Harlots (USA) "Betrayer" CD
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Die aus den USA stammende Band HARLOTS hat sich im Winter 2002 in Ohio geründet. Seitdem haben die Amis zwei Full-lenght-Alben und eine Digitally-only EP veröffentlicht. Am 08.02 diesen Jahres kommt nun das Drittwerk „Betrayer“.
Den Anfang macht `The Weight Unweighable´ und zwar ziemlich schnell, hart und chaotisch. Hier wird einerseits ziemlich chaotisch gespielt und man denkt es wäre pures Chaos, aber es hat alles einen Sinn. Kontrolliertes Chaos trifft hier auf kontrollierte Gewalt. `Avada Kedavra´ ist knapp doppelt so lang, wie Track 1 und zeigt erstmals die etwas ruhigere und bedachtere Seite von HARLOTS. Teilweise werden hier und auch in den Tracks vier und neun ruhige Klanglandschaften erschaffen für die andere Bands morden würden. HARLOTS schaffen es innerhalb eines Songs, wie eine fiese Grindband, dann wieder wie Soundriesen der Marke Tool (nur härter), Isis, Mastodon oder Neurosis zu klingen. Das Chaos, welches einem im ersten Moment entgegen springt, klärt sich nach mehrmaligen Hörens in zwar teils noch immer unverständliche Klangwelten, aber dennoch verständlichere auf. HARLOTS schaffen es auf geniale Weise eine „Wall of Sound“ zu kreieren und im nächsten Moment die Stille bzw. die ruhige Seite des Chaos zu finden.
„Betrayer“ ist vollgepackt mit kleinen Details und muss wirklich mehrmals, aber vor allem genau konsumiert werden, ansonsten gehen die genialen Details an einem vorüber.
Fans intelligenter, aber harter Musik, sollten bei HARLOTS ein Ohr riskieren. Die Genialität führender Post-Hardcore-Bands wie Neurosis und Isis, aber auch der Progressive Rocker von Tool wird hier fast erreicht. „Bertrayer“ bringt einen in eine andere Welt und lässt einen so schnell nicht wieder los. Klare Kaufempfehlung!
| Tracklist: |
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Lineup: |
1. The Weight Unweighable
2. Avada Kedavra
3. Full Body Contortion
4. Dried Up Goliathan
5. Building An Empire Towards Destruction
6. Consensus For The Locus Of Thought
7. This Is A Test, No Flesh Should Be Spared
8. The Concept Of Existence
9. Suicide Medley
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Vocals: Christian Fillippo Guitars: Eric Dunn Bass: Joshua Dillon Drums, Vocals: Jeffrey Lohrber
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8.5 Punkte von Toby (am 06.02.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Death Metal (vor allem Brutal), Black Metal, (Gore)Grind(core), Crust
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