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 Behemoth (Polen) "Demigod" CD

Behemoth - Demigod CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Regain Records  (88 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 40:17
Musikstil: Death Metal   (1820 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Technischer Death Metal mit gelegentlichen Black Metal Touch
Homepage: http://www.behemoth.pl
 Leserwertung
8.55 von 10 Punkten
bei 11 Stimmen
 

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Weitere Infos zu Behemoth:
REVIEWS:
Behemoth Demigod
Behemoth Satanica
Behemoth Thelema.6
Behemoth The Apostasy
Behemoth At The Arena Ov Aion – Live Apostasy
INTERVIEWS:
Behemoth - Metalglory.de- A, B, C Mit Orion
Mehr über Behemoth in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Man habe ich lange auf dieses Album gewartet! „Zos Kia Cvltvs“ gehört für mich zu den besten Alben der letzten Jahre überhaupt. Über die Entwicklung der Combo im Laufe ihrer Geschichte sind viele Fans der ersten Stunde wahrscheinlich nicht begeistert, zeigt sich Behemoth doch zunehmend Death-Metal-lastiger. Und so merkt man auf den letzten 2-3 Veröffentlichungen die Black Metal Wurzel höchstens in dem dunklen Unterton der Kompositionen. Die Band musste sich allerdings verstärkt den Vorwurf gefallen lassen, sehr stark von Morbid Angel beeinflusst zu sein. Dies lässt sich auch auf „Demigod“ nicht ganz von der Hand weisen und tritt bei mehreren Breaks und Solis zuweilen stark zum Vorschein. Von einem Plagiat kann jedoch keine Rede sein. Nergal und Co. schaffen es erneut einen Sound zu kreieren, der als typischer Behemoth-Stil erkennbar ist und perfektionieren diesen auf dem neuen Silberling sogar.

Im Vergleich zum Vorgänger-Longplayer ist das Material etwas komplexer und schwerer zugänglich geworden. Man braucht schon 4-5 Durchläufe um mit den Songs wirklich warm zu werden. Um so mehr fällt beim ersten Anhören der einzige wirkliche Kritikpunkt auf, den ich anfügen kann:
- Der Sound des neuen Werkes klingt für mich zu klinisch. Vor allem die Drums wurden im Studio extrem nachpoliert und hören sich zu „digitalisiert“ an. Ich würde mir mehr Abwechslung oder zumindest mehr Leben wünschen. Ein ähnliches Gefühl empfand ich beim Anhören des „Domination“ Albums von M.A.
Kommen wir nun zu den Kompositionen selbst und diese sind, sofern man sich mit ihnen näher beschäftigt grandios. Die Songs bieten alles was die Fans von Bands wie Morbid Angel, Nile oder eben Behemoth wollen. Mächtige Riffs bohren sich tief in die Gehirnrinde und machen dort Platz für abgedrehte und krankhafte und Melodiebögen. Die Riffgewitter werden immer wieder von genialen, stimmungsvollen und vielschichtigen Solis unterbrochen. Kurze instrumentale Intermezzos sorgen für die nötige Atempause vor dem nächsten Paukenschlag. Alles zusammen ergibt ein düsteres Gesamtbild, eine bedrohliche, morbide und blasphemische Grundstimmung, die die Grundinstinkte eines jeden Metallers ansprechen dürften!
Einzelne Songs zu beschreiben, erscheint mir deshalb nicht angebracht (Ich will Euch – die Leser – nicht mit drei A4-Seiten malträtieren...). Alle Stücke versprühen jedoch eine bedrohliche, mystische Aura, was heute nur noch äußerst wenigen Bands in der Death Metal Welt gelingt.
Hervorzuheben möchte ich jedoch das vielschichtige „The Nephilim rising“, das kalte und Black-Metal-lastige „Before Aeons came“, sowie den Ohrwurm des Albums „XUL“.
Leider konnte ich mir die Lyrics von Nergal nicht näher zu Gemüte ziehen, weil die Promo CD als Cardsleeve kam. Da die textliche Seite für Behemoth immer enorm wichtig war und immer wieder überzeugend ausfällt, empfehle ich sich mit ihr näher zu beschäftigen.

Wie schon erwähnt braucht das neue Werk einige Eingewöhnungszeit um das komplexe Geflecht der Songstrukturen zu erfassen. Solche Alben lobe ich mir jedoch besonders, denn ich weiß, ich werde auch noch in Jahren immer wieder zu den Songs greifen. Mit jedem weiteren Durchlauf finde ich mehr und mehr besondere Songs und bin fast geneigt alle zu beschreiben… Dies erspare ich mir allerdings lieber und empfehle (endlich mal) ein Album mit 100% Überzeugung! Hört selbst und erzittert!
Diesmal führt kein Weg an der ersten 9 vorbei…

P.S. Trotz eines guten Albums von Vader liegen Behemoth im Jahr 2004 erneut nach Punkten vorne und haben ihre Position als beste poln. Death Metal Band gestärkt. Allen Nörglern, die auf die unstetige Entwicklung der Band hinweisen, sei geraten das Album zu hören und die Fresse zu halten. Danke und Amen.




 
Tracklist: Lineup:
1. Sculpting the throne ov Seth
2. Demigod
3. Conquer All
4. The Nephilim rising
5. Towards Babylon
6. Before Aeons came
7. Mysterium Coniunctions (Hermanubis)
8. XUL
9. Slaves Shall Serve
10. The reign ov Shemsu-Hor
 

 
9.0 Punkte von Tomektor (am 18.10.2004)
 
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