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 Almora (Türkei) "Kalihora's Song" CD

Almora - Kalihora's Song CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Zihni Müzik  (1 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2003   (501 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:05
Musikstil: Folk/Mittelalter   (229 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Folk Metal
Homepage: http://www.almora.net
 Leserwertung
9.5 von 10 Punkten
bei 4 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Almora:
REVIEWS:
Almora Kalihora's Song
INTERVIEWS:
Almora - Tales Of The Middle-east
Mehr über Almora in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Das Interview mit Y.O.C. hat mich auf die Idee gebracht, Euch noch eine weitere türkische Band vorzustellen, deren Namen in Insider-Kreisen schon länger bekannt ist und von der ich ausgehe, dass sie bald in einem Zug mit den beiden bekanntesten Namen der harten, türkischen Musik – Pentagram und Knight Errant – genannt werden muss: Almora. Just diese Woche ist das dritte Album des Septetts erschienen. Bis dieses den Weg in unsere Gefilde gefunden hat, wird noch einiges Wasser den Rhein hinterfließen. Das zweite Album „Kalihora's Song“ ist aber noch nicht mal ein Jahr alt und deshalb durchaus noch aktuell.
Almora werden gerne u.a. als „Symphonic Metal Band” beschrieben, was nach meinem Gutdünken völlig unpassend ist. Treffender wäre eine Einordnung im Bereich des folkloristischen Metals, schlagen sie doch in eine ähnliche Kerbe wie seinerzeit die legendären Knight Errant (was keine allzu große Überraschung ist, da sich mit Soner und Burak Canözer gleich zwei bekannte Gesichter im Line-Up befinden). Almora adaptieren neben dem klassischen Instrumentarium (Gitarre, Bass, Drums) auch Flöten, Violinen, Celli, Oboen und eine Sopran-Stimme. Ein breiter Spielraum, den die zwei Damen und fünf Herren aber so was von gnadenlos ausnutzen. Da denkt man beim öffnenden Instrumental „Tears Of The Angels“ noch an Subway to Sally, doch dann setzt beim zweiten Stück „Cehennem Geceleri“ die klassische Stimme ein und orientalische Töne gesellen sich passend zu dem rein türkischsprachigen Text. Exotische Faszination pur. Schon hier stellt man begeistert fest, dass Nihan an den Vocals weitere Fortschritte gemacht hat und richtig gut klingt (das Debüt „Gates Of Time“ hatte doch die eine oder andere „schwierige“ Stelle). Mit „Forever Free“ und Ahmed an den Vocals geht es mit einem schnellen Folk-Rock-Knaller mit verspielten Flöten und scharfen Riffs weiter. Schwerfällig und melancholisch präsentiert sich das Violinen-getragene vierte Stück „Show Must Go On“. Die zerbrechlich klingenden weiblichen Vocals tragen sehr treffend zur Stimmung dieser emotionalen Ballade bei. Das Wechselbad der Gefühle geht mit dem türkischen Stück „Kurşun Asker“ weiter. Die Einbindung und Melodieführung der Violine erinnert gerne wieder an die o.g. Potsdamer um 95, doch gelingt es Almora durch die unglaublich frech-aggressiven Vocals von Ahmet und die metallischen Riffs unverkennbar zu bleiben. Der Titeltrack beginnt mit einem lange gesprochenen Intro und geht dann in das über was man getrost als vorbildlichen Folk-Metal bezeichnen kann. Wie der Titel „Princess Of Rain“ vermuten lässt handelt es sich beim siebten Stück wieder um eine Ballade. Soner übernimmt die Stimme bei dieser klassischen Metal-Ballade mit verträumter Flöte. „Rage Of The Falcon“ – auch hier gibt der Titel schon die Richtung an – ist ein schnelles, hymnisches Stück, allerdings mit rein männlichen Vocals. „Tears Of The Angels 2“, ein Reprise des Openers, klingt durch das Cello erheblich schwerfälliger als der erste Teil. „The Hell-Nights“ schließt die Scheibe mit orientalischen Elementen gekonnt ab und verpasst dem Album auch mit der Tracklist einen würdigen Rahmen.
Die 49 Minuten des Albums vergehen wie im Flug und machen ungemeinen Spaß. „Kalihora's Song“ offenbart schon beim ersten Anhören eine unglaubliche Klasse. Dazu klingen Almora wunderbar eigenständig und unverkennbar. Ein grandiose und richtig geile Scheibe.


Line Up:
Nihan T. – Lead vocals, Violine
Ahmet Sögütlüoglu – Lead vocals
Soner Canözer – Gitarre
Burak Canözer – Gitarre
Vefa Erdem – Bass
Serkan Karabiyik - Drums
Bilge Kocaarslan - Flöte



 
Tracklist: Lineup:
1. Tears Of The Angels
2. Cehennem Geceleri
3. Forever Free
4. Show Must Go On
5. Kurşun Asker
6. Kalihora's Song
7. Princess Of Rain
8. Rage Of The Falcon
9. Tears Of The Angels 2
10. The Hell-Nights
 

 
9.0 Punkte von nameless (am 23.09.2004)
 
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