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 Acheron (USA) " Decade Infernus (1988-1998)" CD

Acheron -  Decade Infernus (1988-1998) CD  


Label: Black Lotus Records  (48 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 134:4
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Satanic Death Metal
Homepage: http://www.Acheron666.com
Weitere Links: http://www.black-lotus-recs.com
 Leserwertung
10 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Acheron:
REVIEWS:
Acheron Decade Infernus (1988-1998)
Acheron Rebirth: Metamorphosis Into Godhood
Acheron Kult Des Hasses
Mehr über Acheron in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Neben dem ‘normalen’ Death Metal konnte sich über all die Jahre immer auch eine kleine, aber feine Gemeinde von Bands behaupten, welche sogenannten satanischen Death Metal spielten. Zu diesen gehörten und gehören u.a. DEICIDE, VITAL REMAINS, NOCTURNUS und eben auch ACHERON. 1988 nach eben mal zwei Alben bei NOCTURNUS und deren Auflösung mitinszenierend gründete Sänger und Bassist Vincent Crowley (welch originelles Pseudonym !! – Anm. d. Verf. –) die Band ACHERON, die somit Bestandteil der allerersten Welle von Death Metal-Bands war, welche seinerzeit den Globus überschwemmte. Und unerbittlich wie der über 15 Jahre hinweg ständig beschworene Fürst der Finsternis veröffentlichten ACHERON ein Album nach dem anderen – bis auf den heutigen Tag.
Von der Attitüde der Band eher abgeschreckt – Satanisten der hier zur Schau gestellten Sorte zelebrieren in meinen Augen genauso eine überaus aufdringliche Religion, wie es Christen oder auch Moslems praktizieren, und sind daher nicht in der Lage sich selbst(bewußt und –bestimmt) ein Bild des Universums und der Stellung des Menschen darin zu machen. Lediglich die vollständige Negierung jeglicher religiöser Einflüsse macht den Menschen frei und unabhängig; das ist jedenfalls meine unumstößliche Meinung ... genug abgeschweift; zurück zur vorliegenden Veröffentlichung: Weil viele der alten Aufnahmen schwer oder überhaupt nicht mehr erhältlich sind, entschlossen sich Band und Label zu dieser 2-CD-Sammlung, welche wirklich alle Kracher und Raritäten dieser Dekade mit remasteretem Sound beinhaltet. Das Teil ist auf 3000 Exemplare limitiert und stellt für Fans sicher eine lohnenswerte Anschaffung dar.
Alle anderen lassen besser die Finger davon und das tue ich jetzt auch, da mich folgender abschließende Passus im Informationsteil des Booklets wirklich ankotzt:
„... if You are not disciples of The Great Horned One then this is not for You ... as for the rest … heroes come and go but Satan is forever !”
Wie gesagt, mich kotzen derartige Plattitüden einfach nur an, genauso wie die Sonntagspredigten irgendwelcher Priesterlein, welche mir vorschreiben wollen, wen ich anzubeten und wie ich zu leben habe …(am allerschlimmsten dabei ist das ausgeprägte Sendungsbewußtsein, welches sowohl Christen als auch diese Sorte Satanisten an den Tag legen; laßt mich doch einfach alle in Ruhe mit eurem Quatsch !!!). Man mag dies Gekaspere als Stilmittel einsetzen und damit kokettieren oder auch nicht – meinetwegen; Generationen von Metal-Bands haben dies wieder und wieder getan – aber die Anbetung der Metapher „Satan“ – also einer religiösen Kunstfigur – derart ernst zu nehmen, läßt ganz eindeutig meine Hutschnur platzen. Wir sind hier doch nicht im Kindergarten ...
Derart angewidert, erscheint eine objektive und ausgewogene Kritik dieser Doppel-CD eher unwahrscheinlich und daher lasse ich es jetzt lieber bis auf folgenden Absatz einfach.
Ich habe mir die beiden CDs mehrmals angehört und musikalisch gibt es für den Anhänger düsteren und brutalen Black Death Metals eigentlich überhaupt nichts auszusetzen (ich selbst besaß bis dato nur das 1991er Album „Rites Of The Black Mass“, welches in meiner Erinnerung aber auch nicht besonders heraussticht – da sind die beiden NOCTURNUS-Alben schon von ganz anderem Kaliber ...); da sind schon ein paar ganz schöne Kracher dabei – mein Genuß wird nur ständig durch diese blödsinnige und alberne Satans-Anbeterei entscheidend geschmälert. Nein Danke ein für allemal !!!
Wie bereits gesagt, für Fans und Sammler sicher lohnenswert. Ohne Wertung.

Tracklist:
Disc #1:
1. Thou Art Lord
2. God Is Dead (Gähn ! – Anm. D. Verf. – )
3. Slaughterization For Satan (Doppel-Gähn ! – Anm. D. Verf. – )
4. Blessed By Damnation
5. Immortal Sigil
6. Let Us Depart
7. Satanic Erotica
8. One With Darkness
9. Fuck The Ways Of Christ
10. Lifeforce
11. The Enochian Key
12. Six Six Six
13. Enter Thy Coven
14. Final Harvest
15. Ave Satanas (Mega-Gähn ! – Anm. D. Verf. – )
16. Prayer Of Hell

Disc #2:
1. Out Of Body
2. Alla Xul
3. To Thee We Confess
4. Shehamforash
5. Purification Day
6. Hekal Tiamat
7. Seven Deadly Sins
8. Cursed Nazarene
9. Necromanteion Communion
10. Baptism For Devlyn Alexandra
11. Legions Of Hatred
12. Unholy Praises
13. Summoning The Master
14. Voices Within
15. Undead Celebration
16. The Entity

Line-Up:
Vincent Crowley – Vocals, Bass
Stacey Connoly – Lead & Rhythm Guitar
Kyle Severn – Drums and Spoken Words

Diskographie:
1991: Messe Noir
1991: Rites Of The Black Mass
1993: Alla Xul
1994: Satanic Victory
1994: Lex Talionis
1995: Hail Victory
1996: Anti-God, Anti-Christ
1997: Lex Talionis / Satanic Victory
1998: Those Who Have Risen
1999: Necromanteion Communion
2000: Compendium Diablerie: The Demo Days
2002: Xomaly (MLP)
2003: Tribute To The Devil’s Music
2003: Rebirth: Metamorphosing Into Godhood
2004: Decade Infernus (1988 – 1998)




 
ohne Wertung von WARMASTER (am 12.08.2004)
 
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3. KAMPFAR "Mellom Skogledde Aaser"
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5. THE BEATLES "Sgt. Pepper"
6. TANGERINE DREAM "Logos"

[ Seit dem 12.08.04 wurde der Artikel 6206 mal gelesen ]
 
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