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 Anorexia Nervosa (Frankreich) "Redemption Process" CD

Anorexia Nervosa - Redemption Process CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Gut
 
Kaufwertung für Euch:
Kaufenswert


Label: Listenable Records  (80 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 45:36
Musikstil: Black Metal   (1392 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Symphonischer Black Metal
Homepage: http://www.anorexia-nervosa.tk/
 Leserwertung
9 von 10 Punkten
bei 3 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Anorexia Nervosa:
REVIEWS:
Anorexia Nervosa Redemption Process
Mehr über Anorexia Nervosa in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Mit Anorexia Nervosa taucht eine weitere verloren geglaubte Band aus den Untiefen der Osmose-Vergangenheit auf, um mit einem neuen Label im Rücken neuen Schlachten und Herausforderungen entgegen zu sehen. Irgendwie hatte das einstige französische Kultlabel mit dem biologischen Namen aber auch wirklich Pech: Nach dem Weggang der beiden absoluten und unbestrittenen Zugpferde Marduk und Immortal verlor man schnell seine Vormachtstellung auf dem Black Metal-Sektor und dümpelt seither mehr schlecht als recht in Death Metal-Gefilden vor sich hin. Wie schon erwähnt waren auch die Franzosen Anorexia Nervosa (was soviel wie "Magersucht" bedeutet - eine mehr als populäre Krankheit heutzutage) unter den Fittichen von Osmose zu Hause, mit abgelaufenem Vertrag trennte man sich jedoch, wobei die hoffentlich nicht magersüchtigen Franzosen nun bei Listenable eine neue Heimat gefunden haben. Soviel also zur Vorgeschichte, denn vor einiger Zeit wurde ein längst überfälliges, neues Kapitel in der Geschichte der bombastversessenen Franzosen aufgeschlagen, welches nach guten 3 Jahren Wartezeit ein neues Opus mit dem Titel "Redemption Process" an die Oberfläche spülte. Auf jenem nunmehr vierten Full Length-Werk geben sich die fünf Franzosen einmal mehr bombastischen Arrangements, symphonischen (und NICHT sinfonischen!) Gitarrenlinien und dem spannungsgeladenen Aufbau herrlich opulenter Songfragmente hin. Dass hierbei Namen wie Cradle Of Filth fallen müssen, ist wohl unvermeidbar, dennoch würde ich keinesfalls so weit gehen und Anorexia Nervosa als Plagiat der erfolgreichen Engländer zu bezeichnen. Vielmehr lassen sich Anorexia Nervosa geschickt in der vor vielen Jahren von Cradle Of Filth geöffneten Nische nieder, weiten diese behutsam aus und können durch die Symbiose aus aggressivem Black Metal, infernalischem Geschrei und beinahe klassischen/orchestralen Synthiearrangements durchaus überzeugen. Auffällig am druckvollen, leider ab und an auch etwas verwaschenen, Sound ist vor allem der Detalreichtum, mit welchem unsere westlichen Nachbarn auf "Redemption Process" zu Werke gehen. Mit jedem neuen Hördurchgang entdeckt man ungehörte Keyboardlinien, auch die Gitarrenarbeit weiß durch ihren Wechsel zwischen rasend-klirrender Nordmannsaxt, symphonischen Riffs und einigen akustischen Linien durchaus zu angeregtem Zuhören zu überzeugen. Wahrlich, Songs wie "Antiferno" oder "Codex-Veritas" sprühen geradezu vor ekstatischer Spielfreude und sollten an Liebhabern symphonischen Black Metals mit leichtem Hang zu orchestralen Elementen nicht ungehört vorbei gehen. Angemerkt sei jedoch, dass Anorexia Nervosa nach wie vor jede Menge Wut im Bauch haben, was angenehmerweise auch verhindert, dass der Black Metal zu sehr in Weichspüler-Gefilde abdriftet. So regiert neben den duraus sehr wichtigen melodischen Momenten noch immer die kalte und aggressive Schwarzmetallaxt, was "Redemption Process" zu einem abwechslungsreichen und durchaus starken Album macht, dessen einziges Mako neben dem teils etwas schwammig wirkenden Sound vielleicht das gegen Ende der Platte etwas eintönige Kreischen und Keifen des Sängers ist.

 
7.5 Punkte von Björn Springorum (am 15.10.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Ganz klar aus dem frostig-kalten Black Metal kommend, jedoch ist eine starke Tendenz zu elektronischen Klängen harscher Natur und folkigen Klängen überaus sanfter Natur zu erkennen...fügt man nun noch eine Prise Yann Tiersen dazu...voila!
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6. Yann Tiersen "Die fabelhafte Welt der Amelie"

[ Seit dem 15.10.04 wurde der Artikel 5868 mal gelesen ]
 
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