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Eigenproduktion Carpathian Dream (Deutschland) "A story about those who tell" CD

Carpathian Dream - A story about those who tell CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
Durchschnittlich
 
Kaufwertung für Euch:
Für Fans der Gattung


Label: Eigenproduktion  (2048 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 49:09
Musikstil: Gothic (Rock/Metal)   (627 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: melancholischer Alternative Metal
Homepage:
Weitere Links: http://www.rockini-nienburg.de


Weitere Infos zu Carpathian Dream:
REVIEWS:
Carpathian Dream A Story About Those Who Tell
Mehr über Carpathian Dream in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Meine Fresse, was habe ich mich auf dieses Demo gefreut. Schließlich kommen Carpathian Dream aus meiner alten Heimatstadt Nienburg/Weser und konnten mit „Frozen tears“ vor ca. drei Jahren ein zwar recht unausgereiftes, aber dennoch interessantes Demo veröffentlichen. Ich selbst gehöre inzwischen zwar fast schon zum Hannoveraner Inventar, doch interessiert es mich natürlich brennend, was heutzutage auf den Bühnen so abgeht, auf denen ich als kleiner Nachwuchsbanger meine ersten Akkorde gedroschen habe.
Begonnen haben die Niedersachsen im Jahre 1999 als Dark/Gothic Metal Band. Damals spielten sie laut eigener Aussage neoklassischen Dark Metal. Bereits auf dem zweiten Demo schlichen sich alternative Elemente in die Musik. Diese haben sich auf „A story about those who tell“ weiter gefestigt. Die Dark Metal und Gothic Einflüsse sind dennoch allseits präsent. Besonders beim Eröffnungsduo „From a laugh and a tear“ und „Bleed with me“ lassen sich Parallelen zu Sentenced und Paradise Lost ziehen. Hier zeigen sich sehr schnell die Stärken und Schwächen der Band. Auf der Habenseite verbuche ich eine anspruchsvolle Strukturierung der Stücke. Liebevoll ausgearbeitete Arrangements machen Appetit auf mehr. Auch spieltechnisch hat man einiges zulegen können. Im Soll liegt zum einen die schwache Produktion. Beispielsweise wirkt die Rhythmusgitarre saft- und kraftlos. Tödlich für Metal. Zum anderen ist da der etwas dünne Gesang von Frontmann Christian Wessel. In Sachen Volumen und Ausdruckskraft kann hier sicher noch zugelegt werden.
Bleiben wir beim Thema Gesang und kehren noch einmal zurück zu „Bleed with me“. Der undergrounderfahrene Hörer ist auf einmal sehr überrascht, als da eine weibliche Stimme aus den Boxen klingt. Carpathian Dream haben schon früher mit zwei Vocalisten gearbeitet. Von nun an wird Sängerin Christine Gramatke den bisherigen Partner vom Kollegen Wessel, Daniel Riedel, ersetzen. Auf jeden Fall eine stilistische Bereicherung. In „Bleed with me“ geht ihre Stimme allerdings noch in einem unschönen Näseln unter. Auch bei „Fading away“, wo sie den Hauptteil der Vocals übernimmt, schafft sie es noch nicht, aus sich heraus zu gehen. Dennoch hat dieser Song enorm viel Drive und gewinnt am Ende durch das gekonnte und sehr dynamische Zusammenspiel von männlicher und weiblicher Stimme an Klasse. Das megaeingängige „Still hungry“ ist ein prima Ohrwurm mit unaufdringlichem Alternative Rock Touch, während „Broken earth“ wieder etwas mehr in die melancholische Metal Richtung driftet. Hier gefällt mir Christian Wessel endlich mal ziemlich gut, und auch die Gitarrenarbeit kann sich hören lassen. In dem unsäglichen Krawallbolzen „Human being“ versucht die Band, moderne Einflüsse durch einen Effekt auf dem Gesang zu suggerieren. Leider ist das für guten modernen Metal viel zu wenig. Wo ist bitte das Brett? Wo ist das Riffgewitter, das zu so einem Krach gehört? Das Experiment geht somit ziemlich in die Hose, besonders in Verbindung mit den Nirvanamäßigen Gesanglinien im Refrain. „Rest forever“ gerät zudem zu einer ziemlichen Kneipenggöhlerei, so dass ich sehr froh bin, als endlich das enorm gefühlvolle „Retreat“ beginnt. Ganz plötzlich schafft es Christine, mich mit ihrer Stimme zu überzeugen. Klasse Vorstellung, die vielleicht sogar etwas an Skye Edwards erinnert. Ein Song, der absolut fesseln kann. Nach dieser Show geht der flotte Rocker „Next day“ etwas unter. Das gefühlvolle Outro „Turn“ erlöst uns schließlich von einer ziemlichen Achterbahnfahrt zwischen musikalischen Meisterleistungen und ungestümen Fehlgriffen. .
Ihr merkt schon, so richtig warm bin ich mit „A story about those who tell“ nicht geworden. Obwohl ich mich wegen der Vorgeschichte wirklich bemüht habe. Carpathian Dream sollten sich auf ihre durchaus vorhandenen Stärken besinnen. Dann könnten sie mehr darstellen als die talentierte Nachwuchsband, die sie auf diesem Werk immer noch sind. Kein schlechtes Demo, das in meinem Underground Regal allerdings neben der Qualitätsarbeit von Cabal, Excelsis, Neverland oder Mercury Falling steht, mit der es einfach nicht mithalten kann. Vielleicht das nächste Mal.


 
5.5 Punkte von Christian (am 11.10.2004)
 
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Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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[ Seit dem 11.10.04 wurde der Artikel 6043 mal gelesen ]
 
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