Urskumug (Lettland) "Am Nodr" CD
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Von der kleinen lettischen Produktionsschmiede Ledo Takas, die uns schon mit der letzten Loits-Platte ungemein erfreute, schneite dieser Tage das erste offizielle Werk von Urskumug bei uns herein. Unleserlich und unaussprechlich wie es sich für eine lettische Band gehört, fegen uns die Osteuropäer mit „Am Nodr“ ein ziemlich wütendes Album lettischen Tribal Black Metals um die Ohren. Über acht Songs bewegen sich Urskumung zwischen traditionellem, sehr von Emperor in der „Nightside“-Phase beeinflussten Black Metal, Pagan Metal-Versatzstücken im Sinne früher Moonsorrow sowie dezenten Death Metal-Anklängen, die in der ganzen Sache auch am ehesten als störend empfunden werden. Größtenteils in hohen Tempogefilden zu Hause, weiß man auch in Lettland, wie die Gitarren hübsch klirrend und der Gesang ordentlich brummig zu klingen hat. Soundmäßig vielleicht gar einen Tick zu sauber, hat man zudem altertümliche Instrumente wie Maultrommeln in die Stücke eingefügt, die aus der knappen Dreiviertelstunde eine überaus nette und kurzweilige Angelegenheit lettischen Black Metals machen. Dann und wann verrennen sich die lettischen Wilden zwar in dissonante und schräge Gitarrenharmonien, jedoch findet man stets den Weg in das nächste kleine Highlight. So finden sich im Titeltrack rituelle Gesänge, hypnotische Percussions und Wolfsgeheul, was den nordischen Black Metal ungemein auflockert und ihm die Essenz des Besonderen verleiht.
Ein Album mit kleinen Schwächen, das jedoch seine Zeit braucht, um zu wirken.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. 2012
2. Time Of The Jackdaw
3. Beowulf
4. ----
5. Talking As A Shaman's Son
6. The Guardian
7. Am Nodr
8. Mother Of Halfworld
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7.0 Punkte von Björn Springorum (am 11.06.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 11.06.06 wurde der Artikel 3134 mal gelesen ]
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