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 Dark Fortress (Deutschland) "Stab Wounds" CD

Dark Fortress - Stab Wounds CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Black Attakk  (20 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 68:34
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Supreme German Black Metal
Homepage: http://www.thetruedarkfortress.com
Weitere Links: http://www.black-attakk.de


Weitere Infos zu Dark Fortress:
REVIEWS:
Dark Fortress Seance
Dark Fortress Stab Wounds
Dark Fortress Eidolon
Dark Fortress Ylem
Dark Fortress Venereal Dawn
INTERVIEWS:
Dark Fortress - Der Deutsche Underground Brennt!
Dark Fortress - Was Ist Schon Normal?
Mehr über Dark Fortress in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

"Some Wounds Only Death May Heal" - von Trauer erfüllte und melancholische Worte prangen auf dem Backcover des dritten Dark Fortress-Longplayers, welcher den treffenden Namen "Stab Wounds" trägt und am morgigen Montag, 21. Juni 2004 veröffentlicht wird. Bevor ich explizit auf das Album eingehe, möchte ich etwas vornweg nehmen: Mit Dark Fortress ist Black Attakk wahrlich ein großer, wenn nicht gar ihr bisher größter Fang, ins Netz gegangen, welchen sie, sind sie schlau, nie wieder hergeben, da diese Band wahrlich zum Besten gehört, was ich bisher aus der Kategorie "deutscher Black Metal im Jahre 2004" hören durfte.

Der Ehrlichkeithalber muss hier erwähnt werden, dass "Stab Wounds" das erste Album ist, welches ich von den deutschen Black Metallern zu hören bekomme und mir anfangs nur der Name der Kapelle geläufig war. Jener erinnerte mich allerdings immer etwas zu fatal an Dimmu Borgir und auch den Lobenshymnen auf die ersten Werke der Band, welchen sich annähernd jedes Print- und Online-Magazin anschloss, stand ich anfangs etwas kritisch gegenüber, da es normalerweise nicht meine Art ist, gehypte Bands gleich anzutesten oder auf den Lobprisungs-Zug aufzuspringen. Nun muss ich mir eingestehen, dass ich das Schaffen dieser Band schon viel früher hätte verfolgen sollen, da "Stab Wounds" ein wahrhaft infernalischen Black Metal-Geschoss geworden ist, sodass ich nach dem ersten Hördurchgang wahrlich geplättet und völlig baff vor den Boxen saß! "Wie ist es möglich?", dachte ich im Stillen, "dass eine deutsche Black Metal-Band ein dermaßen überzeugendes Geschoss vorlegt, ohne auch nur in ein Klischee-Fettnäpchen zu treten?" Nun, ich weiß es auch nach dem fünften Hördurchgang nicht, doch das spielt auch keine Rolle, da "Stab Wounds" wirklich gehört und nicht beschrieben werden muss! Oh, angeschaut sollte es auch werden, da die Platte von einem wundervollen und beängstigenden Artwork geziert wird, welches eine perfekte Symbiose mit dem Titel der Scheibe eingeht. Jenes steuerte Grafik-Gott Travis Smith bei, mehr muss ich darüber wohl nicht ausführen!

Kommen wir nun endlich auf die Musik zu sprechen, welche sich im Falle von "Stab Wounds" auf zehn Songs und annähernd 70 Minuten Spielzeit erstreckt. Was bei anderen Truppen schnell in Langeweile ausartet, ist im Falle von Dark Fortress aber bitter nötig, da die 70 Minuten zu keiner Sekunde Langeweile aufkommen lassen und simpel gesagt genialen, wahnsinnig tighten und atmosphärisch-dichten Black Metal oberster Güteklasse und unterster Poser-Klasse bieten, was will man also mehr! An dieser Stelle Song für Song zu beschreiben wäre zwecklos, da das Album als Ganzes gesehen und gehört werden muss, die Übergänge zwischen den einzelnen Liedern auch fließend sind. Dark Fortress haben sich ihrer ganz eigenen Spielweise erhabenen Black Metals verschrieben, zitieren behutsam die Räudigkeit neuerer Darkthrone, die erhabene Rohheit Satyricons, die enorme technische Versiertheit Emperors zur "Anthems"-Ära, lassen diese dezent vernehmbaren Einflüsse aber niemals zu bloßer Abkupferei werden, dafür haben Dark Fortress viel zu viele eigene Ideen und mitterwelie auch ihren eigenen Stil. Jener setzt sich aus teils rasendem, teils schleppendem und teils groovendem Black Metal zusammen, welchem eine wahre Armanda an atmosphärischen und mystischen Details zur Seite gestellt wird: Gelungen gesetzte Keyboardtupfer, welche, ähnlich wie bei Emperor, nur stimmungsrelevante Akzente setzen und die Musik niemals zukleistern, bedeutungsschwangere, gesprochene Intros, zuhauf vorhandene, von Akustikgitarren getragene Ruhepausen sowie hier und da eingesetzter Klargesang, der sehr zu meiner Freude wirklich überzeugen kann und sich gut in das unheimlich düstere Gesamtbild der Musik einfügt. Es ist wirklich atemberaubend, mit welcher scheinbaren Leichtigkeit es Dark Fortress bewerkstelligen, ihrem Black Metal genau das richtige Verhältnis aus rasend-wütendem Black Metal-Sturm, monoton dahinsiechenden Midtempo-Riffs und flott nach vorne ballernden Doublebass-Orgien zu verleihen und zudem wirklich kein einziges wirklich schlechtes Riff vom Stapel zu lassen. Lange Rede, kurzer Sinn: "Stab Wounds" besitzt wirklich alles, was ein superbes Werk ausmacht: Faszinierende und von großem komopsitorischen Talent getragene Musik, ein sehr gutes Soundgewand und Musiker, welche mit Leib und Seele dabei sind (Gitarristen udn Drummer haben wirlich eine klasse Leistung abgeliefert!), "Stab Wounds" somit zu einem kleinen Klassiker schwarzen Metalls machen. Prädikat: Wertvoll!
 
9.0 Punkte von Björn Springorum (am 20.06.2004)
 

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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 20.06.04 wurde der Artikel 9100 mal gelesen ]
 
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