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 Dgm (Italien) "Misplaced" CD

Dgm - Misplaced CD  
So bewertet Metalglory
Grundbewertung des Werkes:
einfach Genial!!
 
Kaufwertung für Euch:
Eine Kaufaufforderung :)!!


Label: Scarlet Records  (90 verwandte Reviews)
Veröffentlichung: 2004   (795 verwandte Reviews)
Spieldauer: 40:47
Musikstil: Progressive Metal/Rock   (1175 verwandte Reviews)
Musikbeschreibung: Heavy Progressive Melodic Speed
Homepage: http://www.dgmsite.com
Weitere Links: http://www.scarletrecords.it


Weitere Infos zu Dgm:
REVIEWS:
Dgm Misplaced
Dgm Hidden Place
Dgm The Passage
INTERVIEWS:
Dgm - Absolute Geheimsache
Mehr über Dgm in der Metalopedia
Diskussion zum Review
im Forum

Aufgewacht, Metal Welt. Wann wird sich endlich mal jemand für diese überragende Band aus Italien interessieren? Habt ihr mein Review zu „Hidden Place“ vor etwas über einem Jahr nicht gelesen? Was soll denn noch passieren, damit DGM endlich in einem Atemzug mit SYMPHONY X und KAMELOT genannt werden? Na klar, eine neue Scheibe muss her, und für die müssen wenigstens so viele Punkte herausspringen wie für den saustarken Vorgänger.
Kein Problem. Denn diese Italiener sind komplett verrückt. Fabio Sanges mannigfaltiges Keyboard Spiel – irre. Fabio Costantinos gewaltige Double Bass – total durchgeknallt. Andrea Arcangelis himmlische Bassläufe – jenseits aller Vernunft. Die furiosen Soli von Gitarrengott Diego Reali – einfach wahnsinnig. Irgendwie fügt das alles sich zu einem schlüssigen und sehr kompakten Ganzen. Hammerhart, manchmal mit enormem Tempo, doch immer mit einem untrüglichen Gespür für fantastische Melodien, große Gefühle und stets mit dem eigentlichen Song im Blickfeld. Für Lead Vocalist Titta Tani bietet diese göttliche Musik die perfekte Spielwiese. Und der sympathische Italiener tobt sich so richtig aus. War ich bei „Hidden Place“ noch versucht, seinen Gesangsstil durch Vergleiche mit seinen Kollegen von bekannten Bands zu beschreiben, kann ich mir diesen Versuch für „Misplaced“ getrost sparen. Titta hat seinen eigenen Stil gefunden. Seinen ohnehin schon enormen Tonumfang konnte er scheinbar noch um einiges steigern. Er interpretiert die verschiedenen Stimmungen der Songs mit sehr viel Leidenschaft und Hingabe. Und nicht selten packt er eine Rockröhre aus oder meistert Intonationen, die an die Sänger aus der großen Ära des Heavy Metal erinnern, ohne sich dabei einem bestimmten Vorbild anzubiedern. Besonders durch den Einsatz warmer Klangfarmen bringt er ein zeitloses Charisma in seinen Gesang. Absolute Weltklasse.
„Misplaced“ ist aggressiv und emotional. „Misplaced“ ist extrem melodisch und kitschfrei. „Misplaced“ ist Progressive Metal und rockt. „Misplaced“ ist nahezu perfekt. Das beste aus allen Welten. Und diese Perfektion ist irgendwie anders als die vielen Versuche der Progressive Bands in den letzten Jahren. Bei aller Makellosigkeit bleibt die Seele der Musik erhalten. Eine gewisse Wärme, die jeder Song ausstrahlen muss, damit ich ihn mögen kann, geht bei DGM nie verloren. Zudem schaffen es die Italiener, troztz stets gegenwärtiger Virtuosität die Songs nie zu überladen. Man merkt quasi gar nicht, dass man es gerade mit einem Prog Metal Album zu tun hat.
Hört euch das gewaltig ballernde Eröffnungsduo „Living on the edge“ und „Is hell without love“ an. Zwei Songs haben gereicht, um mich ein erneutes Mal von dem Können dieser Ausnahmemusiker zu überzeugen. Dem folgt das tendenziell eher getragene „Through my tears“, das dem Ideenreichtum der Musiker Raum gibt. „Still believe“ entwickelt sich zu einem wahren Epos. Ganz im Gegensatz zu dem mächtig rockenden „Pride“, das von seinem Tempo und einem genialen Ohrwurmrefrain lebt. Ganz klar mein Anspieltipp. „Amazing journey“ ist eine einzige Gala Vorstellung für einen der besten Bassmänner, die sich in den letzten Monaten in meinen Boxen tummeln durften. Bei „A new day’s coming“ wird dann endlich das Tempo ein wenig herausgenommen. Das beschert uns gefühlvolle Lead Vocals in einem Klassesong. Doch auch hier vergessen DGM die für Metal notwendige Energie nicht. Auch und erst recht nicht bei „Perennial quest“. Zum Abschluss wird noch einmal alles rausgelassen, so dass der Zuhörer einfach nur noch geplättet und stoisch vor sich hin nickend in den Sessel fallen kann.
Warum jetzt keine Höchstnote? Mit knapp vierzig Minuten ist das Album natürlich viel zu kurz. Und die ganz großen Hits fehlen einfach. Die heben sich die Jungs bestimmt fürs nächste Album auf. Ich freu mich schon.

 
9.0 Punkte von Christian (am 28.10.2004)
 
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musikalischer Background des Verfassers
Maiden, Epic Viking Metal, Doom Metal, True Metal, Heavy Metal, Power Metal, Old School US Metal, 80ies Thrash
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6. Volbeat "Guitar Gangsters & Cadillac Blood"

[ Seit dem 28.10.04 wurde der Artikel 5977 mal gelesen ]
 
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