Oomph! (Deutschland) "GlaubeLiebeTod" CD
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Oomph! melden sich zwei Jahre nach ihrem Sensations-Album „Wahrheit oder Pflicht“ mit einem neuen Album zurück. Oomph! das sind Dero - Gesang und Drums, Crap - Gitarre und Keyboards und Flux - Gitarre und Sampling.
Nach der bereits viel diskutierten Singleauskopplung „Gott ist ein Popstar“, die zu zahlreichen kontroversen Ansichten über Bibelauslegung usw. führten, können sich die Fans der Band jetzt über elf weitere Songs auf dem Album „GlaubeLiebeTod“ freuen. Auch diese Songs setzen sich in Oomph!-Manier mit kritischem Blick mit den Abgründen und Perversitäten der menschlichen (modernen?) Gesellschaft auseinander. Provokante Themen in interessante Texte und düstere Melodien gepackt, das ist das Erfolgsrezept von Oomph!. Das Album „GlaubeLiebeTod“ ist beeindruckend abwechslungsreich und wird der würdige Nachfolger des vom längst überfälligen Erfolg gekrönten „Wahrheit oder Pflicht“ – Album werden.
Besonders Titel wie „Das letzte Streichholz“ welches düster-morbide in Szene gesetzt ist, oder „Mein Schatz“ mit harten treibenden Industrial Klängen, spiegeln die Wandlungsfähigkeit der Band wider. Weiter geht es mit „Spiel mir das Lied vom Tod“, auf der legendären Filmmelodie von Ennio Morricone aufbauend machen Oomph! daraus einen völlig neuen Song.
Mein absolutes Highlight ist „ Eine Frau spricht im Schlaf“ bei dem sich die Band an einen Text von Kästner herangewagt hat. Dieser eindringlich geflüsterte Sprechgesang zu Pianobegleitung in düsterer Atmosphäre ist einfach absolut packend und sorgt für mulmige Gefühle.
Auch das schwere, düstere „Land in Sicht“ spricht für den Facettenreichtum von Oomph!.
Ein weiterer Oomph!-typischer Stampfer mit fantasievollen Synthie-Sounds und hintergründigem Text ist der Song "Du willst es doch auch. Diese Ausnahmestücke prägen das Album „GlaubeLiebeTod“, auch wenn nicht alle Songs absolut überzeugen können.
Zu „Gott ist ein Popstar“ mag sich bitte Jeder selbst ein Bild machen. Ohne weiter auf den Text zu achten, was bloss wieder provokante Reaktionen auslöst, ist auch dieser Song von der Marke „Ohrwurm“.
Das Konzept von Oomph!, provozierende Texte in den Mantel von markanten Melodien zu hüllen, wird auf diesem Album präzise inszeniert.
Oomph! wird es damit durchaus gelingen an die Erfolge des Vorgängeralbums anzuknüpfen. Das Trio bewegt sich diesmal wieder auf einer Gratwanderung der Gewissenskonflikte, doch ist mit „GlaubeLiebeTod“ ein Album mit starken Songs gelungen.
Die Produktion ist druckvoll und satt und lässt kaum Wünsche offen.
Also Oomph!-Fans, auf zum Plattenhändler eures Vertrauen!
1. Gott ist ein Popstar
2. Das letzte Streichholz
3. Träumst du
4. Spiel mir das Lied vom Tod
5. Du willst es doch auch
6. Eine Frau spricht im Schlaf
7. Mein Schatz
8. Dreh dich nicht um
9. Land in Sicht
10. Tanz in den Tod
11. Ich will deine Seele
12. Zuviel Liebe kann dich töten 8.0 Punkte von Manuela (am 23.03.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Metal in allen möglichen und unmöglichen ? Variationen.
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