SHADOWS FALL ist eine der neuen amerikanischen Bands, die im letzten Jahr sowohl auf dem alten Kontinent, als auch in ihrer Heimat so richtig abgegangen und durch die Decke geschossen sind. Durch ihre unverkrampfte Art verschiedene Stile zu kombinieren und dabei nie die Melodie und auch die Aggression zu vernachlässigen, waren sie zusammen mit Bands wie HATEBREED, KILLSWITCH ENGAGE oder meinetwegen auch GOD FORBID die Wegbereiter der sogenannten „NEW WAVE OF AMERICAN HEAVY METAL“. Ich kann nicht glauben, dass ich hier diesen bekloppten Begriff verwendet habe. Schande. Das ist wieder mal so eine Schublade, die die Jungs und Mädels vom Marketing brauchen um sich große Erklärungen zu sparen. Jaja, ich weiß: Niemand will sich ihrer bedienen, aber wir alle benutzen sie zwangsläufig. Ich werfe gleich mal eben 4 Euro ins „Phrasenschwein“. So kann ich mir aber die Mühe sparen, dem geneigten Leser diese Art der Musik zu erklären.
Bereits die Vorgängerscheibe „The art of ballance“ aus 2003 hat mich ziemlich beeindruckt. Das Review von Arthurek ist übrigens auch hier auf Metalglory zu lesen. Seit dem haben die 5 Herren sich konsequent an das Erfolgsrezept gehalten, ohne dabei auf der Stelle zu treten. Wieder gibt es schöne Melodien, die mit Aggression und Härte kollidieren, ohne sich dabei abzustoßen sondern um miteinander zu verschmelzen. Hier ist alles aus einem Guss und die Produktion ist ohnehin über jeden Zweifel erhaben. Diese Scheibe wird einfach nicht langweilig. Ich habe sie jetzt schon sehr oft gehört, und ich werde das Gefühl nicht los, dass es sich hier um eine der Scheiben handelt, die einfach jeder braucht. Sie ist natürlich nicht lebenswichtig für jede CD Sammlung, soviel ist klar. Sie erinnert mich an MACHINE HEAD „Burn my eyes“. Die Scheibe haben anscheinend auch irgendwie alle, egal ob jetzt Death, Black, Thrash oder sonstwie Metal oder auch –core Anhänger. Wer sie nicht hat, der kennt sie zumindest und ein Freund oder eine Freundin hat sie. So ein Album könnte auch diese SHADOWS FALL sein. Ich will ihr nicht schon gleich beim Release einen Kultstatus zusprechen, es geht nur um das Gefühl beim hören.
Mein Favorit unter den zehn Stücken ist „Those who cannot speak“, weil er langsam beginnt, sich dann zu einem schön schnellen Song entwickelt und als heftiger Stamper endet, der schon in Richtung PANTERA geht. Wenn man nicht gerade ein Hardliner in seiner jeweiligen „Schublade“ ist, und auch mal andere Einflüsse zulässt, wird man von „The war within“ nicht enttäuscht sein. Die erste Auflage kommt im Doppel-Digipak mit einer Bonus DVD. Also sollte schnell zugeschlagen werden um sich dieses nette Gimmick zu sichern.
9.0 Punkte von Karsten (am 29.09.2004)
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musikalischer Background des Verfassers Death, Grind und alles was auf -core endet ! :-) Aber auch vieles andere ist willkommen...
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