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 Lee Harvey And The Oswalds (Deutschland) "Still Confused But On A Higher Level" CD

Lee Harvey And The Oswalds - Still Confused But On A Higher Level - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: STF Records  (61 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 8.10.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 53:22
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Prog Rock mir einer Vielzahl weiterer Einflüsse
Homepage: http://www.leeharvey.de
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Weitere Infos zu Lee Harvey And The Oswalds:
REVIEWS:
Lee Harvey And The Oswalds Still Confused But On A Higher Level
Mehr über Lee Harvey And The Oswalds in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Auf den stimmungsvollen und durchaus geschichtsträchtigen (--> „Dallas 1 P.M.“) Namen LEE HARVEY AND THE OSWALDS hört eine etwas abgedrehtere Combo aus deutschen Landen, welche einen recht unterhaltsamen Mix aus (Prog-)Rock, Pop, Jazz und allerlei anderen Ingredenzien zeitgenössischer Musikstile spielt bzw. zelebriert, denn diese Musik – die bei weitem nicht so chaotisch ist, wie man anhand des eingangs Gesagten vielleicht glauben könnte, sondern meist wohldurchdacht und auch sehr hohem technischem Niveau – hat mich augenblicklich in ihren Bann gezogen, und zwar auf eine ähnlich unwiderstehliche Art und Weise wie zuletzt die Amis von SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM.
LEE HARVEY AND THE OSWALDS spielen zwar eine über weite Strecken völlig andere Mucke, haben aber mit den Amis gemeinsam, daß man ihre Musik nirgendwo einordnen kann und daß die oberflächlich betrachtet wie Dahingejamme klingenden Songs allesamt wohldurchdachte kleine kompositorische Meisterwerke sind, wo nichts dem Zufall überlassen worden ist.
Nehmen wir doch beispielsweise gleich einmal das zweite Stück, Handkerchief, mit dem unwiderstehlichen Refrain „Mr. Sandman ...“, welches durch allerlei Überraschungen brillieren kann, als da wären: wüste Noisecoreausbrüche und metallastige Passagen auf der einen Seite und mal gesetzte mal verspielte Saxophoneinlagen auf der anderen Seite. Das ist intelligenter Prog-Rock in höchster Vollendung !!!
Die nächste Überraschung folgt auf dem Fuße: Drunken Soldiers Killed My Mama reißt mit einem unwiderstehlichen humppaähnlichen Grundrhythmus augenblicklich mit und mutiert dann zwischenzeitlich zu einem countryartigen ausdrucksstarken Song, bevor das Humppa-Schlagzeug wieder den Faden aufnimmt.
Was ist die Steigerung zur Chill-Out-Musik ? – Richtig !! – Die von mir soeben kreiierte Musikrichtung Freak-Out-Musik. Das zunächst jazzig-proggige und später kräftig hardrockende Zool ist Sinnbild und Meisterwerk moderner Klangkunst zugleich !!!

LEE HARVEY AND THE OSWALDS sind wirklich überaus vielseitig, denn wer würde jetzt einen waschechten Blues-Hardrocker erwarten ? - Kevins Cable Bondage jedoch würde jeder ZZ Top-Show zur Ehre gereichen.
Direkt darauf folgt dann unmittelbar das locker-flippige Sleeky Wench, welches mit CHICAGO-ähnlichem Bigband-Sound, schmucken SANTANA-Gitarren und einem allgemein gesprochen zeitlosen Flair rüberkommt, bevor es – und das hat mich nun wirklich endgültig überrascht – abermals in einen sehr flotten Humppa-Song mit eigenartigen teilweise in so etwas Ähnlichem wie mongolischer Kehlkopfgesangtechnik vorgetragenen Vocals überschwappt.
Danach kann einen sowieso nichts mehr überraschen und so fügen sich die letzten beiden Weisen, das erneut sehr proggige Progress (sic !) und das astreine mehr als dreizehnminütige Death-Metal-Stück (!!!) Salvia Divinorum, so mit Grunts und allem, zumindest während der ersten 80 Sekunden und dann immer wieder mal in kurzen Ausbrüchen, harmonisch und wohltuend in die atemberaubende Acherbahnfahrt ein, welche schlicht „Still Confused, But On A Higher Level“ betitelt ist und das Gebotene treffender wohl kaum charakterisieren könnte.

Fazit: Ein mit viel Augenzwinkern, Spielfreude, perfektem Soundgewand und absoluter Professionalität aufgenommenes höchst unterhaltsames und für sehr lange Zeit abwechslungsreiches Album dieser Münchner Ausnahmeformation, welches verdiente 9 Punkte erhält.
Freunde der etwas anderen Musik werden voll auf ihre Kosten kommen, versprochen !!
 
Tracklist: Lineup:

1. Hawkwind
2. Handkerchief
3. Drunken Soldiers Killed My Mama
4. Zool
5. Kevins Cable Bondage
6. Sleeky Wench
7. Progress
8. Salva Divinorum

 
Gitarre, Songwriting: Florian Bätz
Schlagzeug: Christoph Mühlbauer
Tenor-Saxophon, Percussion: Frank Peters
Alt-Saxophon, Harp: Roman Gesenhues
Gesang: Manuel Leupold
Orgel, Synthesizer: Thomas Czogalla
Bass: Florian Wallisch
Trompete: Ralf Müller

 
9.0 Punkte von WARMASTER (am 06.10.2007)
 
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