Der nächste Streich der Finnen. Siehe da, man kann auch im melodischen Death Metal noch etwas an Abwechslung und Reiz dazugewinnen. Galt das Debüt der Finnen noch eher einseitig und typisch, so scheinen sich Noumena ganz gut weiter zu entwickeln.
Noumena präsentieren mit „Anatomy of life“ nämlich einerseits die harte Seite, die sich durch ihre Old School Death Metal-artigen Parts widerspiegelt, und andererseits die weichere Seite, die durchaus auch als Gothic Rock bezeichnet werden könnte. Nicht unwichtig für die Verschmelzung der unterschiedlichen Arten sind dabei die Einsätze der sehr feinen weiblichen Stimme und des cleanen Gesangs von Antti, der normalerweise nur grunzt. Hier überzeugen vor allem die Tracks „Monumet of Pain“ und The Burning“; wobei letzterer auch ebenso von einer Band wie Opeth hätte stammen können. Echt cool.
Ob nun sehr ruhige, fast akustische Parts, melodische, schnelle, heftige oder auch mal klassische Heavy Metal Riffs hier verbergen sich viele unterschiedliche Stile. Dabei klingt es auch nicht mal chaotisch oder verwirrend, sondern überaus interessant.
Fazit: Sehr packende melodische Death´n´Goth Mucke, die ihres Gleichen sucht. Zwar nicht wirklich ganz so neu, vor allem nicht, wenn man es aus der Sicht des Herkunftslandes der Band betrachtet, aber allemal sehr unterhaltend. Eine der finnischen Bands, die ihren Weg weiterverfolgen und aufzeigen, dass es auch sehr hart als auch weich gut klingen kann. Für die toleranten Deather unter euch, die vor allem den guten Zeiten von Amorphis oder Dark Tranquility nachweinen ist „Anatomy of Life” ein sog. „must have“!
Tracklist:
Lineup:
1. Misanthropolis
2. Burden of Solacement
3. Retrospection
4. The Burning
5. Monument of Pain
6. Triumph and Loss
7. Marionettes
8. Through the Element
9. Fire and Water
7.0 Punkte von Arturek (am 05.12.2006)
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musikalischer Background des Verfassers Wenn es sein muss: Death, Gothic, Doom, Grind, 70er Rock, Alternative, Blues, Prog usw!!!
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