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 Arrest (Deutschland) "Night Stalker" CD

Arrest - Night Stalker CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Mausoleum Records  (100 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 55:17
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Rock meets straight midtempo Metal
Homepage: http://www.arrestmusic.com/
Weitere Links: http://www.mausoleum-records.com
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Arrest:
REVIEWS:
Arrest Night Stalker
Arrest The Difference
Mehr über Arrest in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Licht und Schatten dieser Tage beim Kultlabel Mausoleum. Hat mich der Hammer „Stand up and fight“ von Double Diamond nach dem typischen Post Wacken Loch zurück in den True Metal Himmel geschossen, so lässt mich „Night Stalker“ von Arrest doch weitestgehend kalt.
Dabei haben wir es hier nicht mit einem schlechten Album zu tun. Arrest kreuzen Riffmetal a la Black Sabbath mit True Metal Einflüssen und reichern das ganze mit sehr viel Atmosphäre an. Alles ganz prima so weit. Nur rockt es irgendwie nicht richtig. Arrest beherrschen ihre Instrumente zweifelsohne. Das kann man zwar heute so ziemlich allen Metal Musikern mit Plattenvertrag attestieren, es reicht jedoch erst einmal für die fünf Punkte Hürde. Insbesondere Bassmann Ralf Weber leistet auffällig gute Arbeit, macht sich durch seinen blechernen Sound allerdings einiges kaputt. Dennoch lässt die Band nach dem ersten Durchlauf aufhorchen. Also schauen wir uns das ganze mal etwas genauer an.
Nach einem Intro steigen Arrest mit „Same old story“ ziemlich langweilig rockend ein. Als Opener ist dieses Stück reichlich deplaziert. „Solitary man“ gefällt mir da schon wesentlich besser. Es entwickelt sich ein abwechslungsreicher Stampfer irgendwo zwischen Grave Digger und Accept mit sehr vielen facettenreichen Parts, die flüssig ineinander übergehen. Dieser Song ist eine kleine kompositorische Meisterleistung. Bei „Running process“ geht die Band etwas flotter zur Sache. Hier fallen mir zum ersten Mal Ozzy Einflüsse im Gesang von Alex Weinrauch auf. Allerdings trällert der Arrest Shouter etwas tiefer und kraftvoller. Auf jeden Fall ein gelungener Track. So richtig überzeugen kann dann endlich das schleppende „Dancing on the edge of chaos“, ein Song, der wirklich fesseln kann und den Finger ein ums andere Mal magisch zur „Spiel’s noch einmal“-Taste zieht. Der Titelsong folgt sogleich und besticht mit einem flotten Riffing, wirkt aber wie etwas zu schnell aus der Hüfte geschossen. „Silent truth“ hat eine coole Ozzy-mäßige Strophe und einen klasse True Metal Refrain, doch so recht will beides nicht zusammen passen. „Where are we now?“ hingegen ist sehr schön, führt den Vocalisten aber verdächtig an die Grenzen seines Könnens. Nach dem recht belanglos rockenden „Desperate memories“ folgt die lang erwartete Ballade, die auf keiner dieser CDs fehlen darf. Erinnert in Sachen Pomp ein wenig an frühe Gamma Ray und geht in Ordnung. Das gilt auch für die beiden Schlusstracks "The prophecy“ und „The other dimension“, die nicht wirklich etwas reißen können, doch immerhin zum Mitwippen animieren.
Arrest klingen durchaus eigenständig und originell, was heutzutage im traditionellen Bereich wirklich selten ist. Am Songwriting muss noch ein wenig gefeilt werden. Den Stücken fehlt das, was ich so gern als Magie bezeichne. Alles ganz nett, doch irgendwie ohne Kajunga. Wenn ihr wisst, was ich meine. Das Gitarrenbrett ist mir auch zu dünn geraten und ein oder zwei Mal hätte man das Gaspedal mal durchgängig treten dürfen. Das rockt mehr.
„Night Stalker“ ist nach „Incarcerated“ (1999) und „The difference“ (2002) das dritte Album der Band. Es ist sicher gut genug, um nicht das letzte der Jungs aus dem deutschen Hanau gewesen zu sein. Wenn ich jedoch bedenke, dass eine klasse Band wie Astral Doors in Wacken am Nachmittag auf der kleinen Zeltbühne spielen muss, ist mir schleierhaft, wo Arrest ihren Platz bei so einem Event finden werden. Mittelmaß.

 
Tracklist: Lineup:
1. Intro
2. Same old Story
3. Solitary Man
4. Running Process
5. Dancing on the Edge of Chaos
6. Night Stalker
7. Silent Truth
8. Shadows behind me
9. Where are we now?
10. Desperate Memories
11. The Prophecy
12. The other Dimension
 

 
5.0 Punkte von Christian (am 14.08.2004)
 
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[ Seit dem 14.08.04 wurde der Artikel 5991 mal gelesen ]
 
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