 2010 - 29.08.2010
Serj Tankian "Imperfect Harmonies"-Tour 2010 - 27.08.2010
Die neuesten Live-Vorberichte:
FINNTROLL, SAMAEL, ROTTING CHRIST, METSATÖLL & NOTHNEGA - Live In Braunschweig!!! - 21.07.2010
Rock Area Festival 2010 - 19.07.2010
ROCK HARZ FESTIVAL 2010 - 24.06.2010
Die neuesten Galerien:
Adam Green - Live in Hannover 2010 - 06.09.2010
Rock Harz Open Air 2010 - 04.09.2010
With Full Force 2010 - 29.08.2010
Die neuesten Links:
Morgzine - An Independent Brutal Death/grind Fanzi
Deadwebzine - Extreme Metal Guide And Metal Web Pr
All Metal Lyrics
All Metal Videos
Metalgigs.de

© 2004 Metalglory.de - Alle Rechte vorbehalten   |   Haftungsausschluss   |   Impressum   |   Statistiken   |   Werbung   |   Version 5.1.8