Storm Of Sorrows (Deutschland) "Slave To The Slaves" CD
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Wer mal wieder eine etwas modernere Innovative Death-Metal Scheibe in sein CD Archiv packen möchte, der möge sich doch mal diese Band zu Gemüte führen. Aus den deutschen Landen stammend und schon seit 1999 aktiv, gab es Anfang dieses Jahrtausends eine erste Demo und mittlerweile jetzt ihre fünfte Scheibe und ihr zweites Album. Aufgenommen bei Eike Freese von Dark Age in den Eikey Studios in Hamburg haben sie sich auch da einen erfahrenen Fuchs des Geschäfts ins Boot geholt der gleich auf drei Songs der Scheibe auch zum Mikrofon greifen darf. Die Band selbst bezeichnet ihr jüngstes Album als "krachenden, aber immer noch melodischen und atmosphärischen (Melodic) Death Metal Bastard". Ich für meinen Teil finde diese Bezeichnung durchaus sinnvoll, da es sich um einen Mischling der Moderne und der Old-School-Antike handelt.
Musikalisch sind die 5 Jungs ziemlich kreativ und holzen nicht nur blind drauf los sonder zeigen sich zwischen Shouts und Grunts auch Rifftechnisch in guter Form. Durch das komplette Album zieht sich eine Linie die laut eigener Aussage "die Vergiftung der menschlichen Existenz in all ihren Auswüchsen" beschreibt. Mit "The Art Of Perfect Back-Stabbing" ist nicht nur ein guter musikalischer Einstieg, sondern auch ein wunderschöner Titel gelungen. Mit genretypischen und teilweise auch echt abgedroschenen Phrasen und Hooks kommt man nicht mehr besonders weit. Hier finde ich sind diese jungen Burschen doch noch etwas eigensinniger und selbstständiger und trauen sich auch mal an etwas eigenartige Wortspiele und Gesangskombinationen ran. Als Beispiel dazu nenne ich mal den Song "Zero Hour" wo man an einer Stelle ein von rechts nach links versetzten Gesangspart hat der in einen krassen Stereogrunt eingeflochten wird. Echt sehr nett gemacht!
"The Interment" läutet wohl die zweite Phase des Albums ein, da hier mit Klavier, Schallplattengeknister und melodiösen Gitarren versucht wird eine Spannung aufzubauen, die leider dann beim Beginn des nächsten Tracks soundtechnisch etwas in sich zusammenfällt. Aber es wird die Melodie wiederaufgenommen und trotz des Gegrunzes schafft man es hier eine melancholische Spannung aufzubauen.
Darauf folgen nun die drei Tracks auf denen der gute Herr Freese zu hören ist. Zu diesen Songs kann ich guten Gewissens sagen, dass diese Tracks die drei besten der Scheibe sind und wahrscheinlich auch darauf zurückführend, dass der doch teilweise echt eintönige Gesang von der zweiten stimmlichen Präsenz einfach besser hervorgehoben wird.
Fazit: Ein wirklich gutes Melodic Death Album, dass von eigenen Ideen nur so strotzt. Meiner Meinung nach noch ausbaufähig, daher keine volle Punktzahl.
Anspieltipps: Zero Hour, Morna, Salvation Process
| Tracklist: |
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Lineup: |
01. The Art Of Perfect Back-Stabbing
02. Sweet Secrets
03. Zero Hour
04. Slave To The Slaves
05. Morna
06. The Interment (Instrumental)
07. The Crows Are Gathering
08. Salvation Process
09. Unspolied Sovereignty
10. Devoured By Greed
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8.0 Punkte von CrEEpYBaStArD (am 03.04.2008)
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musikalischer Background des Verfassers Wurzeln im Hard Rock und Heavy-True-Power Bereich, mittlerweile hauptsächlich Thrash, Death und Blackmetal
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