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 Slartibartfass (Deutschland) "Nebelheim" CD

Slartibartfass - Nebelheim - Klicke zum Vergroessern Zum vergrößern anklicken!
 
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: SMP Records  (8 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 19.10.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 47:24
Musikstil: Pagan/Viking Metal   (276 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Viking
Homepage: http://www.slartibartfass-musik.de/
 Leserwertung
7 von 10 Punkten
bei 2 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Slartibartfass:
REVIEWS:
Slartibartfass Nordwind
Slartibartfass Nebelheim
Slartibartfass Funkenfeuer
Mehr über Slartibartfass in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Norwegen ist ein geiles Land. OK, das Bier ist viel zu teuer abder die sehenswerten Fjorde ziehen sich weit in das Land und ergeben eine herrlich krakelige Küste. Was das mit Metal zu tun hat? Ganz einfach: erschaffen wurde die Küste von einem Mann Namens Slartibartfass vom Planeten Magratea, so schreibt zumindest der zu früh verstorbene Kultautor Douglas Adams in Per Anhalter durch die Galaxie und genauso nennt sich rein zufällig die Ulmer Band Slartibartfass. Deren zweites Werk Nebelheim befindet sich gerade in meinem Player und erfreut mein Gehör.
Der Anfang ist ein für Viking Bands gewohntes Intro mit Sturmgeräuschen, sphärischen Keyboards und überhaupt allem, was das Klischee so erwartet. Origineller Weise trägt das Into den Titel Einleitung. Odin sei Daank geht dieses nahtlos in den zweiten Song Herbstlied über. Wenn ich aus dem Fenster schaue: genau passend. Die Pianopassagen am Anfang lassen den Rücken einen ganz leichten Schauer herunterlaufen. Ist schon etwas gespenstisch. Herbstlich halt. Der herbst bezieht sich dabei weniger auf die jahreszeit sondern eher auf die Stimmung des Protagonisten, der sich in einem See ersäuft. Das ganze wird krächzend aber verständlich dargeboten. Ganz ordentlich sind dabei auch die Gitarren, aber im Ganzen ist der Song trotz gelungener Umsetzung einer düsteren Atmosphäre nicht wirklich überragend aber ganz anhörbar.
Wirklich gut gefällt mir der dritte Song St. Cuthbert. Das Stück beginnt mit einer sehr schönen Dudelsackpassage und überhaupt recht positiven Klängen. Zur Info: St. Cuthbert ist in Lindisfarne und was da unsere Vikingerfreunde 793 gemacht haben ist wohl jedem bekannt. Grund genug, eine wohlgelaunte Nummer zu machen. Genau um jenen stolzen Angriff der Vikinger auf Lindisfarne geht der Song. Gitarre, Bass, Schlagzeug und Dudelsack passen einfach genial zusammen. Ein ganz großer Anspieltipp!!!!
Nächstes Stück, nächstes Vergnügen. Mit Erdmacht liefern die Ulmer Jungs ein schönes Stück Viking ab. Die Nummer ist kein Highlight des Genres aber ganz gut hörbar. Mir gefäält im Mittelteil die Maultrommel- und Schlagzeugpassage ganz gut. Die diversen Tempowechsel machen sich ganz gut und sind in sich stimmig.
Racher der Kobolde richtet sich gegen den Umgang des Menschen mit der Natur. Die Kobolde bestrafen die Menschen dafür, was sie dem Wald antun. Untermalt wird der eher ernste Inhalt mit Humppa-Anlehnungen und ganz ordentlicher Gitarre.
Bombastisch und dem Thema angemessen beginnt Asatru, eine Ode an die alte Religion. Die Nummer ist jetzt mal so richtig hart, knochentrocken, von schrubbender Gitarre dominiert und von tragendem Keyboard unterstützt. Ganz eindeutig mein zweiter Anspieltipp.
Den Abschluss bildet Keltenschanze. Auch hier wird der Dudelsack wieder aktiv. Hier besingen die Jungs die Stimmung, die einen manchmal an alten Orten erfasst: Ergriffenheit ob der allgegenwärtigen Vergangenheit. Auch hier wird die Stimmung recht gelungen herübergebracht, der Dudelsack trägt das seine wesentlich dazu bei. Nervig ist etwas das lange Feuergeräusch am Schluss. Wer wie ich öfter im Auto Musik hört und nicht immer ne Pfote für den CD-Player frei hat, muss sich mehrere Minuten sinnfreies geknister anhören.
In Summe ist Nebelheim eine recht gelungene Scheibe ohne gleich in den Olymp des Viking vorzustoßen. Dazu fehlt es einfach doch etwas an Originalität. Für Freunde des Genres aber auf jeden Fall ein lohnendes Stück Musik.
 
Tracklist: Lineup:
1. Einleitung
2. Herbstlied
3. St. Cuthbert
4. Erdmacht
5. Rache der Kobolde
6. Ásatrú
7. Keltenschanze
 
Gesang: Daniel Kneer
Gitarre, Maultrommel: Philipp Bulling
Keyboard: Thomas Schädle
Dudelsack: Jessica Bulling
Bass: Nicolas Hibst
Schlagzeug: Juan Kelemen

 
7.0 Punkte von Barbar (am 16.10.2007)
 
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