Infinite ist schon das achte Album der finnischen Powermetalband rund um den Gitaristen Timo Tollki.
Fast zwei Jahre lang haben die Jungs herumgebastelt, bevor die CD im Kasten war. Nach so langer Zeit (man war ja den Jahresrhythmus gewöhnt) erwartet man natürlich einiges für sein Geld…..und wird nicht enttäuscht.
Mit „Hunting high and low“ fängt die CD sehr rockig an, musikalisch sehr ausgewogen, geht sofort ins Ohr. Ein sehr guter Opener, der Lust auf mehr macht.
„Millennium„ ist ähnlich, eben typisch Stratovarius. Schnell, schnörkellos – der Kopf setzt sich fast automatisch in Bewegung. Also warten wir einmal auf Lied drei – „Mother Gaia“.
STOP! Was ist denn hier los? Langsam? Und das 8:18 Minutenlang? Da muss ich mir doch erst einmal den Text ansehen… Man wird feststellen, dass dies durchaus lohnenswert ist.
Bei „Mother Gaia“ zeigt sich auch zum ersten Mal auf der CD das, weswegen ich die Band unter anderem so gerne mag: Es ist nicht nur der Sänger, Timo Kotipelto, der mit seiner tollen Stimme überzeugt, sondern es sind alle zusammen Meister ihres Fachs. Dies hört man bei den Soli in diesem Lied….
Nach „Mother Gaia“ geht es mit „Phoenix“, „Glory of the world“, „A millon light years away” und „Freedom” wieder gewohnt, d.h. im typischen, schellen Stratovariusstil weiter, bevor dann mit „Infinity” nicht nur das mit 9:22 Minuten längste, sondern auch das beste Stück der Scheibe kommt.
Das Lied alleine würde den Kauf der CD schon vollkommen rechtfertigen – es hat sofort den Sprung auf die Nummer eins meiner internen Stratovarius-Hitliste geschafft und ist von dem Platz bis heute nicht verdrängt worden.
Das Lied beinhaltet alles, was man erwarten darf – Tempowechsel, Solis, toller Gesang, anspruchsvoller Text mit einfachem Refrain (den auch ich mir merken kann ) – Ohr, was willst du mehr?.
Nach diesem Glanzstück kommt mit „Celestial Dream“ noch ein perfekter Ausklang nach dem Feuerwerk. Ein ruhiges Lied, nur mit Akustikgitarre und Keyboard. Einfach schön – könnte man doch gleich noch einmal hören…..
Anmerkung: Diese Besprechung hat Olaf geschrieben.
Playlist:
1. Hunting high and low
2. Millennium
3. Mother Gaia
4. Phoenix
5. Glory of the world
6. A million light years away
7. Freedom
8. Infinity
9. Celestial dream
8.5 Punkte von WARMASTER (am 09.03.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Death und Black Metal, 70er-Jahre Rock, Beat
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