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 Degree Absolute (USA) "Degree Absolute" CD

Degree Absolute - Degree Absolute CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Sensory  (11 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1970   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 57:12
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.degreeabsolute.com/
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Weitere Infos zu Degree Absolute:
REVIEWS:
Degree Absolute Degree Absolute
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Rezension
Degree Absolute ist das Baby von Aaron Bell, der nun, mit seinen zwei Mitstreitern Doug Beary und Dave Lindeman, sein selbstbetiteltes Debütalbum vorstellt. Hierbei handelt es sich um ein vielseitiges Prog-Metal Album. Die Betonung liegt ausdrücklich auf Metal. Das Material ist nicht unbedingt sehr hart, dafür aber ziemlich düster, und sowohl das Gitarrenriffing als auch die Songstrukturen setzen sich deutlich von Melodic Rock Bands mit Progeinschlag ab. Die musikalische Reise führt durch neun Songs plus einen Bonustitel. Die Grundausrichtung bildet mit vielen Breaks gepeinigter Powermetal, der sehr oft von sphärischen Parts aufgelockert wird, die mich ab und zu an alte Pestilence (R.I.P. *seufz*) denken lassen. Zuweilen lassen sich auch gewisse Dream Theater Parallelen nicht verhehlen. Genretypisch gibt es aber natürlich noch mehr Einflüsse zu bewundern, wie zum Beispiel die Thrashriffs in "Questions" oder auch in "Pi", welches zudem mit Jazz kokettiert (Jazzcore, oder was?). Mit "Confession" steht eine schmalzfreie Powerballade in der Tracklist. Im Mittelteil des Albums befinden sich drei rein instrumentale Stücke, beginnend mit "Distance", das mit einer Percussioneinlage und eher spärlicher Instrumentierung den Ruhepol des Albums darstellt. Es folgt die Industrial-Nummer "HalfManHalfBiscuit", und besagtes Jazzcore-"Pi" schließt die Instrumentaltrilogie ab. Hervorzuheben wäre noch der letzte Song, "Ergo Sum", mit 10:06 Minuten der mit Abstand längste Titel. Er ist breit und episch angelegt, doch bevor es der Song zum ersten hochschwebenden Refrain schafft, wollen viele ruhige, von Keyboards oder Gitarren dominierte, Parts überwunden werden, die sich so viel Zeit lassen, dass es fast schon wehtut; cool! Nach kurzer Sendepause gibt es als unbetitelten Bonustrack noch eine instrumentale Soundcollage, die sich prima als Unterlegung einer bedrückenden Science Fiction Filmszene eignen würde. Zum Handwerk: Der Gesang von Aaron Bell erinnert seht oft an Ray Alder und ist durchaus gutklassig, ohne ganz dessen Niveau zu erreichen. Spieltechnisch gesehen liefern die drei Musikanten einen sehr runden Job ab, aber die Herren sind diesbezüglich ja auch alle akademisch ausgebildet. Der Sound des Albums ist rund und fett, allerdings ohne richtig zu drücken. So wirken die Power- und Thrashmetal Passagen doch etwas wie durch Plexiglas betrachtet; dafür ist das Gesamtbild homogen. Die Produktion übernahm Aaron Bell höchstpersönlichst, für den Mix Griff er auf die Fähigkeiten von Neil Kernon (Queensryche, Nevermore, Kansas) zurück. Also könnte letzterer für die eher lasche Ausrichtung verantwortlich sein (man erinnere sich an seinen drucklosen Mix von Nevermores "Enemies Of Reality").
Insgesamt ist das Album auf einem recht hohen spielerischen und auch songwriterischen Niveau, wobei leider auch nach zig Durchläufen keines der Lieder so richtig zünden will. Dennoch steckt in Degree Absolute hörbar viel Herzblut und auch Können. Wer vertrackte Musik mag und sich gerne viel Zeit nimmt für kleine Sounddetails darf gerne mal ein Ohr riskieren, allen anderen dürfte dieses Debütalbum nach Genuss allerdings schwer im Magen liegen; zu schwer. Ein Debüt das durchaus Hunger auf mehr macht.

Band
Aaron Bell - Gitarren, Gesang, Hauptsongwriter
Doug Beary - Schlagzeug
Dave Lindeman - Bass

Tracklist
01. Exist (7:40)
02. Laughing Alone (5:59)
03. Questions (4:01)
04. Confession (6:19)
05. Distance (4:09)
06. HalfManHalfBiscuit (3:14)
07. Pi (3:09)
08. Ask Nothing Of Me (5:00)
09. Ergo Sum (10:06)
10. "unbetitelt" (6:31)


 
5.5 Punkte von chicken (am 08.05.2006)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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