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 Machine Men (Finnland) "Circus of fools" CD

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So bewertet Metalglory
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Durchschnittlich
 
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Für Fans der Gattung


Label: Century Media  (400 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 16.2.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 41:49
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Melodic Power Metal
Homepage: http://www.machinemen.net
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Weitere Infos zu Machine Men:
REVIEWS:
Machine Men Elegies
Machine Men Scars & Wounds
Machine Men Circus Of Fools
Mehr über Machine Men in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Finnlands Antwort auf Iron Maiden geht in eine neue Runde. Gestählt durch Auftritte bei wichtigen europäischen Festivals (Wacken, Graspop, Earthshaker), eine Tour mit Sonata Arctica und eine Chartplatzierung in der Heimat (Platz 4 für „Falling“ aus dem Album „Elegies“) legt der Fünfer nun das ach so wichtige dritte Album vor. Und landet leider keinen Volltreffer.

Irgendwie will der Funke bei „Circus of fools“ nicht überspringen. Das mache ich an zwei Gründen fest: Zum Ersten ist das Songwriting zwar anspruchsvoll, aber leidenschaftslos, so dass die Stücke nicht wirklich knallen. Die meisten sind vielleicht am Rechner entstanden. Und wenn nicht, haben sich hier ein paar Finnen mindestens mal zu viele Gedanken gemacht, als einfach drauflos zu rocken. „Circle of fools" fehlt einfach die Spontanität. Wo ich das gerade so schreibe, fällt mit ein, dass das auch ein Kritikpunkt war, den ich bei Album Nummer Zwo im Vergleich zu Album Numero Uno hatte. Na ja... Zum Zweiten hat Sänger Antony scheinbar kein Steigerungspotential. Nicht falsch verstehen: Wir haben es hier mit einem wirklich akzeptablen Sänger zu tun. Nur ist er noch nicht wirklich gut und lässt seit drei Alben keine Verbesserung erkennen. Beim Debüt habe ich ihm Dickinson Potential attestiert und die Einschränkung gemacht, dass er noch „ein wenig auf die Weide“ muss. Im Nachfolger entwickelte er dezente Sammet Tendenzen. Die hat er heute auch noch nicht ganz abgelegt („Tyrannize“). Dennoch bin ich fast versucht, ihm so etwas wie einen eigenen Stil zu bescheinigen. Leider gründet dieser Stil nicht auf Ausdrucksvermögen und Charisma. Antony hatte die Töne seiner Vorbilder schon immer. Die Ausdrucksstärke aber noch nie. Ich hatte gehofft, dass er spätestens beim dritten Album zumindest ansatzweise so weit ist. Ist er nicht. Und so plätschert „Circus of fools“ weitestgehend am Hörer vorbei. Es stört nicht wirklich. Doch wenn man in der Straßenbahn sitzt, gibt es nur wenige Momente auf der CD, die einen von den Studentinnen der Fachhochschule für Kunst und Design ablenken: „Ghost of the seasons“ zum Beispiel, ein echte Knaller. Oder das sehr progressive „The shadow gallery“. Hier haben Bauch und Hirn ausnahmsweise mal zusammen gearbeitet. Dieser Song stellt exakt den aktuellen Leistungsstandard der Finnen dar und knallt trotzdem. Mehr davon hätten der Scheibe sicher gut getan. Auch der Rausschmeißer „The cardinal point“ kann sich hören lassen. Und der Rest? Ich komme ohne aus. Und egal was in irgendwelchen großen Print Medien steht: Hier gibt es kein Maiden. Und kein Queensryche. Zumindest meiner Meinung nach nicht.

Dass die Machine Men mal als Iron Maiden Coverband gestartet sind, hört man kaum noch heraus. Es ist auch wirklich beeindruckend, was hier aus einer ehemaligen finnischen Iron Maiden Coverband geworden ist. Nur schickten sich die Machine Men nach zwei wirklich hervorragenden Alben an, nach den Sternen zu greifen, obwohl „Elegies“ bereits nicht mehr ganz so stark war wie „Scars & wounds“. „Circus of fools“ ist es nicht - der erhoffet Hammer, den die Band in meinen Augen dringend gebraucht hätte. So leid es mir tut: In meinen Augen vollziehen hier ein paar Finnen den ersten Schritt in die Bedeutungslosigkeit. Vielleicht können sie den Karren mit ein paar guten Live Performances ja noch aus dem Dreck ziehen und mit Album Nummer vier durchstarten. Ich würde es ihnen wirklich wünschen. Denn dies ist eine Band, deren Werdegang ich vom Debütalbum an mit großer Hoffnung verfolgt habe. Ich drücke also die Daumen und schreibe beim nächsten Leistungsnachweis ein besseren Review. Versprochen!
 
Tracklist: Lineup:
1. Circus Of Fools
2. No Talk Without The Giant
3. Ghost Of The Seasons
4. Tyrannize
5. The Shadow Gallery
6. Where I Stand
7. Border Of The Real World
8. Dying Without A Name
9. The Cardinal Point
 

 
5.5 Punkte von Christian (am 09.02.2007)
 
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Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

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