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 Manowar (USA) "Gods of war" CD

Manowar - Gods of war - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Magic Circle Music  (13 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 23.2.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 73:49
Musikstil: Heavy/Power Metal   (1874 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Epic True Metal
Homepage: http://www.manowar.com
 Leserwertung
5.72 von 10 Punkten
bei 25 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Manowar:
REVIEWS:
Manowar Into Glory Ride
Manowar Warriors Of The World
Manowar Gods Of War
Manowar Thunder In The Sky
Manowar Battle Hymns Mmxi
INTERVIEWS:
Manowar - Eric Adams Plaudert übers Magic Circle Festival
Mehr über Manowar in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Ich höre sie schon wieder alle lästern. Hörspiel, Gedudel, Märchenstunde, zu wenig Songs... Fuck you! Those who laugh and crowd the path and cut each other’s throats will fall like melting snow. Natürlich ist „Gods of war“ prall gefüllt mit Orchester und Chorpassagen zweifelhafter Herkunft. Natürlich gibt es hier und da eine Einleitung oder ein Zwischenspiel. Anders als beim grandiosen Vorgänger „Warriors of the world“ machen diese Parts jedoch Sinn – wenn man sich die Zeit nimmt, dieses meisterliche Opus als Ganzes zu genießen. „Gods of war“ ist eine Huldigung der alten Götter. Eine Huldigung der Manowar Fans dieser Welt. Und eine Huldigung des True Epic Heavy Metal, den Manowar immer wieder aufs Neue definieren. Es gibt nur eine Band, die Musik wie diese schreiben kann. Es gibt nur eine Band, die mit derartiger Hingabe Noten in solch majestätischer Erhabenheit zusammenfügt und dabei trotzdem in jeder Sekunde Metal ist. Manowar haben ein Album erschaffen, das tief aus dem stahlharten Herzen dieser Metalkrieger kommt. Ein Album, das die Leidenschaft der vier Musiker offenbart. Selbstredend kann das nicht jeder nachvollziehen. Natürlich teilt nicht jeder die gleiche Leidenschaft. Na und? Kiss my ass, if you don’t like me, I don’t care. Über die gesamte Spielzeit betrachtet ist „Gods of war“ ein True Metal Album, das neue Standards definiert. Ein Album, das vielleicht das mutigste der Historie von Manowar darstellt. Ein Album, mit dem sich die Band ein weiteres Mal selbst offenbart – indem sie ehrlich und konsequent ihr Ding durchzieht und einen Scheiß darauf gibt, was die Masse denkt und redet. „Gods of war“ ist Manowar – und Manowar ist True Metal. Dieses Album hat einen einzigen Fehler: die „The sons of Odin“ EP im Vorfeld, die bereits zwei der besten Albumtracks präsentiert. Da auch „King of kings“ bereits bekannt ist, nimmt sich die Band die Überraschungsmomente einiger echter Highlights durch dämliche Veröffentlichungsstrategien selbst vom opulent gedeckten Teller. Zugegebenermaßen ungeschickt. Doch das vergisst man schnell, wenn man in die Sagen um Odin, Loki und Sleipnir eintaucht. Ich möchte lieber nicht darüber nachdenken, wie ein gebildeter norwegischer Black Metaller die Texte ob ihrer hintergründigen Mängel auseinander nimmt. Konzentrieren wir uns also lieber auf die Musik – und hier auf die eigentlichen Songs, denn über die zum Gesamtwerk gehörenden Zwischenspiele ist jetzt wohl genug geschrieben worden,.

Am Anfang steht „King of kings“, eine hammergeile schnelle Nummer in Tradition von „Hand of doom“, die einfach nur knallt und alles vereint, was ich an Manowar liebe – grandiose Melodien, unbändige Power, übertriebener Pathos und Erics unerreichbarer Gesang . Genial! Der sakrale Chor „Army of the dead, part I“ leitet über in das treibende „Sleipnir“, das mit einem Hammerrefrain glänzt und auch sonst das Potential zum Klassiker besitzt. „Loki God of fire“ ist ein für Manowar eigentlich typischer Midtempo Power Metal Kracher, wie man ihn viel zu lange nicht gehört hat. Das tolle Riffing, Erics diesmal sehr dreckige Vocals und ein klasse Solo perfektionieren ein Heavy Metal Masterpiece voller simpler Power, das einfach nur auf die Fresse gibt. Mit der übergeilen Ballade „Blood brothers“ gibt es eine faustdicke Überraschung: Noch nie habe ich Eric Adams mit einem derartigen Gefühl singen hören. Und der Song selbst: den Manowar Fans auf den Leib geschrieben. Ich sehe schon die zahllosen True Metal Warriors auf den Open Airs dieses Sommers vor mir, wie sie sich bei einer Gerstenkaltschale in den Armen liegen und „Blood brothers“ anstimmen. Als nächster echter Song steht das unglaubliche „Sons of Odin“ auf dem Programm, eine True Metal Macht, wie sie wirklich nur Manowar erschaffen können. Eine Schlachthymne, die live die heiligen Hallen des Heavy Metal erbeben lassen wird. Doch die Kings of Metal können sich noch weiter steigern: das majestätische „Gods of war“, gegenüber der EP Version leicht verändert, sollte auch die letzten Zweifler verstimmen lassen. Dieser Song ist eine Urgewalt und seinem fordernden Titel absolut angemessen. Nein, wie geil. Es ist einfach unglaublich, wie großartig man Heavy Metal Musik spielen kann. Und Manowar demonstrieren hier, wie man es richtig macht. Im Vergleich zu diesem Übersong klingt die Scheibe eher bescheiden aus. Dennoch: Die Überleitung des zweiten Teils von „Army of the dead“ zu dem epochalen „Odin“ ist schon etwas ganz besonderes, und der Abschluss „Hymn of the immortal warriors“ Manowar Pathos pur. Der abschließende Bonus Track „Die for Metal“ steht in bester Tradition der plakativen Metal Rocker „Kings of Metal“, „Metal warriors“ und „Brothers of Metal“ und wird in nächster Zeit statt „Warriors of the world united“ die Bangflächen der Clubs füllen. Muss man haben. Die echten Fans werden zudem noch „Glory majesty unity“ abfeiern, die Fortsetzung von „The warriors prayer“ – am Schluss gesprochen mit einem Chor, was quasi eine Steilvorlage für alle zukünftigen Konzertbesucher ist.

Wer die Scheibe wirklich noch nicht hat, dem empfehle ich die Limited Edition. Nicht wegen der DVD – die ist wie die meisten DVD Beilagen entbehrlich. Man bekommt Interviews, einen Einblick in die CD Produktion (vielleicht interessant wegen der Bilder von den Chor- und Orchesteraufnahmen) und reichlich überflüssige Reports über Mitglieder der Manowar Business Machinery wie dem Fotografen, den Merchandise Partnern und so weiter. Die edle Verpackung ist die Kohle aber definitiv wert.

„Gods of war“ ist ein Gesamtkunstwerk, das eigentlich nur Sinn macht, wenn man es wie eine Oper von der ersten bis zur letzten Note genießt. Für das nette Beisammensitzen am Open Air Campingplatz, für die Kellerparty oder für die Busfahrt kann man sich die echten Songs auf einen Rohling, den mp3 Player oder die Festplatte ziehen – oder man ist eben auf die Skip Taste angewiesen. Auf jeden Fall hat dieses Album jede Menge Charakter. Fällt eigentlich überhaupt jemandem auf, wie Manowar sich seit der (definitiv außerplanetarische Maßstäbe setzenden) Ross the Boss Ära von Album zu Album stets neu erfinden? Nach dem anspruchsvollen „The triumph of steel“ gab es das rockige „Louder than hell“, dann das eher straighte „Warriors of the world“ und nun das mega epische „Gods of war“. Diese Band lebt, atmet und ist True Metal. Auch ich glaube Joey nicht, dass er für Metal sterben wird. So ein Spruch gehört bei Manowar genau so dazu wie die Bierseeligkeit bei Kneipenbands oder das Frauenflachlegegefasel bei den L.A. Rockern. Was ich ihm glaube: Er wird den Metal leben, bis er unter der Erde liegt. Und das ist hoffentlich noch sehr lange hin. Auf jeden Fall hat „Gods of war“ ein ganz einzigartiges Charisma – und es gibt nicht viele Heavy Metal Scheiben, von denen man das heutzutage noch behaupten kann. Das Album reicht nicht an die 10 Punkte Klassiker „Into glory ride“, „Hail to England“ und „Kings of Metal“ heran. Es ist aber wie das allgemein weit unterschätzte „Warriors of the world“ nahezu auf Augenhöhe mit den anderen, ebenfalls unsterblichen Manowar Scheiben.

Ach ja: Ein großes DEATH TO FALSE METAL geht noch an all die Heckenpenner, die meinen, „Gods of war“ enthalte zu wenig echte Songs. Leute, zählt hier mal durch, werft dann einen Blick auf die Rückseite von „Hail to Engalnd“ und „Into glory ride“, zählt dort noch einmal und wacht auf.

Mit Manowar ist weiter zu rechnen. Wie jede Aktion der Kings of Metal wird „Gods of war“ die Gemeinde in zwei Lager spalten – die Army of Immortals auf der einen, die Manowar Hasser auf der anderen Seite. Ich weiß seit über zwanzig Jahren, wohin ich gehöre. The battle rages – choose your side. Forever fighting the world.

 
Tracklist: Lineup:
01. Overture to the hymn of the immortal warriors
02. The ascension
03. King of kings
04. Army of the dead, Part I
05. Sleipnir
06. Loki God of Fire
07. Blood brothers
08. Overture to Odin
09. The blood of Odin
10. Sons of Odin
11. Glory Majesty Unity
12. Gods of war
13. Army of the dead, Part II
14. Odin
15. Hymn of the immortal warriors
16. Die for Metal (Bonus track)
 
Gesang: Eric Adams
Bass: Joey DeMaio
Gitarre: Karl Logan
Drums: Scott Columbus

 
9.0 Punkte von Christian (am 05.03.2007)
 
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