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 Book of Reflections (Finnland) "Chapter II: Unfold the Future" CD

Book of Reflections - Chapter II: Unfold the Future - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
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Label: Lion Music  (148 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.11.2006   (1295 verwandte Reviews)
Spieldauer: 55:27
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Progressive Melodic Metal
Homepage: http://www.lionmusic.com
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Weitere Infos zu Book Of Reflections:
REVIEWS:
Book Of Reflections Book Of Reflections
Book Of Reflections Chapter Ii: Unfold The Future
Book Of Reflections Relentless Fighter
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Der Finne Lars Eric Mattsson kümmert sich nicht nur um sein Label Lion Records, das ständig ungewöhnliche und interessante – und auch ein paar langweilige – Bands unter Vertrag hat, sondern ist noch als Gitarrist, Bassist, Keyboarder und Sänger bei einigen Bands involviert. Mit seinem Projekt Book of Reflection hat er bisher eine Platte veröffentlicht, nun folgt die zweite. Er hat sich wieder Gastsänger hinzugeholt, und zwar schmettern Martin LeMar von Tomorrow's Eve und Björn Jansson von Tears of Anger je drei Songs. Von der Besetzung der ersten Platte ist nur Eddie Sledgehammer am Schlagzeug übrig geblieben. Toll: Obwohl Mattsson so viel selbst macht, wirkt die Platte nicht wie die engstirnigen Solowerke vieler der Gitarristen auf seinem Label, sondern läuft im Gegenteil geradezu über von Einflüssen, Eindrücken und Ideen.

Haben sie auf der ersten Scheibe ziemlich gradlinigen Melodic Powermetal gespielt, öffnen sie nun die Büchse des Progressive. Bei einigen Songs wie Unfold the Future oder Free my Soul und dominiert der Power-Ansatz, aber die Helloween- (Ashes to Ashes) oder Maiden-artigen (Deep Inside) Parts werden oft mit progressiven Breaks aufgelockert. Eher Richtung Queensryche und Konsorten bewegen sich Bringer of the Torch und Heal me, als nette Ballade entpuppt sich Blink of an Eye. Angenehm schwierig zu kategorisieren sind Uncover the Lie und Go to get low, etwas langweilig bleiben Love conquers all und Make sure you don't fall.

Doch trotz haufenweise lustiger und ungewöhnlicher Ideen überzeugt die Scheibe nicht auf kompletter Linie. Vieles wirkt überbordend und unausgegoren wie plötzlich Kastagnetten (oder sowas) am Ende von heal me oder die zahlreichen willkürlich eingestreuten elektronischen Effekte. Oft bekommt man den Eindruck, eine Idee und einen Sound schon woanders gehört zu haben – zu wenig ausgefeilt bleibt die Integration in den eigenen Sound. Anderes kommt gut wie orientalische Einflüsse bei uncover the Lie. Die Produktion hinterlässt einen übereilten Eindruck, bei got to get low stehen Gitarre und der penetrante mehrstimmige Background-Gesang deutlicher im Raum als die Stimme selbst, bei free my Soul hämmert sich das Schlagzeug penetrant in den Vordergrund. Auf der Haben-Seite sind das fette Keyboard-Spiel und das derart plastisch abgemischte Schlagzeug, dass man die Kübel vor sich vibrieren sieht.

So entsteht ein irgendwie durchaus sympathischer Sound, dem aber doch Zusammenhalt und (auch bei der Produktion) Sorgfalt fehlt; die wechselnden Sänger verstärken den aufgewühlten Eindruck. Eigentlich lasse ich mir ja gerne das Hirn von den Gehörgängen verknoten, aber die Jungs lassen mich ratlos zurück: Spielen sie unbeholfen oder kreativ, haben sie unpassende oder ungewöhnliche Ideen, sind die Breaks ungeschickt oder umhauend? Wer gerne Too-much-Musik mit haufenweise Versatzstücken und Zitaten – aber auch schönen Melodien, viel Abwechslung, tollen Stimmen und guten Musikern hört, sollte mit dieser Platte zufrieden sein.

 
Tracklist: Lineup:
01. Unfold the Future
02. Bringer of the Torch
03. Free My Soul
04. Heal Me
05. Uncover the Lie
06. Ashes to Ashes
07. Make Sure You Don’t fall
08. Deep Inside
09. Blink of an Eye
10. Got to Get Low
11. Love Conquers All

 
Gitarre, Bass, Keyboard, Gesang: Lars Eric Mattsson
Gesang (1, 5, 8): Björn Jansson
Gesang (2, 6, 9): Martin LeMar
Gitarrensoli bei 3, 8, 11: Anand Mahangoe
Keyboardsoli bei 5, 6, 7 10: Mistheria
Schlagzeug: Eddie Sledgehammer

 
6.0 Punkte von Jockel (am 25.12.2006)
 
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[ Seit dem 25.12.06 wurde der Artikel 5093 mal gelesen ]
 
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