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 Black Messiah (Deutschland) "Of Myths and Legends" CD

Black Messiah - Of Myths and Legends - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: AFM Records  (233 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 51:40
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung:
Homepage: http://www.blackmessiah.de/
 Leserwertung
6.75 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Black Messiah:
REVIEWS:
Black Messiah Oath Of A Warrior
Black Messiah Of Myths And Legends
Black Messiah First War Of The World
Black Messiah The Final Journey
INTERVIEWS:
Black Messiah - Des Kriegers Schwur
Mehr über Black Messiah in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Großartig. Mit diesem einzigen Wort lässt sich die neue Scheibe Of Myth and Legends der Ruhrpott-Legenden Black Messiah beschreiben. War die letzte CD Oath of the Warrior von diversen Hymnen geprägt, zeichnet sich ihr aktuelles Werk durch eine wesentliche musikalische Weiterentwicklung aus.
Richtig schön erhaben beginnt das Sextett die CD mit dem Intro In Remambrance um nahtlos in den ersten richtigen Song überzugehen, das Titelstück Of Mths and Legends. Paganischer Metal vom Feinsten: etwas gegrowle, Melodie ohne Ende und Erhabenheit von der ersten Not an. Der Song ist wie ein Ritt über weite Felder ohne Grenzen aber mit vielen Variationen.
Highlight und absoluter Anspieltipp ist Irminsul. Dieses Lied über eines der höchsten Heiligtümer der Ahnen glänzt durch schrubbende Gitarren und treibende Rhythmen. Ganz besonders gefällt mir das Geigenstück in der Mitte des Songs, mit einem Heldenchor hinterlegt. Da sammeln sich doch glatt ein paar Asen zum lauschen.

Father of War handelt von Tyr, dem alten Gott des Krieges (von wem den sonst). Keyboards gestalten akustische Bögen, in die man sich gerne fallen lässt. Originell ist das Mittelstück des Songs, das etwas an russische Folklore erinnert, aber nur ganz kurz. Im Großen und Ganzen behält der gute alte Paganmetal die Oberhand. Melodische Gitarre gepaart mit Keyboards ist einfach unschlagbar.

So ganz anders kommt Sauflied daher. >Dieser Song könnte auch ohne weiteres von einer der Mittelalterbands stammen. Kein Gegrunze, davor Flöten und schrubbende Gitarren erfreuen des modernen Kriegers Herz.

Sehr kraftvoll fällt die Ode an einen der letzten Kämpfer für den wahren Glauben an die alten Götter aus: Erik der Rote. Entdeckte der große Nordmann doch Grönland und sein Sohn dann schließlich Amerika lange bevor jeder andere Europäer sich auf den Weg über den Ozean traute. Die Geschichte dieses Helden ist Inhalt eines Songs, der mit vielen akustischen Elementen überrascht.

Ein schönes Fiedelstück ist das Instrumental Loki’s Tanz, das eindeutig zeigt, das Paganmetal nun wirklich nichts mit hirnlosen Geschrubbe zu tun hat.
Treibend setzt sich das Meisterwerk mit Die Suehne des Feuerbringers fort. Es erzählt eine Geschichte aus der nordischen Mythologie, die brillant mit Gitarre, Gesang und Geige umgesetzt ist.
Nächster Song, viel Spaß. Vor Jahren hat doch mal der Schlageraffe Ralf Siegel ein Liedlein über die russische Hauptstadt geschrieben. Hätte er damals gewusst, dass er einen Pagan-Hit geschrieben hat, hätte er seinem traurigen Schlagerleben schnell ein Ende gesetzt. Die Umsetzung der Ruhrpottler jedenfalls stellt die pseudoethnische Fassung der Lachgruppe Dschingis Kahn klar in den Schatten. Klar, das BM den Song übernehmen mussten, ist doch Russland eine Gründung der Rus, wie sich der Wikingerstamm nannte, der das Gebiet einnahm.
Der letzte Song schließlich dreht sich noch mal um eine Sagengestalt der nordischen Glaubenswelt: dem Fenriswolf. Feinster Vikingermetal ohne Arg und Tadel.

War schon die letzte CD ein hervorragendes Beispiel des deutschen Vikingermetals so ist die aktuelle Scheibe noch um einiges gereifter.

Ganz wesentlich ist für mich noch die letzte Aussage der Band auf dem Booklet:

Black Messiah fights a war against racism and fascism, There is no relation between Nordic and Teutonic myths and fascist ideologies. We despise people who use Nordic and Teutonic symbols for extreme right wing trash. NAZI-METALS FUCK OF!!!. Dem stimme ich uneingeschränkt zu.

 
Tracklist: Lineup:
1. In remambrance
2. Of myths and legends
3. Irminsul
4. Father of war
5. Sauflied
6. Howl of the wolves
7. Erik der rote
8. Lokis Tanz
9. Die suehne des Feuerbringers
10. Moskau
11. The bestial hunt of the fenrizwolf
 
Gesang, Gitarre, Violine, Mandoline: Zagan
Gitarre: Zoran
Gitarre: Meldric
Bass: Njoerd
Keyboards: Hrym
Schlagzeug: Surthur

 
9.0 Punkte von Barbar (am 03.12.2006)
 
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[ Seit dem 03.12.06 wurde der Artikel 7848 mal gelesen ]
 
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