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Classics Blind Guardian (Deutschland) "The Forgotten Tales [Remastered]" CD

Blind Guardian - The Forgotten Tales [Remastered] - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Überdurchschnitlich
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufempfehlung mit Abstrichen


Label: EMI  (97 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 15.6.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 60:51
Musikstil: Rock   (1932 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Rock Metal Mix
Homepage: http://www.blind-guardian.com
 Leserwertung
5.5 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Blind Guardian:
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Mehr über Blind Guardian in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

1996 erscheint eine Kompilation von Blind Guardian, mit diversen Neuinterpretationen eigener Songs, sowie allen bis dahin aufgenommenen Coversongs, inklusive zwei bislang unveröffentlichter Nummern. Auf der Scheibe gibt es Licht und Schatten.
So ist hier zum ersten Mal eine Liveversion von "The Bard's Song: In The Forest" zu hören, die ein echter Gänsehautgarant ist. Die Vocals werden nämlich fast komplett vom Publikum getragen, und das Lied variiert leicht von der Studioversion. Die sich dabei entfaltende Atmosphäre bezeugt für alle Ewigkeit die ganz große Ausnahmestellung dieser Ballade.
Auch ihre erste ganz große Fantasyballade wird verwurstet: "Lord Of The Rings" kommt in einer gemächlicheren Version daher, mit relativ stark veränderter Dynamik. Zudem sind einige Teile neu eingefügt und andere korrigiert. Statt des "Seven rings to gnoms..." des Originals (dessen "gnomes" übrigens auch falsch ausgesprochen war; das "g" sollte nicht intoniert werden) lautet es nun dem Vorbild entsprechend "Seven rings to the dwarves". Die alten als zu billig empfundenen Keyboardpassagen wurden durch Orchesterparts ersetzt. In dieser Version steckt merklich viel Mühe. Ob sie nun besser als die alte geraten ist, sei dahingestellt. Ich persönlich ziehe ganz deutlich das Original vor. Mir ist der alte "billige" Keyboardsound tausendmal lieber als der neue dünne Orchesterkitsch aus der Dose. Die dritte Fantasyballade "A Past And Future Secret" steht übrigens in normaler Albumversion auf dieser Scheibe.
Neben "Lord Of The Rings" sind zwei weitere Songs als neue Orchesterversionen gekennzeichnet, wobei das leicht erweiterte "Black Chamber" durchaus neuen Charme versprüht. Die nunmehr dritte Version von "Theatre Of Pain" kommt völlig ohne Gesang aus. Bei "Black Chamber" fällt es kaum auf, aber bei "Theater Of Pain" tötet das schmale Keyboardorchester jeden Nerv; ganz gruselig.
Die neuen Akustik Arrangements von "Bright Eyes" und "Mordred's Song" sind sehr interessant und ganz nett anzuhören. Sie gewähren Einblick in die tiefgehende Songwritingkunst der Band, funktionieren aber lange nicht so gut wie die Albumversionen, die einfach mehr Genuss bieten.
Bei den Coverversionen ragt das hier zum ersten Mal veröffentlichte "To France" heraus. Guardian’s Mike Oldfield Interpretation klingt beschwingt und träumerisch entrückt. Ganz klar eines der Highlights der CD.
Das zweite neue Cover, "Surfin' USA" von den Beach Boys hingegen ist einfach nur überflüssig und entbehrt jeden Charme. Das selbe gilt für "Mr. Sandman" von The Chordettes. Der Titel beginnt zwar witzig, wird beim metallischen Schlussspurt aber leider unerträglich. Die Veröffentlichung dieser Nummer als Maxi im Verbund mit dem dazugehörigen Videoclip, ist als Virgins gescheiterter Versuch zu werten, Blind Guardian als Mainstreampop zu vermarkten. Dieses Kapitel ist Gott sei Dank beendet.
Die restlichen Coverversionen "The Wizard" (Uriah Heep), "Spread You Wings" (Queen) und "Barbara Ann/Long Tall Sally" (Beach Boys) sind allesamt altbekannt und sehr gelungen.
Wer tatsächlich Interesse am Erwerb einer solchen Kompilation hat, greift zur Remastered Edition. Diese enthält noch das Guardian gut zu Gesicht stehende Deep Purple Cover "Halleluja", sowie eine wirklich starke Version von Priest's "Beyond The Realms Of Death". Mit Vorsicht zu Genießen ist allerdings "Don't Talk To Strangers". Auch diese Version ist letztlich stark und stimmig, aber ihr steht ein gesanglich völlig verpatzter Anfangsteil voran, der viel zu hoch und dünn ist. Hansi ist halt nicht Dio.
Ansonsten bietet das Remaster genau wie das Original Linernotes zu allen Songs, aber exklusiv auch Linernotes zur neuen Albumversion im Allgemeinen von Marcus Siepen und Rock Michael Rensen (Rock Hard). Dazu gibt es ein paar neue Fotos und lächerlich dargebotene Videoclips von "Mr. Sandman" und "The Bard's Song", die in dieser Form vielleicht vor zehn Jahren was hergemacht hätten.
Diese CD ist für Blind Guardian Fans sicherlich nicht essentiell, aber für die Neugierigen ist das eine oder andere Kaufargument auf ihr vertreten. Weil das Album keinen homogenen Gesamtgenuss bietet und nur in Einzelteilen interessant ist, kann ich nur eine bedingte Kaufempfehlung aussprechen.

 
Tracklist: Lineup:
01. Mr. Sandman (2:11)
02. Surfin'USA (2:24)
03. Bright Eyes (acoustic version) (4:22)
04. Lord Of The Rings (orchestral version) (3:56)
05. The Wizard (3:17)
06. Spread Your Wings (4:15)
07. Mordred's Song (acoustic version) (5:17)
08. Black Chamber (orchestral version) (1:16)
09. The Bard's Song (live) (4:12)
10. Barbara Ann / Long Tall Sally (1:45)
11. A Past And Future Secret (3:48)
12. To France (4:42)
13. Theatre Of Pain (orchestral version) (4:17)
14. Hallelujah (3:18)
15. Beyond The Realms Of Death (7:03)
16. Don’t Talk To Strangers (4:48)
Enhanced Videos:
17. Mr. Sandman
18. The Bard's Song

 
Gesang, Bass: Hansi Kürsch
Gitarre: Andrè Olbrich
Gitarre: Marcus Siepen
Schlagzeug: Thomen (The Omen) Stauch
(Gast) Keyboards: Mathias Wiesner
(Gast) Backings: Thomas "Hacky" Hackmann
(Gast) Backings: Piet Sielck
(Gast) Backings: Rolf Köhler
(Gast) Backings: Billy King
(Gast) Backings: Kalle Trapp

 
6.5 Punkte von chicken (am 23.09.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Hauptsächlich Metal und 60er/70er Jahre Rock. Daneben alles Mögliche (z.B. EBM, Soundtracks, Folk, diversen Jazz Kram & Krautrock) und manches Unmögliche (z.B. Aqua, Madonna, Torfrock, Björk & Doris Day).
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[ Seit dem 23.09.07 wurde der Artikel 4748 mal gelesen ]
 
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