Vixen (USA) "Live in Sweden" CD
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Vixen konnten im Jahre 1988 trotz der bereits aufkeimenden Welle alternativer Rockmusik mit ihrem Hit „Edge Of A Broken Heart“, vom selbstbetitelten Erstlingswerk einen riesigen Treffer landen. Die aus 4 Frauen bestehende Band, eher unüblich für dieses Genre, setzte sich damit in der von Männern dominierten Welt des Hardrocks durch. Auch mit ihrem zweiten Album „Rev It Up“ von 1990 konnten die Mädels voll überzeugen. Danach war dann aber erst mal Schluss und ein paar Jahre später folgte dann noch das Album „Tangerine“, welches aber mit seinen deutlich modern ausgerichteten Songs bei den Fans nicht mehr überzeugen konnte. Zudem kam hinzu, dass lediglich die Ex-Madam X Drummerin Roxy Petrucci als einziges noch verbleibendes Urmitglied an dem Album beteiligt war. Erst im letzten Jahr kehrte die Band dann mit der alten Gitarristin Jan Kuehnemund wieder mit einem neuen Studioalbum („Live And Learn“) zurück. Bereits im Jahr zuvor spielten sie einen Gig beim Sweden Rock Festival, der jetzt auf Silberling gepresst vorliegt. Ziemlich gespannt ging ich an das Werk heran, da ich damals (Anfang der 90er) das große Glück hatte die Band live erleben zu dürfen und das war gezeichnet von einer beeindruckenden Performance und einer exzellenten Songauswahl.
Die Soundqualität des Silberlings lässt teilweise doch zu wünschen übrig und somit stellt sich die Frage, ob man so etwas heute noch braucht. Der Auftritt als solches war für viele Fans auch nicht unbedingt das Gelbe vom Ei, was man auf der CD auch leider deutlich heraushören kann. Die Songauswahl kann zwar mit den alten Klassikern glänzen, aber die stimmlichen Qualitäten einer Janet Gardner fehlen leider doch sehr. Stellenweise klingt der Backgroundgesang dermaßen schräg, dass man sich wünscht, hier wäre doch im Studio ein wenig mehr nachbearbeitet worden. Rau und unverfälscht gerne, aber wenn dann die Schwächen so zu Tage treten wie hier, macht es nicht mehr wirklich Spaß. Bleibt zum Abschluss eigentlich nur noch die Frage, wer das ganze heute noch braucht, da ja auch das letzte Studio-Album nicht wirklich überzeugen konnte. Dann doch bitte in allen Ehren ergrauen und zuhause die Füße vorm heimischen Fernseher hochlegen.
Fazit: Ein schwacher Mitschnitt einer inzwischen (leider) schwachen Band.
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. Rev It Up
2. Streets In Paradise
3. How Much Love
4. Love Made Me
5. Anyway
6. Love Is A Killer
7. Little Voice
8. Not A Minute Too Soon
9. Cryin’
10. Rock Me
11. Love Song
12. Cruisin’
13. Edge Of A Broken Heart
14. Bad Reputation
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3.5 Punkte von Christoph (am 17.10.2007)
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musikalischer Background des Verfassers Melodicrock allgemein, AOR, True Metal, Prog-Metal
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