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Re-Release Demigod (Finnland) "Slumber of sullen eyes (Re-release)" CD

Demigod - Slumber of sullen eyes (Re-release) CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Sehr Gut!
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung!


Label: Xtreem Music  (57 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 64:30
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.demigod.tv
Weitere Links: http://www.xtreemmusic.com
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
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Weitere Infos zu Demigod:
REVIEWS:
Demigod Slumber Of Sullen Eyes (re-release)
Demigod Let Chaos Prevail
Mehr über Demigod in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Und wieder bringt XTREEM MUSIC ein weiteres Re-Release auf den Markt, das Sinn macht.
Dave von Xtreemmusic (pre-Reuplse/Drowned) sollte eingefleischten Death Metal-Bangern bereits ein Begriff sein, auch wenn es nur durch seine großartigen Re-Releases über Xtreemmusic ist.
Und somit beweist er Anfang 2006 wieder einmal Händchen mit der Re-Release Auswahl.
Somit kam Anfang des Jahres doch glatt DEMIGOD's außergewöhnliches Debutalbum 'SLUMBER OF SULLEN EYES' wieder zu neuen Ehren.
 
Demigod aus Finnland begannen 1991 mit dem Demo 'Unholy domain' große Wellen im Underground zu schlagen. Nach einer Split-LP mit Necropsy(FIN) (das Teil gehört mittlerweile zu den sehr teuren Raritäten der Death Metal-Szene), machten DEMIGOD 1992 mit ihrem Vorschlaghammer Debut 'Slumber of...' die Death Metal-Gefilde unsicher. Danach war erstmal (leider) Sendepause, die Band löste sich mehr oder weniger auf und es herrschte 10 Jahre lang Ruhe, bevor sie 2002 mit einem neuen Album, ähm... kläglich versagten und damit den Eindruck erweckten, dass die Glanzzeiten auch bei ihnen vorbei zu sein schienen. Aber das ist eine andere Geschichte ;-)
 
Auf 'Slumer of sullen eyes' steppt der tote Tanzbär. Geboten wird Death Metal in Reinkultur, wie man ihn heute nicht mehr zu hören kriegt. Eingängige Melodien, verpackt in mörderische Grooves, die sich langsam anschleichen, um dann mit einer gehörigen Portion Power, dir mit der bluttriefenden Axt den Schädel zu spalten.
 
Morbid, tief gestimmte Gitarren, die sich den Weg aus modrigen Grüften bahnen, paaren sich mit derbsten Growls und Röchelgesang der Marke 'Totschläger'. Schlächtern DEMIGOD zumeinst mit Midtempo durch das finnische Unterhold, so gibt es ab und an kleinere Speed-Breaks, wie in 'Tears of God' oder 'As i behold i despise'. Viel zu selten gibt es jetzt noch Death Metal-Bands, die Tracks wie 'Towards the shrouded infinty' raus hauen. Mit gar hypnotisch wirkenden Gitarrenleads werden die Nackenwirbel in einen Sog des Dauerbangers gezogen, dem man sich einfach nicht entziehen kann. Auch der Titeltrack 'Slumber of...' oder 'Fear obscures from within' warten mit einer perfekten Mischung aus Midtempo & Uptempo auf, die an die ersten Alben von Szene-Größen wie EDGE OF SANITY, GRAVE oder - die leider etwas stiefmütterlich behandelten - FUNEBRE erinnern.
 
Fettester Death Metal, der durch Intensität und Durchschlagskraft mit den heutigen Veröffentlichungen noch immer locker mithalten kann.
Tiefste Growls - kein Gequieke, Groove statt Blastbeat, Morbidität statt dauerndes 'Kirchenverteufeln'. Das Re-Release von dieser exzellenten Scheibe sollte daher nicht nur für ewig Gestrige, eingefleischte Nostalgiker oder Demigod-Fans interessant sein, sondern sollte auch bei jedem anderen Death Metal-Maniac im Regal stehen.
 
Aufgepeppt wurde die Scheibe mit dem legendären Demo 'Unholy domain'.
Der Sound ist natürlich typisch Demo und es wurde auch im Nachhinein nicht daran herumgebastelt, um die Authentizität zu erhalten und das finde ich auch gut so.
Ein Demo ist nun mal ein Demo und auch ich habe schon viel schlechtere Qualitäten gehört.
Mit dem Opener 'Perpetual ascent' hat es sogar einer der Demotracks ein Jahr später auf das Album geschafft. Dieser wie auch 'Anxiety', 'Reinicarnation' und 'Succumb to dark' zeigen sich sehr schlüssig und lassen einen ausgezeichneten Blick auf die Entwicklung von DEMIGOD zu.
Wilderten DEMIGOD bei ihrem Demo noch etwas im Grindcore, und erinnern sie noch etwas an NECRONY, erkennt man doch bereits in welche Richtung es zukünftig gehen sollte.
 
Wer das Original nicht sein Eigen nennen kann und/oder auch das Demo nicht besitzt, sollte sich spätestens jetzt eine Kopie dieses unverzichtbaren Re-Releases sichern.
 
8.5 Punkte von Meaningless (am 20.03.2006)
 
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[ Seit dem 20.03.06 wurde der Artikel 7298 mal gelesen ]
 
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