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 Thyruz (Norwegen) "Northern Blasphemy" CD

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So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
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Label: Twilight Vertrieb  (61 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 8.6.2007   (1418 verwandte Reviews)
Spieldauer: 52:11
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Black Metal
Homepage: http://www.thyruz.com
 Leserwertung
8 von 10 Punkten
bei 1 Stimme
 

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Weitere Infos zu Thyruz:
REVIEWS:
Thyruz Northern Blasphemy
Thyruz Diseblot
Mehr über Thyruz in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Es züngelt im norwegischen Underground: Mit Thyruz kriecht eine weitere, relativ unbekannte Düstertruppe aus den Untiefen der norwegischen Unterwelt hervor, um uns ihre Interpretation des „Norwegian Black Metal“ vor dem Latz zu knallen. Und der hat es wahrlich in sich: Wie von einem eisigen Nordwind vorangetrieben schreiten die fünf geschminkten Täter durch ihr Soundmassaker und gehen dabei so überzeugend besessen und leidenschaftlich zu Werke, dass man nicht umhin kommt, dem Quintett Achtung zu zollen. Erweckt das klassische Synthie-Intro noch selige Reminizenzen an alte Dimmu Borgir-Tastenübungen, geht es alsbald in einen unheilvoll tönenden Midtempotakt über, in dem hallender Klargesang, chorale Einschübe und jede Menge pechschwarzer Geist gleich die Kinnlade nach unten klappen lassen. Klar das beste Intro seit langem! Doch auch der Auftakt „Gautatyrs Vrede“ macht vielen richtig und so gut wie nichts falsch: Die Snare fegt knochentrocken durch die Nacht, das ultraschnelle Geblaste erinnert unweigerlich an die Landsmänner Koldbrann. Auch sonst kann man „Northern Blasphemy“, so übrigens der markige Titel dieses Debüts, gut und gerne mit eben genannten Instrumentemalträtierern vergleichen, legen doch auch Thuryz oftmals eine absolut vernichtende, kakophone und kompromisslos hasserfüllte Aura, die einem Angst und Bange macht. Einen großen Unterschied gibt es jedoch, der Thurys das Prädikat „Eigenständigkeit“ mühelos an die Brust heftet: Bärenstarke Riffs flechten erstklassige, hymnische und packende Melodien in die rohen Hassoden ein, oftmals gelingt den Norwegern sogar mit einer bloßen klirrend-frostigen Riffmelodie ein astreiner Gänsehauteffekt. Mit Hedin Varf hat das Quintett aus Eidsvoll in der Nähe von Oslo zudem eine Ausnahmeerscheinung von Sänger in ihren Reihen, der mit einem derart bösartigen, bissigen Kreischen aufwartet, dass es einem sofort ein diabolisches Grinsen ins Gesicht treibt. Doch halt – zum Lachen ist hier nichts! Trotz der durchaus als überzogen zu bezeichnenden Bookletgestaltung oder der sinnfreien Aufforderung, „Northern Blasphemy“ mittels Alkohol, Gras oder Kokain tieferen Sinn zu verleihen, was wohl eher die Vorlieben der Bandmitglieder unterstreichen soll, haben wir es bei vorliegender Scheibe mit einem erstklassigen, ernstzunehmenden Black Metal-Sturm oberster Güteklasse zu tun, der noch dazu viel Variation bietet: „Braattsjøers Slag“ bietet feinsten Wikingerchor mit dazu passender, Storm-ähnlicher Untermalung, der eine oder Black’n’roll-Part bringt treibenden Schwung, jedoch kein unnötig rotziges Feeling in die Songs und clever gesetzte Keyboardtupfer erschaffen mit einfachsten Mitteln unglaublich viel Atmosphäre. Sogar das Intro ist ungemein einnehmend und strahlt eine morbid-nordische Faszination aus. Gut, „Speach By Hedin Carf“, ein groteskes Sprachsample des Sängers im Nattefrost-Stil, hätten sich Thyruz getrost sparen können. Abgesehen davon jedoch ist ihnen mit „Northern Blasphemy“ eine der beeindruckendsten norwegischen Debut-Releases der letzten zeit gelungen. Und wieder auf „Repeat“ gedrückt…
 
Tracklist: Lineup:
1 Intro
2 Gautatyrs Vrede
3 Tyrannical Human Interface
4 Martyrenes Rike
5 Perfect Genetic Blend
6 Speach By Hedin Varf
7 Dark Vision Arising
8 Death Valley Terminus
9 Show No Mercy
10 Brattsjoers Slag
11 Mjolner Solo
12 Furious Chaos
13 Bleacher Creatures
14 The End
 

 
9.0 Punkte von Björn Springorum (am 13.11.2007)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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[ Seit dem 13.11.07 wurde der Artikel 4409 mal gelesen ]
 
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