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 Babylon Mystery Orchestra (USA) "The great apostasy" CD

Babylon Mystery Orchestra - The great apostasy CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Einfach nur Schlecht!
 
Kaufwertung für Euch:
keine Kaufempfehlung für Keinen


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 58:14
Musikstil: Hard Rock   (1446 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: sakraler Gothic Hard Rock
Homepage: http://www.babylonmysteryorchestra.com
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Weitere Infos zu Babylon Mystery Orchestra:
REVIEWS:
Babylon Mystery Orchestra The Great Apostasy
Babylon Mystery Orchestra Axis Of Evil
Mehr über Babylon Mystery Orchestra in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Oh nein! Mit Babylon möchte ich nichts zu schaffen haben, Mystery geht mir am Allerwertesten vorbei und Orchetras können mir allenfalls mal das Hallelujah fiedeln, wenn beim Open Air Besuch mal wieder alle Lampen an sind. Auch „A conspiracy of satanic christianity“ lässt mich völlig kalt. Um die geht es aber in dem biblisch inspirierten Konzeptalbum dieser Band (Oder ist es ein Soloalbum? Mir egal!) aus den USA. Die hat mächtig viel Arbeit in ihr drittes Werk gelegt und konfrontiert uns mit pompösem amerikanischen Sakralrock. Sie selbst nennen das ganze wohl Gothic Hard Rock. Whuhahahahahah! Das habe ich ja noch nie gehört. Wie soll das denn gehen? Die durchschnittliche Queen of Darkness zieht zu ihrem Kajal Stift und schwarzem Rüschenrock ein Tiger Top auf die bleiche Haut? Old Mc Vampire legt sich sein Nietenhalsband um und schlüpft in seine Spandex Hose? Jack Daniel’s Genuss unter Duftkerzen? Und dann blickt aus dem Booklet ein alter Rocker mit Südstaaten Hut unentschlossen in eine feindliche, von satanistischen Priestern infiltrierte Welt? Hier hat wohl jemand zu viel Rotwein in der Sonne Alabamas geschlürft. Derjenige welcher heißt Sidney Allen Johnson, ist der Kopf des Projektes und hält sich für den „Prophet of Wrath“ des Heavy Metal. Ich dachte, für Dope Rauchen wird man in den Südstaaten lebenslänglich verknackt? Hier beschäftigt sich jemand mit den diabolischen Ursprüngen der Musik. Und mit Amerikas Rolle in der biblischen Prophezeiung als das verhängnisvolle „Mystery Babylon“. Alles klar. Von mir aus. Es muss ja nicht jeder über Sex und Drogen schreiben. Ein ausgiebiger Lachanfall sei dennoch gestattet. Alle, die schon immer mal wissen wollten, wie Satans Legionen den christlichen Glauben seit vielen Jahrhunderten unterwandern, mögen meine harschen Worte verzeihen.

Musikalisch beeindruckt mich „The great apostasy“ noch viel weniger als inhaltlich. Lassen mich die Inhalte wenigstens noch mit der Frage innehalten, was es doch für seltsam verschrobene Menschen auf dieser Welt gibt, so finde ich die Musik einfach nur belanglos. Stehende Akkorde, langweilige Keyboardtteppiche und eine saftlose Rhythmussektion sorgen dafür, dass dieses Album eierlos am Hörer vorbeirauscht. Dazu kommt eine Art tiefer Sprechgesang, der sich schön sakral in Hall gehüllt in nervigen Melodieansätzen und oft wiederholendem Phrasengedresche ergeht. Nee, Leute, so nicht. Die positiven Seiten dieser CD sind das anspruchsvolle (wenn auch inhaltlich sehr fragwürdige) Konzept, ein abgesehen von den Drums anständiger Sound und das ambitionierte Gesamtvorgehen. Wer sich auf die Thematik einlassen möchte, findet locker eine Woche Vollzeitbeschäftigung auf diesem sehr durchdachten Silberling. Das ist mir, dem diese Texte völlig Schnurz sind, unter dem Strich aber viel zu wenig, um mich auch nur ansatzweise zu beeindrucken. Um das klar zu stellen: Nichts gegen kirchliche Inhalte in der Rockmusik, solange sie nicht missionieren wollen (was hier nicht der Fall ist). Es interessiert mich nur einfach nicht, und dann muss eben die Musik alles reißen. Tut sie aber auf "The great apostasy" nicht. Apostasie bedeutet so viel wie die aktive Abwendung von einer Glaubensrichtung. Genau das würde ich tun müssen, wenn dieses Album repräsentativ für Heavy Metal wäre.




 
2.0 Punkte von Christian (am 29.03.2006)
 
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[ Seit dem 29.03.06 wurde der Artikel 5304 mal gelesen ]
 
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