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 Astaarth (Frankreich) "Gloria Burgundia" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Einfach nur Schlecht!
 
Kaufwertung für Euch:
keine Kaufempfehlung für Keinen


Label: Blood Fire Death  (6 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 1.5.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: zu la
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Folk/Black Metal
Homepage: http://www.astaarth.metalliens.com
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Weitere Infos zu Astaarth:
REVIEWS:
Astaarth Gloria Burgundia
Mehr über Astaarth in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Abermals ein klassischer Fall von trügendem Schein und gnadenloser Selbstüberschätzung: Was die Franzosen Astaarth auf ihrem Erstling „Gloria Burgundia“ (ach Gottchen…) zu Ehren ihrer Heimat, dem schönen Burgund, versammeln, liest sich ebenso schön wie trügerisch: heroischer, epischer Folk/Black Metal lautet die Devise, bereichert mit einer Vielzahl folkloristischer Instrumente wie einem Banjo (!), Dudelsäcken, dem Tambourin, akustischen Gitarren, Fiedeln und einem hochspurig mit „Pagan Choir“ betitelten Chor und lyrisch um die Heimat, die verhasste Christianisierung und so manch weiteres hochinteressantes Thema angesiedelt. Auch das Artwork und die professionelle Aufmachung des Albums schüren die Hoffnung auf ein zumindest musikalisch interessantes, einnehmendes Werk, welche sich jedoch schneller verflüchtigt als das Huhn wenn der Fuchs den Stall betritt. Hinter einem pathetischen, jedoch wenigstens einigermaßen stimmungsvollen Intro inklusive Vogelgezwitscher, erklingenden Hörnern, Schwertergerassel, Pferdegewieher und obligatorischen Düsterkeys lautet die Soundhölle par exellence: Lange ist es her, dass mir eine Labelveröffentlichung mit einem solch miesen Soundgewand untergekommen ist; Blood Fire Death Productions sollten sich wirklich schämen, für so eine Produktion Geld zu verlangen! Begraben unter einem quäkenden Dudelsack-ähnlichen Instrument benötigt es ungelogen einige Sekunden bis man feststellt, dass Astaarth gerade munter einen Bastbeat vor sich hinballern. Leise, saftlose, basslose, künstliche, charakterlose Drums gehen eine verdiente Verbindung mit sirrenden Gitarren ein, die nur dann hörbar sind, wenn der alles zukleisternde Folk-/Keyboardteppich mal ein wenig zurückgenommen wird, was allerdings nicht gerade oft geschieht. Ansonsten ist nur ein Summen zu erahnen, was dann wohl die Gitarren darstellen soll. Ähnlich indiskutabel der Gesang: Trötend, bereits nach einer Minute nervtötend und erschallend wie eine schlechte einer schlechten Kopie von Dani Filth mit fortgeschrittener Raucherlunge fragt man sich insgeheim, ob es besser ist, das völlig missratenen Produktion oder das Gequake des Sängers „Lord L Moloch“ („all Vocals“ laut Booklet – auweia!) zu ertragen. Einige wohl platzierte Hörner und akzeptables, wenn auch kaum wahrnehmbares Riffing im zweiten Teil des elfminütigen Openers „Our Beloved Country“ (gesegnet mit solch lyrischen Feuerwerken wie „In this great country we are born“) können da auch nicht viel retten. „Vae Victis“ kopiert zu Anfang derart dreist Falkenbach, dass man den Franzosen ihr Machwerk schlicht um die Ohren pfeffern will. Doch „glücklicherweise“ konzentrieren sie sich alsbald wieder auf ihre absolut befremdliche Einbindung von völlig deplatzierten Folkelementen in den nichts sagenden, altersschwachen und zahnlosen Metal, kreiren durch das Banjo eine ein ums andere Mal befremdliche Country-Atmosphäre und erwecken auch sonst den Eindruck keinen blassen Schimmer von Songaufteilung, Arrangements oder sinngebender Verschmelzung von Metal und Folk zu haben. Gut, wenigstens werden die Folkloreinstrumente selbst gespielt und auch beherrscht, eine solche Dominanz in den Songs würde jedoch allenfalls ein Instrumentalalbum rechtfertigen, was eventuell sogar noch Spaß bringen könnte. Doch dann bitte auch ohne Gesang! Da jedoch ein Folk/Black Metal-Album nicht nur Spaß bringen soll, versagen Astaarth auch hier. Erwartungsgemäß kann auch der vielgelobte „Pagan Choir“ hier nicht viel bewegen, fällt aber zumindest nicht negativ ins Gewicht. „Gloria Burgundia“ dann überzeugt mit einem wirklich schönen, elegischen Intro, sorgt jedoch aufgrund des allzu bald einsetzenden Stubenfliegen-Riffs und den absolut grässlichen synthetischen Drums für akuten Brechreiz. Wie man es auch dreht und wendet, viel Gutes kann man nicht sagen über „Gloria Burgundia“ trotz einiger heller Momente, die dann vor allem rein folkloristischen Zwischenpassagen vorbehalten sind. Aber mal ehrlich, noch ein Folk Metal-Album über irgendeinen Landstrich dieser Erde braucht doch sowieso keiner.
Fazit: Finger weg von diesem Rohrkrepierer! Wenn ihr unterhaltsame Folk Metal-Oden wollt, greift zur aktuellen Korpiklaani, ernst gemeinte und geglückte Verschmelzung von rohen Black Metal-Klängen mit naturmystischer Folklore gibt es derzeit am Besten von Häive.

 
Tracklist: Lineup:
1. Our Beloved Country
2. Vae Victis
3. Gloria Burgundia
4. The Victorious March
5. Acknowledge And Mysteries
6. When The Golden Fleece Blazed
7. Call of My Ancestors
 

 
2.0 Punkte von Björn Springorum (am 26.06.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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5. In Flames "Reroute To Remain"
6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 26.06.07 wurde der Artikel 4448 mal gelesen ]
 
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